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Epigenetik und Krebs: Vom Ein- und Ausschalten der Gene

2. Mai 2017, 19:00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Christoph Plass (Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg)
In der Reihe „exkurs – Einblick in die Welt der Wissenschaft“

Prof. Dr. Christoph Plass | © DFG

Krebs kann sich auf verschiedenen Wegen entwickeln. Genetische Veränderungen können die Entstehung von Tumoren verursachen, aber auch andere Faktoren, wie etwa Umwelteinflüsse, tragen dazu bei, dass aus gesunden Zellen Krebszellen werden. Ein Forschungsgebiet, das sich mit diesen Prozessen befasst, ist die Epigenetik.

Für die Forschung ist es eine Herausforderung zu verstehen, wie Umwelteinflüsse auf die Veränderungen des „Epi-Genoms“ wirken und wie sie die Entstehung, den Verlauf und den Schwergrad von bösartigen Erkrankungen beeinflussen. Aus der Entschlüsselung dieser Mechanismen lassen sich neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten entwickeln. Die Epigenetik ist ein hoch dynamisches Forschungsgebiet, das insbesondere in der Krebsforschung eine wichtige Rolle spielt.

Christoph Plass und seine Arbeitsgruppe beschäftigen sich mit den molekularen Mechanismen, die einem bösartigen Zellwachstum zugrunde liegen. Ihr Interesse gilt hierbei dem Zusammenwirken von epigenetischen und genetischen Veränderungen bei der Tumorentstehung.

In seinem Vortrag wird Professor Plass das Feld der Epigentik erläutern und einige Beispiele aus der aktuellen Forschung vorstellen.

Veranstalter: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

 

Termin 2. Mai 2017, 19:00 Uhr
Ort Bayerische Staatsbibliothek, Fürstensaal, 1. OG
Ludwigstr. 16, 80539 München
Verkehrsverbindung U3/U6, Bus 150/153/154, Haltestelle Universität
Bus 100/153, Haltestelle Von-der-Tann-Straße
Anmeldung Anmeldung erforderlich unter
veranstaltungen@bsb-muenchen.de oder telefonisch +49 89 28638-2115
Reservierte Plätze müssen bis spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn eingenommen werden.
Eintritt Der Eintritt ist frei.
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