Über die Sammlung

Im Überblick

Die orientalische Sammlung zählt ca. 242 000 gedruckte Bände originalschriftlicher Literatur und 6 750 Handschriften in den Sprachen Arabisch, Persisch, Türkisch und Turksprachen, Paschtu, Hebräisch, Jiddisch, Äthiopisch, Armenisch, Koptisch, Syrisch, Armenisch sowie Mittelpersisch (Zend) und Sprachen des Alten Orients. Diese Fonds wurden über die Jahrhunderte nach wissenschaftlichen Kriterien systematisch aufgebaut und stellen national und international bedeutende Ressourcen für Wissenschaft und Forschung dar.

Geographischer Fokus

Geographisch ist die Erwerbung von Monographien und Zeitschriften auf Nordafrika, den Vorderen und Mittleren Orient fokussiert.

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhaltliche Sammlungsschwerpunkte der originalsprachigen Erwerbungen sind die geisteswissenschaftlichen Fächer Philosophie, Religion (Islam, Judentum, Christlicher Orient), Geschichte, Archäologie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Volkskunde, Architektur und Kunst sowie klassische Texteditionen. Die Sekundärliteratur in westeuropäischen Sprachen wird breit gefächert erworben.

Orientalische Handschriften

Die Orient- und Asienabteilung betreut die orientalischen Handschriften fachlich (Erwerbung, Fachinformation, Führungen, Ausstellungen), während die Abteilung Handschriften und Alte Drucke diese verwaltet und für ihre Benutzung zuständig ist. Die orientalischen Handschriften sind im Lesesaal Handschriften und Alte Drucke zu benutzen.

Liste der Kataloge der orientalischen Handschriften

Literatur zu einzelnen Handschriften finden Sie in der „Forschungsdokumentation Handschriften“.
Forschungsdokumentation Handschriften

In der Gegenwart sind die bestimmenden Faktoren der Erwerbungspolitik für orientalische Handschriften die wissenschaftliche Relevanz von Texten und der ästhetisch-museale Aspekt. Die 6 750 orientalischen Handschriften umfassen ca. 1 240 Schriftstücke aus dem Alten Orient und 5 500 des Mittelalters und der Neuzeit. Die orientalischen Handschriften sind nach Sprachgruppen geordnet.

Übersicht der Handschriftengruppen und -signaturen

ÄthiopischCod.aethiop.
ArabischCod.arab.
ArmenischCod.armen.
Koptische HandschriftenCod.copt.
KurdischCod.curd.
Hebräisch und JiddischCod.hebr.
MandäischCod.mand.
PaschtoCod.Paschto
PersischCod.pers.
SyrischCod.syr.
Türkisch und TurksprachenCod.turc.
Zend (Mittelpersisch)Cod.Zend

Alter Orient

Papyri
Arabische PapyriPap.arab.mon.
Aramäische PapyriPap.aram.mon.
Koptische PapyriPap.copt.mon.
Demotische PapyriPap.demot.mon.
Griechische PapyriPap.graec.mon.
Lateinische PapyriPap.lat.mon.
Sonstige Schriftstücke
KeilschrifttafelnMon.script.cun.
HieroglyphentexteMon.script.hierogl.
Altsüdarabische StäbchenMon.script.sab.
Ostraca Ostr.

Seltene orientalische Drucke

In den Sprachen des Orients ist eine signifikante Anzahl von Erstdrucken, Frühdrucken, Rariora und Unikaten nachweisbar, darunter 17 hebräische Inkunabeln. Seltene, vorwiegend in Europa bzw. Konstantinopel gedruckte arabische, hebräische, armenische, äthiopische und syrische Werke des 16. und 17. Jahrhunderts spiegeln die schrittweise Ausbreitung des Buchdrucks in orientalischen Sprachen wider, der europäischen Ursprungs ist und sich auch bald im Osmanischen Reich verbreitete, wo sich Juden und Christen der neuen Technik bedienten.

