Archiv der Pressemitteilungen

Im Rahmen eines Festakts am 19. Juni 2017 wurden seitens des Freistaats Bayern den Nachkommen des Münchner Orientalisten Prof. Karl Süßheim 44 Manuskripte, Kartenwerke und Akten aus den Beständen des Staatsarchivs Nürnberg und der Bayerischen Staatsbibliothek zurückerstattet. Die Werke waren der Familie im Dritten Reich entzogen worden.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek erweitert erneut ihr digitales Angebot und startet ihr Zeitungsportal digiPress. digiPress ist die technische Plattform für die Präsentation digitalisierter Zeitungen an der Bayerischen Staatsbibliothek. Bis Jahresende wird das Rechercheportal seinen Umfang fast verdreifachen: von aktuell 340 auf mehr als 1 000 urheberrechtsfreie historische Zeitungstitel. In Umfang und Service ist digiPress damit derzeit das einzige bibliothekarische Angebot dieser Art in Deutschland: In der Endausbaustufe werden 7,6 Millionen digitalisierte Zeitungsseiten zur Verfügung stehen.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) starten die zweite Phase „Fachinformationsdienst Musikwissenschaft“ (FID Musikwissenschaft), ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit ca. 1,5 Millionen Euro gefördertes dreijähriges Projekt. Ziel ist die professionelle Bereitstellung relevanter Informationsangebote für die musikwissenschaftliche Spitzenforschung in Deutschland.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek München und die Universität Passau bringen in einem Kooperationsprojekt den „Sprechenden Sprachatlas von Niederbayern und dem angrenzenden Böhmerwald“ online. Das interaktive Angebot richtet sich an ein breites Publikum und ist ab sofort unter https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/sprachatlas-niederbayern abrufbar.

Weiterlesen

Unter dem Titel „Martin Luther und die frühe Reformation in Bayern. Anhänger, Gegner, Sympathisanten“ präsentiert das Kulturportal bavarikon im Luther-Jahr 2017 seine erste virtuelle Ausstellung. Sie ist nicht nur vom Umfang her, sondern auch im Ansatz einzigartig: 21 Kultureinrichtungen beteiligen sich an der digitalen Schau, die ab 15. März 2017 unter www.bavarikon.de/luther 123 hochkarätige Exponate zeigt. bavarikon zeichnet so ein spannendes Bild der Reformation in Bayern und macht es gleichzeitig möglich, die reformatorischen Bewegungen und ihre Gegenströmungen regional in den Landesteilen Altbayern, Franken und Schwaben zu erleben.

Weiterlesen

Die Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek kann dank der Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden drei Jahren zwei wichtige Projekte realisieren: den Beginn der Erschließung und Digitalisierung des Schott-Archivs sowie die Katalogisierung und Digitalisierung von mehr als 200 wertvollen Opernpartituren des 18. Jahrhunderts.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek testet den „Discovery Service“ Yewno als zusätzliche thematische Suchmaschine für digitale Volltexte. Die Software arbeitet auf Basis von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Als erste europäische Einrichtung stellt die Bayerische Staatsbibliothek die neue Recherchetechnologie in einer dreimonatigen Pilot-Phase ihren Nutzern zur Verfügung. Über ein Antwortformular können diese ihr Feedback an das Projektteam schicken. Der Service ist über https://www.bsb-muenchen.de/recherche-und-service/suchen-und-finden/yewno/ erreichbar.

Weiterlesen

Außergewöhnlich sind Inhalt und Umfang der jüngsten Schenkung an die Bayerische Staatsbibliothek: ein Tripitaka aus der Inneren Mongolei, ein 400 Bände starker buddhistischer Kanon in mongolischer Sprache. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt damit das bislang einzige Exemplar der Neuausgabe des mongolischen Tripitaka in Deutschland.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek vergrößert erneut ihr digitales Angebot. Nutzer aus Wissenschaft und Forschung können ab sofort mit der Bildähnlichkeitssuche alle bis heute vorhandenen Digitalisate – also ca. 1,2 Millionen Bände mit rund 270 Millionen Buchseiten und 43 Millionen Bildern – nach ähnlichen Motiven und Bildern durchsuchen. Das Angebot steht – auch für mobile Endgeräte – unter der Adresse https://bildsuche.digitale-sammlungen.de zur Verfügung.

Weiterlesen

Karl-Georg Pfändtner, geboren 1965 in Bamberg und langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Handschriften und Alte Drucke an der Bayerischen Staatsbibliothek in München, wird ab 1. Januar 2017 neuer Direktor der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Er folgt Reinhard Laube, der dieses Amt seit 2013 innehatte.

