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Historie, Hintergründe, Höhepunkte – Bayerns Kulturportal bavarikon präsentiert virtuelle Ausstellung über das Oktoberfest

bavarikon stimmt Wiesn-Fans, Kultur- und Geschichtsinteressierte mit seiner neuen virtuellen Ausstellung „Oktoberfest – Historie, Hintergründe, Höhepunkte“ auf die 187. Münchner Wiesn ein. Das Internetportal des Freistaats Bayern präsentiert mehr als 200 Exponate aus zwölf bayerischen Kultureinrichtungen und bietet damit einen einzigartigen digitalen Spaziergang über das größte Volksfest der Welt – online unter www.bavarikon.de/oktoberfest.

Vom Pferderennen zum Exportschlager: bavarikon lässt in der virtuellen Ausstellung die über 200-jährige Festgeschichte der Wiesn aufleben und zeigt die Entwicklung der national-monarchisch geprägten Feierlichkeiten des 19. Jahrhunderts zum heutigen weltbekannten „Megaevent”. Schlaglichter aus verschiedenen Jahrzehnten illustrieren, dass das Oktoberfest einem steten Wandel unterworfen war, gleichzeitig aber auch als bayerisch-münchnerisches Fest erhalten blieb. Dabei werden auch seine Schattenseiten, wie das Oktoberfest-Attentat von 1980, beleuchtet.

Bier, Hendl und Steckerlfisch sind auf der Wiesn nicht wegzudenken. Deshalb ist das (historische) Verpflegungsangebot auf dem Oktoberfest genauso Thema der virtuellen Ausstellung wie die Festzelte und deren Wirte. Ein anderes Ausstellungskapitel lässt Interessierte in die Welt der Schaustellerei eintauchen, um mehr über die Anfänge des Gewerbes und die Wurzeln der ältesten Attraktionen auf der Theresienwiese zu erfahren. Aber auch der Ursprung und die Entwicklung traditioneller Festelemente werden thematisiert: Bis heute tragen Programmpunkte wie die Festzüge, das Oktoberfest-Landesschießen und das Zentral-Landwirtschaftsfest dazu bei, dass das Fest seinen identitätsstiftenden Charakter als bayerisches Volksfest bewahren konnte.

Einzigartige schriftliche Quellen, historische Pläne und Fotografien veranschaulichen die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die das Festgeschehen beeinflussten. Kunstvoll gestaltete Postkarten, Werbeplakate und Gemälde zeigen die Feierlichkeiten auf der Theresienwiese in Farbe. Audio- und Filmaufnahmen sowie historische Wiesn-Klänge und Ausschnitte aus Zeitzeugen-Interviews lassen Ausstellungsbesucherinnen und Ausstellungsbesucher direkt in die Geschehnisse eintauchen und porträtieren Persönlichkeiten, die das Oktoberfest zu dem mach(t)en, was es heute ist.

Alle Exponate in bavarikon sind in herausragender digitaler Qualität zu sehen und können bis ins kleinste Detail herangezoomt werden. Spannende mehrseitige Stücke wie etwa das Programm des Oktoberfestes aus dem Auftaktjahr 1810 oder die eindrucksvollen farbigen Lithographien der ersten Festzüge von Gustav Kraus (1804 – 1852) können darüber hinaus vollständig durchgeblättert werden.

Generaldirektor Klaus Ceynowa: „bavarikon versteht es meisterhaft, die Entwicklung des Oktoberfestes als ein Stück bayerischer und insbesondere auch Münchner Geschichte aufleben zu lassen. Mit der Ausstellung zeigt das Kulturportal einmal mehr seine Kompetenz, anhand ausgewählter digitaler Exponate Themen fesselnd und im zeithistorischen Kontext aufzubereiten.”

Die Ausstellung ist ein Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek, das in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern entstanden ist: Bayerische Verwaltung der staatlichen Gärten, Schlösser und Seen; Bayerisches Armeemuseum; Haus der Bayerischen Geschichte; Historischer Verein Oberbayern; Institut für Stadtgeschichte und Erinnerungskultur der Landeshauptstadt München; Institut für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Münchner Stadtmuseum; Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München; Staatliche Archive Bayerns; Stadtarchiv München; Süddeutsche Zeitung Photo; Zentrum für Volksmusik; Literatur und Popularmusik des Bezirks Oberbayern.

Link zur Ausstellung:
www.bavarikon.de/oktoberfest

Bildmaterial:
https://syncandshare.lrz.de/getlink/fiLYzuRE4WBxFceVUfAWa1cQ/

Pressemitteilung zum Download
Pressemitteilung  (PDF, 160 KB)

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