Zum Hintergrund
Die schriftliche Aufzeichnung von Musik war im Laufe der europäischen Geschichte von einem ständigen Wandel geprägt. Im Übergang vom ausgehenden Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit wird dies besonders deutlich. In dieser Zeit etablierten sich neben der Mensuralnotation für die Vokalmusik verschiedene spezialisierte Notationsformen für die Instrumentalmusik – die Tabulaturen. Sie wurden vor allem im Laufe des 16. Jahrhunderts zu einem festen Bestandteil im Kanon der schriftlichen Musiküberlieferung.
Zur Kabinettpräsentation
Der Sammelleidenschaft der Bayerischen Herzöge ist es zu danken, dass heute außer den monumentalen Renaissance-Chorbüchern rund 70 weitere Musikhandschriften der Epoche in Form von Tabulaturen und Stimmbüchern in der Bayerischen Staatsbibliothek erhalten sind.
Die Kabinettpräsentation will anhand speziell angefertigter Reproduktionen den musikalischen Reichtum und die Vielschichtigkeit dieses kostbaren Bestandes zeigen.
Ansprechpartner
Bernhard Lutz
Musikabteilung
Telefon: +49 89 28638-2045
Dr. Veronika Giglberger
Musikabteilung
Telefon: +49 89 28638-2467
Ort | Bayerische Staatsbibliothek, Flurbereich des Lesesaals Musik/Karten/Bilder, 1. OG | ||
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Öffnungszeiten | 23. November 2017 – 28. März 2018 Montag – Freitag 9:00 – 17:00 Uhr (an Feiertagen geschlossen) | ||
Eintritt | Der Eintritt ist frei. |
Wissenschaftliche Tagung und Video zum Digitalisierungsprojekt
Musikwissenschaftliche Tagung im März 2018
Video zum Digitalisierungsprojekt (auf YouTube)