Aus dem 18. Jahrhundert sind alle 17 in Istanbul besorgten wertvollen Müteferikka-Drucke wie der erste illustrierte Druck der islamischen Welt, der eine Beschreibung Amerikas enthält (Res/4 A.or. 3548) und das berühmte Kartenwerk des Katib Çelebi (Res/2 A.or. 371) sowie einige von Christen im Nahen Osten initiierte seltenste arabische Drucke vorhanden. Zahlreiche Druckerzeugnisse der Bulaq-Druckerei in Kairo, der American Press in Beirut und der English Press in Malta sowie persische Steindrucke aus dem 19. Jahrhundert, als der Buchdruck im Orient allgemeine Akzeptanz fand, sind in breitem Umfang repräsentiert.

Zu den bedeutenden orientalischen Rariora der Bayerischen Staatsbibliothek zählen ein armenisches Kalendarium von 1512 (Rar. 1756), der erste äthiopische Druck von 1513 (Rar. 454), der erste arabische Druck in beweglichen Lettern von 1514 (Rar. 1348) und der Erstdruck des syrischen Neuen Testaments von 1555 (Rar. 155). Eine der ältesten hebräischen Inkunabeln ist der Führer der Unschlüssigen von Maimonides (Res/4 A. hebr. 210). Unter den orientalischen Drucken befinden sich nach jetzigem Erkenntnisstand Unikate wie zum Beispiel die 1669 in Sulzbach besorgten Jüdischen Tischgebete (4 A.hebr. 365).

Armenisches Kalendarium von 1512  (Rar. 1756)
Der erste arabische Druck in beweglichen Lettern von 1514  (Rar. 1348)
Erstdruck des syrischen Neuen Testaments von 1555  (Rar. 155)
Führer der Unschlüssigen von Maimonides (eine der ältesten hebräischen Inkunabeln)  (Res/4 A. hebr. 210)
Jüdische Tischgebete von 1669 (Unikat)  (4 A.hebr. 365)

Die orientalischen Drucke sind im OPACplus/BSB-Katalog verzeichnet. Seit einigen Jahren wird auch die Originalschrift für Arabisch, Persisch und Hebräisch implementiert. Digitalisate orientalischer Drucke können über den OPACplus/BSB-Katalog recherchiert werden.

OPACplus/BSB-Katalog

Geschichte der orientalischen Sammlung

Anfänge im 16. Jahrhundert

Die Anfänge der orientalischen Sammlungen gehen auf die Gründung der Münchner Hofbibliothek – der heutigen Bayerischen Staatsbibliothek – im Jahr 1558 durch Herzog Albrecht V. zurück. Den Gründungsakt der Münchner Hofbibliothek bildete der Ankauf der Privatbibliothek des vielseitig gebildeten und polyglotten Diplomaten und Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter (1506 – 1557), der als einer der Pioniere der Orientalistik gilt. Vor mehr als 450 Jahren gelangte die für die damalige Zeit beachtliche Anzahl von ca. 200 orientalischen Handschriften in hebräischer, arabischer und syrischer Sprache in die Bibliothek, hierunter einige illuminierte Korane aus dem islamischen Spanien und aus Marokko und höchst bedeutende Hebraica sowie sehr seltene orientalische Frühdrucke. Bereits 1571 wurde die orientalische Sammlung durch die Übernahme der Bibliothek Johann Jakob Fuggers (1516 – 1575), einem der größten Büchersammler des 16. Jahrhunderts, erweitert. Die Bibliothek Fuggers enthielt zahlreiche Orientalia, insbesondere Hebraica von hohem Rang.

