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MÜNCHEN. SCHAU her! Fotoausstellung

VORSCHAU
6. März 2020 – 21. Juni 2020
Bayerische Staatsbibliothek, 1. OG

BMW Isetta, ca. 1955 – 1959 | © BSB, Fotoarchiv Fruhstorfer

BMW Isetta, ca. 1955 – 1959 | © BSB, Fotoarchiv Fruhstorfer

Münchner Trambahnritzenreinigerinnen, um 1914 | © BSB, Fotoarchiv Hoffmann

Münchner Trambahnritzenreinigerinnen, um 1914 | © BSB, Fotoarchiv Hoffmann

Wirtshaus zur alten Hauptwache, Gaststätte Bayerischer Donisl, ca. 1948 – 1949 | © BSB, Fotoarchiv Fruhstorfer

Wirtshaus zur alten Hauptwache, Gaststätte Bayerischer Donisl, ca. 1948 – 1949 | © BSB, Fotoarchiv Fruhstorfer

Vorflyer zum Download  (PDF, 1.0 MB) | © BSB

Vorflyer zum Download (PDF, 1.0 MB) | © BSB

Die Ausstellung

„MÜNCHEN. SCHAU her!“ stellt zum ersten Mal die umfangreichen Fotoarchive der Bayerischen Staatsbibliothek vor. Die Sammlung umfasst derzeit mehr als 17 Millionen Bilder und hat eine überregionale Ausrichtung. In vielen Archiven spiegelt sich gleichzeitig die zentrale Rolle der bayerischen Landeshauptstadt als Fotomotiv und Ort der Fotografie wider. Die in München angefertigten Fotos stehen daher im Mittelpunkt der Ausstellung.

Die Ausstellung ist in sechs Module gegliedert:

  • Frühe Fotografie 1839 bis 1914
  • Von München in die Berge
  • München 1914 bis 1945
  • Kriegszerstörung und Wiederaufbau
  • Kultur, Kultur, Kultur
  • Zwischen Brauchtum und Fortschritt

Tauchen Sie ein in die Fotoarchive der Bayerischen Staatsbibliothek und begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise.
München von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre – in Fotografien festgehalten.

250 Fotografien | von 1839  – 1972 | Eintritt frei

Frühe Fotografie (1839 bis 1914)

München war neben Paris und London das wichtigste Zentrum für die Entwicklung und Verbreitung der Fotografie im 19. Jahrhundert. Die hier ansässigen Wissenschaftler und Künstler waren an der Verbreitung der neuen Technik maßgeblich beteiligt. In den beiden Schatzkammern werden als Originalaufnahmen frühe Fotografien präsentiert und die Technik erläutert. Aufnahmen des ersten Münchner Fotografen Alois Löcherer (1815 – 1862), der Hoffotografen Joseph Albert (1825 – 1886) und Franz Hanfstaengl (1804 – 1877) schließen sich an, gefolgt von Bildern, die im berühmten Fotoatelier Elvira angefertigt wurden.

Von München in die Berge

Dieser Ausflug führt den Besucher zunächst in das Werdenfelser Land bis nach Tirol. Der in Partenkirchen und später in Meran ansässige Fotograf Bernhard Johannes (1848 – 1899) und seine Nachfolger fertigten frühe alpine Aufnahmen von der Besteigung der Zugspitze an, teils kuriose Atelieraufnahmen sowie Zeugnisse bayerischen Brauchtums. Die Berchtesgadener Berge hat der Fotograf Josef Beierl (1905 – 1943) in den 1920er und 1930er Jahren im Bild festgehalten. Seine Aufnahmen werden hier erstmals gezeigt. Aus konservatorischen Gründen werden die Bilder dieses und aller weiteren Module in hochwertigen Reproduktionen präsentiert.

In einem nachgebauten Fotostudio können Sie Ihr persönliches Erinnerungsfoto vom Besuch dieser Ausstellung machen.

