Zend (Mittelpersisch)

© BSB/Cod.zend. 105
© BSB/Cod.zend. 105

Im Überblick

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt 111 Zend-Handschriften.

Kataloge

  • [Cod.Zend 1 – 87]
    Bartholomae, Christian: Die Zendhandschriften der K. Hof- und Staatsbibliothek in München. München, 1915. Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Regiae Monacensis. 1,7.

Geschichte

Der Münchner Orientalistik-Professor Marcus Joseph Müller (1809 – 1874) hatte während seiner altiranischen Studien in Paris Abschriften von Zend-Handschriften erstellt, die zum einen Anquetil du Perron (1731 – 1805) von seinen Reisen mitgebracht hatte, zum anderen von Madrider Handschriften stammten. Dabei handelte es sich um 45 Texte der Lehre Zarathustras in Avesta und Pahlavi-Sprache. Weitere Zend-Handschriften stammen aus dem Nachlass des Indologen Martin Haug (1827 – 1876), der sich sechs Jahre in Indien aufhielt und dort eine Sammlung, meist vedische Texte, anlegte.

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