Bedeutende Werke aus dem Gründungsbestand

Andalusischer Koran. Sevilla, 1226  (Cod.arab. 1)
 ♦   Zwei maghrebinische Herrscherkorane. Fes?, 1306  (Cod.arab. 2 und Cod.arab. 3)
Arabisches Horologium. Fano 1514  (Rar. 1348)
Yitsḥaḳ Ben Shelomoh Ibn-Abi-Suhula: Hebräische Fabelsammlung. Deutschland um 1450  (Cod.hebr. 107)
Erstdruck des syrischen Neuen Testaments. Wien, 1555  (Rar. 155)
Armenisches Tetraevangelium. Grner, 1278  (Cod.armen. 1)
 ♦   Äthiopischer Psalter. Jerusalem, 14./15. Jahrhundert  (Cod.aethiop. 1)
 ♦   Bibelkommentar des Rashi. Würzburger Raum, 1233  (Cod.hebr. 5-1 und Cod.hebr. 5-2)
 ♦   Sendschreiben Süleymans des Prächtigen an König Ferdinand I. Istanbul, 1530  (Cod.turc. 135 und Cod.turc. 137)

17. bis Anfänge 19. Jahrhundert

Aus der Sammlungsgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert ist bekannt, dass Orientalia auch in diesem Zeitraum in die Bibliothek gelangten, darunter nicht wenige Beutestücke aus den Türkenkriegen, die teilweise auf Umwegen in den Bestand kamen sowie wichtige Frühdrucke. Auch von der Auflösung des Jesuitenordens 1773 profitierten der orientalische und asiatische Fond der Bibliothek.

19. Jahrhundert

Der Anfang des 19. Jahrhunderts markierte einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte der Sammlung. Durch die Säkularisation der bayerischen Klöster 1803 erhielt die damalige Königliche Hof- und Staatsbibliothek einen immensen Zuwachs an wertvollen Handschriften und Drucken, unter denen sich auch kostbare orientalische Handschriften und seltene Drucke befanden. Die bekannteste orientalische Handschrift aus der Säkularisation ist der weltberühmte Babylonische Talmud aus dem Kloster Polling. Fast zeitgleich wurde 1803/04 aus dem Erbe des Kurfürsten Karl Theodor (1742 – 1799) die Mannheimer Hofbibliothek nach München überführt und mit dem Bestand der Münchner Hofbibliothek vereinigt. Aus der Mannheimer Hofbibliothek kamen ca. 560 wertvolle hebräische und jiddische Drucke und weitere Orientalia in die Bibliothek.

Bedeutende Werke aus der Säkularisation

Babylonischer Talmud. Frankreich, 1342  (Cod.hebr. 95)
Tegernseer Haggadah. Bayern, 1475 – 1500  (Cod.hebr. 200)
Koran des Père Lachaise. Ägypten, 14. Jahrhundert  (Cod.arab. 6)

Waren alle bisher genannten Erwerbungen von Orientalia eher zufällig, so änderte sich die Erwerbungspolitik seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts völlig: Als an den Universitäten die orientalistischen Lehrstühle entstanden, die die für Forschung und Lehre einschlägige Literatur benötigten, wurde an der Münchner Hofbibliothek gezielt und nach einem bestimmten Sammlungsprofil für die entsprechenden Fächer erworben und das Bibliothekspersonal wurde diesbezüglich fachlich und philologisch ausgebildet.

Genau 300 Jahre nach dem Ankauf der Widmanstetter’schen Bibliothek erfolgte 1858 die spektakulärste Erwerbung im orientalischen Bereich, die entscheidend für Rang und Wachstum der Sammlung und ihre Strahlkraft ist: der Ankauf der berühmten Bücher- und Handschriftensammlung des französischen Orientalisten Etienne-Marc Quatremère (1782 – 1857). Diese gigantische Erwerbung war keineswegs unumstritten, denn zur Finanzierung der Sammlung veräußerte der damalige Bibliotheksdirektor Karl Halm (1809 – 1882) teilweise äußerst wertvolle Dubletten, darunter eine Gutenbergbibel, die nach heutiger Betrachtungsweise keinesfalls als solche bewertet würden. Quatremères Büchersammlung umfasste ursprünglich ca. 50 000 Bände, 250 abendländische Manuskripte und 1 250 orientalische Handschriften, hierunter sehr wertvolle illustrierte islamische Preziosen. Nach der Aussonderung von 20 000 dubletten Titeln noch in Paris erfolgte die Einreihung der Handschriften und noch verbliebenen 30 000 Drucke, darunter zahlreiche, zum Teil höchst seltene Orientalia in die Münchner Bestände.