München 1914 bis 1945

Ereignisse wie der Ausbruch des Ersten Weltkriegs, die Revolution 1918/19, der Aufstieg der NSDAP in München, die Bücherverbrennung und das Novemberpogrom 1938 sind in den Sammlungen des Bildarchivs dokumentiert. Die Aufnahmen stammen größtenteils aus dem Fotoarchiv von Heinrich Hoffmann (1885 – 1957), dem persönlichen Fotografen Adolf Hitlers.

Kriegszerstörung und Wiederaufbau

Die Bilder der zerstörten Stadt, von Kriegsheimkehrern, provisorischen Verkaufsständen zwischen den Trümmerbergen, der Schutträumung, dem florierenden Schwarzmarkt, aber auch erste Konzerte kennzeichnen die Erinnerung an die Nachkriegszeit. Die Fotografen Georg Fruhstorfer (1915 – 2003), Helmut Silchmüller (1906 – 1980) und Tino Walz (1913 – 2008) hielten diese bewegte Zeit im Bild fest.

Kultur, Kultur, Kultur

Ob Musik, Theater, Oper, Kabarett oder Ballett – unter den Fotos von Felicitas Timpe (1923 – 2006) dürfte für jeden Ausstellungsbesucher etwas dabei sein. Manch einer mag sich an die Rolling Stones oder Beatles bei ihren Auftritten in den 1960er und 1970er Jahren erinnern. Die Münchner Fotografin dokumentierte von 1950 bis 2003 das kulturelle Leben der bayerischen Landeshauptstadt. Ihr Archiv umfasst etwa eine Million Bilder.

Zwischen Brauchtum und Fortschritt

Der legendäre Münchner Fasching, die Wiesn, die 800-Jahr-Feier 1958, Studentenproteste, die Ankunft der ersten Gastarbeiter und schließlich die Olympischen Spiele 1972 sind Themen des letzten Ausstellungsteils. Floßfahrten auf der Isar in den 1950er Jahren, eine Trachtengruppe beim Umzug in der Maximilianstraße oder das Garchinger Atom-„Ei“ im Bau waren beliebte Motive.

Das Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek

Der größte Teil des Bildarchivs der Bayerischen Staatsbibliothek sind Fotografien. Aber auch Abbildungen in originalgraphischen Techniken wie Holzschnitte, Kupferstiche und Lithographien zählen zu dieser Sammlung. Die umfangreichen Bestände sind teilweise erschlossen und können in einer Spezialdatenbank angesehen werden.

https://bildarchiv.bsb-muenchen.de

Mit der Übernahme des analogen Fotoarchivs der Zeitschrift „stern“ im Jahr 2019 wurde das Bildarchiv mit jetzt 17 Millionen Bildern zur größten zeitgeschichtlichen Fotosammlung in öffentlicher Trägerschaft.

Kontakt

Bayerische Staatsbibliothek
veranstaltungen@bsb-muenchen.de
Telefon:  +49 89 28638-2115/-2419

Informationen im Überblick

Wo SCHAUEN?Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstr. 16, 80539 München
U3/U6, Bus 58/68/153/154, Haltestelle Universität,
Bus 100/153, Haltestelle Von-der-Tann-Straße
Wann SCHAUEN?6. März bis 21. Juni 2020
Sonntag bis Freitag 11:00 – 18:00 Uhr
(samstags und feiertags geschlossen)
SCHAU an: Eintritt frei!
SCHAU mit: Kostenlose Führungen jeden Sonntag um 15:00 Uhr (nicht an Feiertagen)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führungen für Gruppen nach Terminvereinbarung:
Telefon:  +49 89 28638-2115/-2419 oder veranstaltungen@bsb-muenchen.de
Kosten pro Führung: 65,00 €
Hören und SCHAUEN:Kostenloser Audioguide in deutscher Sprache
NACHSCHAUEN:Begleitband in der Ausstellung erhältlich für 29,80 € | im Buchhandel für 49,80 €
Mit freundlicher Unterstützung der Förderer und Freunde der Bayerischen Staatsbibliothek e. V.
SCHAU unter:www.muenchen-schau-her.de
#MünchenSchauHer


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