Hebräisch und Jiddisch

Klausener Psalter | © BSB/Cod.hebr. 473
Klausener Psalter | © BSB/Cod.hebr. 473

Im Überblick

Die hebräische und jiddische Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, die als die wichtigste ihrer Art in Deutschland gilt und zu den namhaftesten auf internationaler Ebene gehört, zählt ca. 700 hebräische Handschriften und 37 600 Drucke in hebräischer Schrift, darunter 17 Inkunabeln und zahlreiche alte Drucke.

Geschichte

Bibelkommentar des Rashi. Würzburger Raum, 1233 | © BSB/Cod.hebr. 5-2
Bibelkommentar des Rashi. Würzburger Raum, 1233 | © BSB/Cod.hebr. 5-2
Yitsḥaḳ Ben Shelomoh Ibn-Abi-Suhula: Hebräische Fabelsammlung. Deutschland, um 1450 | © BSB/Cod.hebr. 107
Yitsḥaḳ Ben Shelomoh Ibn-Abi-Suhula: Hebräische Fabelsammlung. Deutschland, um 1450 | © BSB/Cod.hebr. 107

Gründungsbestand

Der herausragende Wert dieser Sammlung ist in ihren Anfängen dem Erwerb der Bibliotheken des Diplomaten und Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter (1506 – 1557) und Johann Jakob Fuggers (1516 – 1575) geschuldet. Widmanstetter gilt als einer der Pioniere der Orientalistik. Der Ankauf der Privatbibliothek des vielseitig gebildeten und polyglotten Diplomaten und Orientalisten im Jahr 1558 durch Herzog Albrecht V. war zugleich der Gründungsakt der Münchner Hofbibliothek. Vor mehr als 450 Jahren gelangte die für die damalige Zeit beachtliche Anzahl von circa 200 orientalischen Handschriften in hebräischer, arabischer und syrischer Sprache in die Bibliothek, hierunter höchst bedeutende Hebraica sowie sehr seltene orientalische Frühdrucke. Bereits 1571 wurde die orientalische Sammlung durch die Übernahme der Bibliothek Johann Jakob Fuggers (1516 – 1575), einem der größten Büchersammler des 16. Jahrhunderts, erweitert. Die Bibliothek Fuggers enthielt zahlreiche Orientalia, insbesondere Hebraica von hohem Rang.

Zum Gründungsbestand der Bibliothek gehört der zweiteilige Bibelkommentar des Rashi (Würzburger Raum 1233, Cod.hebr. 5(1 und Cod.hebr. 5(2) und die hebräische Fabelsammlung des Yitsḥaḳ Ben Shelomoh Ibn-Abi-Suhula (Deutschland um 1450, Cod.hebr. 107).

Bibelkommentar des Rashi. Würzburger Raum, 1233  (Cod.hebr. 5(1 und Cod hebr. 5(2)
Hebräische Fabelsammlung. Deutschland, um 1450  (Cod.hebr. 107)

19. Jahrhundert

Die Säkularisation der bayerischen Klöster 1803, die Überführung der Mannheimer Hofbibliothek 1803/1804 und die Erwerbung der Bibliothek des französischen Orientalisten Étienne Marc-Quatremère (1782 – 1857) 1858 trugen zu einer erheblichen Erweiterung der hebräischen Bestände bei.

20. Jahrhundert

Vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus sind Schenkungen durch jüdische Mäzene von Bedeutung, so 1927 durch den amerikanischen Altphilologen und Bankier James Loeb (1867 – 1933) in Verbindung mit der Firma Aufhäuser und dem Juristen Heinrich Rheinstrom (1884 – 1960). 1955 kam eine bedeutende Sammlung von Rabbiner Joseph Prijs (auch: Josef Prys, 1889 – 1956) hinzu, der vor 1933 als Lektor für Hebräisch an der Ludwig-Maximilians-Universität gewirkt hatte. Von 1933 bis 1945 musste die Vernichtungswut der Nationalsozialisten vor den hebräischen und jüdischen Beständen der Staatsbibliothek Halt machen, weil sie als Staatseigentum nicht zur Disposition standen. Es wurde sogar, wenn auch in eingeschränktem Umfang, die Erwerbung in diesem Bereich weiter fortgesetzt.

Glücklicherweise überstanden die Hebraica auch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs auf die Bayerische Staatsbibliothek, durch die insgesamt fast 500 000 Bände vernichtet wurden, zum weitaus größten Teil unbeschadet. Die bedeutende Bibelsammlung in vielen Sprachen der Welt, Hebräisch eingeschlossen, fiel den Flammen allerdings zum Opfer. Der Erwerbungsgeschichte der Bayerischen Staatsbibliothek in der NS-Zeit widmet sich heute eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel, mögliche zwangsenteignete, sogenannte „arisierte“ Bestände, noch zu identifizieren und gegebenenfalls an die rechtmäßigen Eigentümer bzw. deren Erben zu restituieren.