Wenige Zeit später gelang die Akquisition der Sammlung des Orientalisten Marcus Joseph Müller (1809 – 1874), die wichtige Zend-Handschriften enthielt, sowie derjenigen des Semitisten Ernst Trumpp (1828 – 1885).

Bedeutende Werke aus der Bibliothek Quatremère

Muḥammed Ibn-Zakarīyā al-Qazwīnīs: ‘Aǧā’ib al-maḫlūqāt wa-ġarā’ib al-mauǧūdāt (Die Wunder der Schöpfung). Wasit, 1280  (Cod.arab. 464)
Kalīla wa-Dimna. Ägypten oder Syrien, 1310 – 1350  (Cod.arab. 616)
 ♦   Šāhnāma (Persisches Königsbuch). Schiras, 1550 – 1600  (Cod.pers. 15)
Šāhnāma (Persisches Königsbuch). Qazvin oder Mesched, 1560 – 1750  (Cod.pers. 10)
Firdevsî-i Rûmî: Şaṭrançnâme (Schachbuch). Istanbul, 1510 – 1550  (Cod.turc. 250)

20. und 21. Jahrhundert

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts verdient der Ankauf von 157 Handschriften aus der Sammlung Glaser, ein Konvolut früher jemenitischer Handschriften, das der italienische Forschungsreisende Giuseppe Caprotti († 1919) im Jemen angelegt hatte, besondere Würdigung.

Die orientalische Sammlung war von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nur wenig betroffen, zumal es durch rechtzeitige Verlagerung gelungen war, die Handschriften zu retten. Dennoch fiel das Fach „Biblia“, das auch Bibeldrucke in orientalischen Sprachen enthielt, einem Bombenangriff zum Opfer. Als Eigentum des Freistaates Bayern blieb die hebräische Sammlung unangetastet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Hermann Bojer (1913 – 1988) die heute 5 250 Bände umfassende Jiddica-Sammlung mit Drucken des Ostjudentums aus. Die orientalische Sammlung wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut und konnte größtenteils den zweiten Weltkrieg unversehrt überstehen.

Eine neue, äußerst fruchtbare Periode für den Ausbau der Handschriften und Drucke in den orientalischen Fächern begann im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, als die Sammlung durch bedeutende Erwerbungen, insbesondere prachtvolle Koranhandschriften, ergänzt werden konnte. So hat sich seit 1973 alleine die Anzahl der islamischen Handschriften von ca. 2 000 Bänden auf heute 4 400 Manuskripte mehr als verdoppelt. Alleine 1973 wurden fast 650 arabische Handschriften erworben.

Von 1991 bis 1994 erwarb die Bibliothek in mehreren Tranchen den Fond antiker jemenitischer Holzinschriften.

2003 erhielt die Bayerische Staatsbibliothek eine einzigartige Bibliothek als Dauerleihgabe: Die Sammlung des renommierten Islamwissenschaftlers Richard Gramlich SJ, die überwiegend seltene Schriften zum Sufitum enthält, vor allem wertvolle persische Steindrucke.

Als ausgesprochener Glücksfall erwies sich 2011 die Schenkung von ca. 175 islamischen Kodizes in türkischer, arabischer und persischer Sprache aus dem Nachlass des Orientalisten Theodor Menzel (1878 – 1939).

Trotz sinkender Budgets konnte die Sammlung orientalischer Handschriften und seltener Drucke, insbesondere von DP-Drucken, in den letzten Jahren weiter ausgebaut und ergänzt werden – nicht zuletzt dank der Unterstützung großzügiger Sponsoren.