Weiterlesen

Unter dem Titel „Aufbruch zu neuen Ufern“ präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek vom 14. November 2016 bis 24. Februar 2017 im dritten und letzten Teil der Ausstellungstrilogie BILDERWELTEN Spitzenstücke der Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit: eines der kostbarsten Werke der Buchmalerei, das seit dem 16. Jahrhundert in zwei Teile getrennte und in dieser Ausstellung wieder gemeinsam präsentierte Gebetbuch Kaiser Maximilians I. mit Zeichnungen von Dürer, Cranach, Grien und Altdorfer. Als Hommage an das Reformationsjubiläum 2017 zeigt die Schatzkammer-Ausstellung ausgewählte Bibeln von Karl dem Großen bis zu Luther. Das erste gedruckte Buch, die Gutenbergbibel von 1454/55, ist ebenso zu sehen wie die berühmte Ottheinrich-Bibel oder die Münchener Furtmeyr-Bibel mit ihren meisterhaften Illuminationen des Alten Testaments.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek erhält von der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, München, im Zeitraum von 2017 bis 2021 jährlich 180.000 Euro Fördermittel für den Ankauf von gedruckten Büchern aus dem Bereich der Philosophie. Mit diesen Sondermitteln wird die Bayerische Staatsbibliothek in die Lage versetzt, die Versorgungslücke zu schließen, die bundesweit seit 2013 durch den Wegfall des früheren Sondersammelgebiets Philosophie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entstanden ist.

Weiterlesen

Dr. Bettina Wagner, Leiterin des Referats Handschriftenerschließungszentrum und Inkunabelsammlung an der Bayerischen Staatsbibliothek in München, wird ab 1. Oktober 2016 neue Direktorin der Staatsbibliothek Bamberg. Sie folgt Prof. Dr. Werner Taegert, der dieses Amt seit 2006 innehatte.

Weiterlesen

Im Rahmen ihrer umfassenden Digitalisierungsstrategie startet die Bayerische Staatsbibliothek ein zwölfmonatiges Projekt im Bereich Optical Music Recognition (OMR). Als eine der ersten Einrichtungen weltweit plant die Bayerische Staatsbibliothek den institutionellen Einsatz von OMR-Programmen als Basis für eine wissenschaftliche Volltext-Suche in historischen Musik-Quellen.

Weiterlesen

Im ersten Halbjahr 2016 hat die Bayerische Staatsbibliothek zwei Kooperationsverträge unterzeichnet, durch die sie ihr Engagement bei den beiden internationalen Projekten RISM und RIdIM weiter ausbaut. RISM steht für „Répertoire International des Sources Musicales“ und bezeichnet ein internationales Vorhaben zur Erschließung von musikalischen Quellen wie Musikhandschriften und Musikdrucke, siehe http://www.rism.info. Im RIdIM-Projekt (Répertoire International d’Iconographie Musicale) geht es um die Erschließung von Musik- und Tanzdarstellungen im Bereich der bildenden Kunst und des Kunsthandwerks. Die Bayerische Staatsbibliothek liefert somit für RISM und RIdIM einen wichtigen Beitrag bei der Erstellung, langfristigen Bereitstellung und Sicherung von internationalen musikwissenschaftlichen Forschungsdaten.

Weiterlesen

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des Vereins der Förderer und Freunde der Bayerischen Staatsbibliothek e. V. erweitert die Bayerische Staatsbibliothek ihre Sammlungen um ein seltenes Konvolut von 30 Palmblatthandschriften aus Sri Lanka und Birma. Der Förderverein unterstützt die Arbeit der Bibliothek bereits seit 1998 und sichert u. a. mit seinem Engagement relevante Stücke für die öffentliche Hand. Das Volumen der aktuellen Förderung beläuft sich auf 29.500 Euro.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek präsentiert künftig ihre großen Jahresausstellungen bei Google Arts & Culture, einem Kunst- und Kulturangebot im Internet und als App. Die renommierte Kulturinstitution führt damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Google fort. Passend zum Beginn des zweiten Teils der Ausstellungstrilogie „Bilderwelten – Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit“ bietet die Bibliothek ihrem Publikum bereits den Ausstellungsteil „Ewiges und Irdisches“ als virtuelle Ausstellung bei Google Arts & Culture an.

Weiterlesen

Nach „Luxusbücher“, präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek im zweiten Teil der Bilderwelten-Ausstellungstriologie vom 25. Juli bis 6. November „Ewiges und Irdisches“ mit Andachts- und Erbauungsbüchern, prächtigen Turnierbüchern, Chroniken und reich illustrierten Rechtsbüchern.

Weiterlesen

Deutschlandweit einzigartiges Angebot freigeschaltet
Der Ertrag aus dem langjährigen Digitalisierungsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek mit Google ist jetzt auch für Nutzer in der Recherche im Bibliothekskatalog (OPACplus) angekommen. Über eine zuschaltbare Funktion können über 440 000 urheberrechtsfreie Titel aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek auch im Volltext durchsucht und zur Lektüre angezeigt werden. Es handelt sich um Bücher und Zeitschriften aus dem 19. Jahrhundert.

