Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut

FörderungBeauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Projektdauer01.05.2016 – 31.10.2017
ProjektpartnerProjektkoordination:
Deutsche Nationalbibliothek
National Library of Israel

Deutsche Projektpartner:
Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Universitätsbibliothek Leipzig
Bayerische Staatsbibliothek, München
Kontaktadresseclaudia.fabian@bsb-muenchen.de
Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut | © BSB/Cod.hebr. 361(1
Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut | © BSB/Cod.hebr. 361(1
Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut | © BSB/Cod.hebr. 39
Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut | © BSB/Cod.hebr. 39
Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut | © BSB/Cod.hebr. 112
Digitalisierung und Bereitstellung von deutsch-jüdischem Kulturgut | © BSB/Cod.hebr. 112
 

Anlässlich des Jubiläumsjahrs „50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland – Israel“ hat der Beauftragte für Kultur und Medien Mittel für ein groß angelegtes Projekt bewilligt, das die Digitalisierung und gegenseitige Bereitstellung deutsch-jüdischen Kulturguts ermöglicht.

Das Teilprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek ist der Digitalisierung hebräischer Handschriften (Cod.hebr.) gewidmet. Dabei werden bis zu 24 000 Images ausgewählter Handschriften vom Original digitalisiert und der National Library of Israel für die öffentliche Zugänglichmachung über ihr „International Hebrew Manuscript Digital Library Portal“ zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden alle bereits digitalisierten hebräischen Handschriften für dieses Portal übergeben. Dabei handelt es sich um Digitalisate vom Original genauso wie um Digitalisate von Mikrofilmen, die bereits seit Jahrzehnten auch in einem Exemplar in der National Library in Jerusalem zur Verfügung stehen, damit aber einfacher genutzt werden können.

Mit annähernd 400 digitalisierten Handschriften von insgesamt etwa 700 gehören die Codices hebraici zu dem derzeit am umfassendsten digital dokumentierten Handschriftenbestand der Bayerischen Staatsbibliothek. Zu der Sammlung gehören Spitzenstücke von Weltruhm wie der Babylonische Talmud, eine Vielzahl von religiösen Texten, relevante wissenschaftliche Handschriften, Rollen und Codexhandschriften, in jiddischer und hebräischer Sprache. Neben mittelalterlichen gibt es auch bemerkenswerte neuzeitliche Handschriften. Viele sind in Bayern entstanden. Die bereits mit der Gründung angelegte Sammlung wird noch heute kontinuierlich erweitert.

Gesamtprojekt:
http://www.dnb.de/DE/Wir/Projekte/Laufend/digitalisierungKulturerbe.html

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