Wichtige Erwerbungen seit 1965

Goldkoran. Irak, um 1200  (Cod.arab. 1112)
Koran in Östlichem Kufi. Iran, spätes 11. Jahrhundert  (Cod.arab. 2603)
Spätsafawidischer Koran. Iran, Herat?, 1714  (Cod.arab. 1118)
Gebetbuch der Haremsdame Düsdidil. Istanbul, 1845  (Cod.turc. 553)
Sa‘dī: Gulistān va Bustān. Qazvin?, 1579  (Cod.pers. 506)
Klausener Psalter. Prag, 1707  (Cod.hebr. 473)

App

Icon der App | © BSB

Oriental Treasures of the Bavarian State Library

Über die App „Oriental Books“, in der beispielsweise die berühmte arabische Kosmographie „Die Wunder der Schöpfung“ aus dem Jahr 1280, ein weltweit bekanntes persisches „Königsbuch“ (ca. 16./17. Jahrhundert) oder ein Gebetbuch der Haremsdame Düsdidil (Istanbul, 1845) vollständig hochauflösend digitalisiert enthalten sind, können die Werke von der ersten bis zur letzten Seite durchgeblättert werden.
Weitere Informationen zur App „Oriental Treasures of the Bavarian State Library“

Die App kann kostenlos im App-Store von Apple heruntergeladen werden:
Apple iTunes Store

Literatur

Reismüller, Georg: Hundert Jahre Bayerische Staatsbibliothek im Dienste der Wissenschaft vom Orient. In: Die Bayerische Staatsbibliothek in den letzten hundert Jahren. München, 1932. S. 25-30.

Striedl, Hans: Die Bücherei des Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter. In: Kissling, Hans J. (Hrsg.): Serta Monacensia: Festschrift Franz Babinger. Leiden: Brill, 1952. S. 200-244.

Grönbold, Günter: Die orientalischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern 9 (1981), S. 68-84.

Rebhan, Helga: The Bavarian State Library in Munich. In: Gierlichs, Joachim; Hagedorn, Annette (Hrsg.): Islamic Art in Germany. Mainz am Rhein: Zabern, 2004. S. 157-160.

Rebhan, Helga: Die Bayerische Staatsbibliothek in München (BSB). In: Gierlichs, Joachim; Hagedorn, Annette (Hrsg.): Islamische Kunst in Deutschland. Mainz am Rhein: Zabern, 2004. S. 157-160.

Rebhan, Helga: Ausstellungen orientalischer und asiatischer Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Griebel, Rolf; Ceynowa, Klaus (Hrsg.): Information, Innovation, Inspiration: 450 Jahre Bayerische Staatsbibliothek. München: Saur, 2008. S. 639-665.

Rebhan, Helga: Die Bibliothek Johann Albrecht Widmanstetters. In: Schmid, Alois (Hrsg.): Die Anfänge der Münchener Hofbibliothek unter Albrecht V. München: Beck, 2009. S. 112-131.

Rebhan, Helga: Die Wunder der Schöpfung: Ausstellung von Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem islamischen Kulturkreis vom 16. September bis 5. Dezember 2010. In: Bibliotheksmagazin (2010) 3, S. 61-64.

Ceynowa, Klaus; Rebhan, Helga; Tabery, Thomas: Orientalische Prachthandschriften auf iPad und iPhone: Neue App der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern 5 (2011), S. 180-183.

Rebhan, Helga: Emil Gratzl als Orientalist. In: Haller, Klaus; Kempf, Klaus (Hrsg.): Sammeln und Erwerben an der Bayerischen Staatsbibliothek: In memoriam Emil Gratzl (1877 – 1957). Wiesbaden: Harrassowitz, 2011. S. 79-82.

Wimmer, Stefan Jakob: München und der Orient. Lindenberg im Allgäu: Fink, 2012. S. 44-55.

Rebhan, Helga: Eine Erbschaft, eine Schenkung und Auktionen: Handschriften-Neuerwerbungen für die Orient- und Asienabteilung. In: Bibliotheksmagazin (2013) 1, S. 3-9.

Rebhan, Helga: München und der Orient. In: Bibliotheksmagazin (2013) 2, S. 41-46.

Rebhan, Helga: Auktionszuschlag für Koranhandschriften: Neuerwerbungen der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksmagazin (2014) 2, S. 67-71.