Weiterlesen

Das Historische Lexikon Bayerns (HLB) feiert Jubiläum: Vor zehn Jahren ging es an den Start und stellt seitdem erfolgreich wissenschaftlich fundierte Informationen zur bayerischen Geschichte frei zur Verfügung. Unter der Internetadresse www.historisches-lexikon-bayerns.de finden die Besucher nicht nur ein beständig wachsendes Angebot, sondern auch eine Webseite, die zum Jubiläum technisch sowie optisch auf den neuesten Stand gebracht wurde.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek hat 203 Titel des Belgrader Verlags Geca Kon am 7. April 2016 an die Serbische Nationalbibliothek übergeben. Die Bücher gelangten als NS-Raubgut 1943 in den Bestand der Staatsbibliothek.

Weiterlesen

Großer dreiteiliger Ausstellungszyklus in der Bayerischen Staatsbibliothek
13. April 2016 – 24. Februar 2017
Spitzenstücke der deutschen Buchmalerei des Spätmittelalters und der frühen Renaissance zeigt der große Ausstellungszyklus „Bilderwelten – Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit“ der Bayerischen Staatsbibliothek vom 13. April 2016 bis 24. Februar 2017. In drei Ausstellungen werden fast 100 hochkarätige Exponate präsentiert, darunter die Gutenberg-Bibel, prachtvolle Wappen- und Turnierbücher oder das erstmals wieder vereint gezeigte Gebetbuch Kaiser Maximilians I. mit Zeichnungen von Albrecht Dürer, Hans Burgkmair und Lucas Cranach. Das 15. und frühe 16. Jahrhundert war von Umbrüchen, Entdeckungen und Erfindungen geprägt. Wie kaum ein anderes Medium liefern Bilder – Miniaturen, Zeichnungen, Holzschnitte – in Handschriften und Büchern ein ganz eigenes, ursprüngliches Zeugnis dieser Zeit. Die Schau bietet faszinierende Einblicke in die damalige Welt und ihre künstlerische Vielfalt.

Weiterlesen

Mark Podwal, amerikanisch-jüdischer Autor und Illustrator, schenkte heute sein Terezín-Portfolio „All this has come upon us…“ mit 42 großformatigen Acryl-, Gouache- und Bleistiftgraphiken der Bayerischen Staatsbibliothek.

Weiterlesen

Er macht ein Verlaufen in der Bayerischen Staatsbibliothek praktisch unmöglich: der neue „BSB Navigator“, der ab sofort kostenlos im Apple App-Store abrufbar ist. Der Indoor-Navigator leitet den Nutzer dank moderner „Beacon“-Technik zielgenau durch das denkmalgeschützte Gebäude an der Münchner Ludwigstraße. Die Bayerische Staatsbibliothek ist damit bundesweit die erste Bibliothek, die ihren Besuchern eine solche Software für das Smartphone anbietet.

Weiterlesen

Zwei der weltweit führenden wissenschaftlichen Bibliotheken kooperieren: Die Bayerische Staatsbibliothek und die Bibliothek der Stanford Universität haben kürzlich einen Vertrag unterzeichnet, der die verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung, Linked Data und innovative Informationstechnologien vorsieht.

Weiterlesen

„Daten für die Forschung“ (DaFO) ist ein weltweit zugänglicher kostenloser Downloadservice, den das Münchener Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek seit kurzem betreibt. Knapp 1,2 Millionen urheberrechtsfreie Bücher stehen dort für nicht kommerzielle Zwecke als hochauflösende Bilder zur Verfügung.

Weiterlesen

Der „Schrettinger-Katalog“, der älteste große Schlagwortkatalog der Welt, ist seit kurzem in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek einsehbar: Von 1819 bis 1856 haben die Bibliothekare Martin Schrettinger und Heinrich Foringer rund 84 000 Titel der damaligen Münchner Hofbibliothek alphabetisch nach Themen geordnet und handschriftlich auf 17 000 Folioblättern notiert. Diese Art der Sacherschließung sollte helfen, den großen Zustrom an Büchern in die Hofbibliothek aus der Säkularisationszeit besser zugänglich zu machen.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek war in der neuen Förderlinie „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit drei Anträgen erfolgreich. In den kommenden drei Jahren wird der Aufbau von drei Fachinformationsdiensten mit über 6,8 Millionen Euro unterstützt.

Weiterlesen

Die Bayerische Staatsbibliothek stellt ein neues Webangebot zur Verfügung, das die Nutzung ihrer umfangreichen Bestände zum Ersten Weltkrieg und zur nachfolgenden Revolutionszeit bündelt und Quellenmaterial für die Wissenschaft wie auch für die historisch interessierte Öffentlichkeit zugänglich macht.

Weiterlesen

Es ist einer der kostbarsten Schätze der Bayerischen Staatsbibliothek: das Chorbuch mit Motetten von Cipriano de Rore. Nach aufwändiger Restaurierung und Digitalisierung ist das von Hans Mielich prachtvoll illuminierte Chorbuch online abrufbar und damit zum ersten Mal seit über 450 Jahren für alle Interessierten zugänglich. Die Restaurierung und Digitalisierung konnte dank großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Ernst von Siemens Kunststiftung durchgeführt werden.

Weiterlesen
Top