Forschungsdatendienst für die Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung (OstData)

FörderungDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektdauer1. Projektphase:
01.01.2019 – 31.12.2021
ProjektpartnerBayerische Staatsbibliothek
Collegium Carolinum – Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei (CC)
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO)
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (HI)
Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)
Kontaktadressearnost.stanzel@bsb-muenchen.de


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert von 2019 bis 2021 den Aufbau eines Forschungsdatendienstes für die Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung (OstData) an der Bayerischen Staatsbibliothek sowie vier Partnerinstitutionen.

OstData ist als zentraler Dienst für Forschungsdatenmanagement in der deutschen Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung konzipiert und wird gemeinsam von fünf in dem Bereich ausgewiesenen Institutionen aufgebaut: neben der Bayerischen Staatsbibliothek noch das Collegium Carolinum – Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei (CC), das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (HI) und das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS). OstData sieht den Aufbau einer modularen und netzwerkartigen technischen Infrastruktur zur Speicherung, Veröffentlichung, Langzeitarchivierung und Suche von Forschungsdaten sowie vielfältige Beratungsleistungen für die entsprechende wissenschaftliche Community vor.

OstData steht vor der Herausforderung, unter stark divergierenden institutionellen Rahmenbedingungen deutschlandweit entstandene und entstehende Forschungsdaten zu kuratieren, in ihrer Qualität zu sichern, zu bündeln sowie auffindbar und verfügbar zu machen. Es wird demgemäß als Repositorium auf zentralen und dezentralen Modellen der Datenhaltung, Archivierung und Qualitätssicherung basieren. Zudem wird OstData einen zentralen Suchindex anbieten, der auf einem zu erarbeitenden Metadaten-Schema fußt und dem Material entsprechende spezialisierte Suchanfragen erlaubt. Durch Integration aller Metadaten und wo möglich auch von Volltexten in überregionale Recherchetools wird OstData die internationale Sichtbarkeit der deutschen Forschung zum östlichen Europa fördern.

Damit die aufzubauende Infrastruktur von einzelnen Forschenden wie wissenschaftlichen Institutionen als Ganzes wahrgenommen und genutzt wird, ist im Projekt eine Vielzahl an unterstützenden Maßnahmen zur Beratung, zur Fort- und Weiterbildung sowie zur Öffentlichkeitsarbeit geplant.

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