Rebhan, Helga: 500 Jahre arabischer Buchdruck. In: Bibliotheksmagazin (2014) 3, S. 34-40.

Rebhan, Helga: Orientalische und asiatische Handschriften und seltene Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Ceynowa, Klaus; Hermann, Martin (Hrsg.): Bibliotheken: Innovation aus Tradition: Rolf Griebel zum 65. Geburtstag. Berlin: De Gruyter Saur, 2014. S. 322-333. Verfügbar unter: http://dx.doi.org/10.1515/9783110310511 [Zugriff am 21.03.2016].

Ausstellungen

Gratzl, Emil: Katalog der Ausstellung von Handschriften aus dem Islamischen Kulturkreis im Fürstensaal der k. Hof- u. Staatsbibliothek. München, 1910.

Dachs, Karl (Hrsg.): Erwerbungen aus drei Jahrzehnten: 1948 – 1978: Bayerische Staatsbibliothek: abendländische und orientalische Handschriften, Inkunabeln und seltene Drucke, Noten und Landkarten: Ausstellung April – Juli 1978. Wiesbaden: Reichert, 1978.

Dachs, Karl (Hrsg.): Das Buch im Orient: Handschriften und kostbare Drucke aus zwei Jahrtausenden: Ausstellung, 16. November 1982 – 5. Februar 1983. Wiesbaden: Reichert, 1982.

Dachs, Karl (Hrsg.): Thesaurus librorum: 425 Jahre Bayerische Staatsbibliothek: Ausstellung München 18. August – 1. Oktober 1983 = 425 years Bavarian State Library: exhibition. Wiesbaden: Reichert, 1983.

Rebhan, Helga; Riesterer, Winfried: Prachtkorane aus tausend Jahren: Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek München: Ausstellung 7. Oktober – 28. November 1998. München: Bayerische Staatsbibliothek, 1998.

Noichl, Elisabeth (Hrsg.): Schrift-Stücke: Informationsträger aus fünf Jahrtausenden: eine Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek und des Bayerischen Hauptstaatsarchivs: München, 19. Juli – 20. September 2000. München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns; Bayerische Staatsbibliothek, 2000.

Kreiser, Klaus (Hrsg.): The beginnings of printing in the Near and Middle East: jews, christians and muslims. Wiesbaden: Harrassowitz, 2001.

Hanebutt-Benz, Eva; Glass, Dagmar; Roper, Geoffrey (Hrsg.): Middle Eastern languages and the print revolution = Sprachen des Nahen Ostens und die Druckrevolution: a cross-cultural encounter: a catalogue and companion to the exhibition: Gutenberg Museum Mainz. Westhofen: WVA-Verlag Skulima, 2002.

Rebhan, Helga (Hrsg.): Wertvolle orientalische Handschriften und seltene Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek = Precious Oriental manuscripts and rare printed books of the Bavarian State Library: 26th MELCOM International Conference, 24 – 26 May 2004: Ausstellung 24.05. – 18.06.2004. München: Bayerische Staatsbibliothek, 2004.

Fabian, Claudia (Hrsg.): Kulturkosmos der Renaissance: die Gründung der Bayerischen Staatsbibliothek: Katalog der Ausstellung zum 450-jährigen Jubiläum 7. März bis 1. Juni 2008 ... Wiesbaden: Harrassowitz, 2008.

Rebhan, Helga (Hrsg.): Die Wunder der Schöpfung = The wonders of creation: Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem islamischen Kulturkreis = Manuscripts oft the Bavarian State Library from the Islamic world: Ausstellung 16. September bis 5. Dezember 2010. Wiesbaden: Harrassowitz, 2010.

Fabian, Claudia (Hrsg.): Das Alte Testament und sein Umfeld: vom Babylonischen Talmud zu Lassos Bußpsalmen: Schätze der Bayerischen Staatsbibliothek: Ausstellung 18. Juli bis 30. August 2013 anlässlich des 21. Kongresses der International Organization for the Study of the Old Testament (IOSOT) in München vom 4. bis 9. August 2013. Luzern: Quaternio, 2013.

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