Handschriften

Als Moritz Steinschneider (1816 – 1907), der als Begründer der hebräischen Buchwissenschaft gelten darf, die Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek beschrieb, formulierte er: „Die Bedeutung der Sammlung besteht darin, dass sie die umfangreichste in den Ländern deutscher Zunge, schon ihrer Anlage nach alt, auch nicht in den engen Grenzen der Theologie gehalten ist, sondern alle Gebiete umfasst, auch solche, in denen die hebräischen Schriften und Bearbeitungen den Wert literaturgeschichtlicher Quellen behalten werden, wenn das begrenzte Interesse unter veränderten Anschauungen sich verloren hat. Es fehlt auf keinem Gebiete an seltenen und hervorragenden Schriften …“ (Steinschneider 1895, S. VI f.) und stellte fest: „Man darf demnach dem Inhalte nach die Münchener Handschriften im Verhältniss zum Umfang den grösseren Sammlungen in Oxford, Paris, Parma, London und dem Vatican mindestens gleich hoch stellen“ (Steinschneider 1875, S. 205).

Unter den herausragenden Handschriften sind aufwendig illuminierte Werke wie die „Tegernseer Haggadah“ aus dem späten 15. Jahrhundert, benannt nach dem Benediktinerkloster, zu deren Bibliothek sie bis zu Säkularisation gehörte (Cod.hebr. 200). Aus dem Augustinerchorherrenstift Polling bei Weilheim kam der sogenannte „Münchner Talmud“ an die Bayerische Staatsbibliothek. Er zählt als weltweit einzige, nahezu vollständig erhaltene Handschrift des Babylonischen Talmud angesichts seiner religiösen und wissenschaftlichen Bedeutung zu den kostbarsten Buchschätzen der Menschheit (Cod.hebr. 95).

Tegernseer Haggadah  (Cod.hebr. 200)
Babylonischer Talmud  (Cod.hebr. 95)

Eine bedeutende Sammlung kabbalistischer Texte aus Spanien (Cod.hebr. 209) wurde von Gerschom Scholem (1897 – 1982) im Rahmen seiner Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1923 ediert und zur Grundlage seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit zur jüdischen Mystik als Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem. 1966 wurden durch die Bayerische Staatsbibliothek die Signaturen Cod.hebr. 452 – 465 von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz erworben (VOHD, Nr. 246 – 259). Zu den jüngsten Erwerbungen gehört eine in deutscher Sprache aber hebräischer Handschrift verfasste Satire aus dem Jahr 1816 über die Rekrutierung einer jüdischen Armee zur Eroberung des Gelobten Landes, die Anfang 2015 erworben wurde (Cod.hebr. 516).

Handschriftenkataloge

  • [Cod. hebr. 419 – 465]
    Striedl, Hans; Róth, Ernst: Hebräische Handschriften. Band 2. Wiesbaden: Steiner, 1965. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. 6,2.

    Cohen-Mushlin, Aliza: Catalogue of Hebrew illuminated manuscripts at the Bavarian State Library. Jerusalem [in Vorbereitung]

Ab Erwerbungsjahr 2007 sind Neuerwerbungen unter der Signatur Cod.hebr. im OPACplus/BSB-Katalog zu finden. Digitalisate hebräischer Handschriften können über den OPACplus/BSB-Katalog oder die Digitalen Sammlungen recherchiert werden.

OPACplus/BSB-Katalog

Digitale Sammlungen

Bartholomaeus Pisanus: Summa de casibus conscientiae | © BSB/A.hebr. 988 h
Bartholomaeus <Pisanus>: Summa de casibus conscientiae | © BSB/A.hebr. 988 h
Tōrah, newī'īm, ketūwīm (Altes Testament) | © BSB/Inc.c.a. 181
Tōrah, newī'īm, ketūwīm (Altes Testament) | © BSB/Inc.c.a. 181
Miḳraʾot gedolot | © BSB/Hbor/Or.jud. 413 d-4
Miḳraʾot gedolot | © BSB/Hbor/Or.jud. 413 d-4
Torah Neviʾim u-Khetuvim | © BSB/Res/2 B.orient. 22-4
Torah Neviʾim u-Khetuvim | © BSB/Res/2 B.orient. 22-4

Alte Drucke

In Italien entstanden die ersten bedeutenden Zentren des hebräischen Buchdrucks. Die von Daniel Bomberg 1520 – 1523 in Venedig herausgegebene, erste Druckausgabe des Babylonischen Talmud in 9 Bänden setzte für die Seitengestaltung Maßstäbe, die bis heute als verbindlich gelten. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt die Erstauflage in sehr guter Erhaltung aus dem Bestand von Widmanstetter (2 A.hebr. 258). Nördlich der Alpen wurde Anfang des 16. Jahrhunderts das erste hebräische Buch in Prag gedruckt. Deutsche Druckorte florierten zunehmend ab dem späten 17. und vor allem im 18. Jahrhundert, mit Druckereien in Sulzbach (Oberpfalz), Fürth und Wilhermsdorf (Franken), Rödelheim bei Frankfurt am Main, aber auch Berlin, Frankfurt an der Oder und schließlich Wien. Der Großteil der Drucke aus den drei erstgenannten und wichtigsten Orten gelangte schon früh in die entsprechenden Sammlungen an den Höfen Bayerns und der Pfalz. Alle namhaften, aber auch selten zu findenden Druckorte, wie etwa Ichenhausen oder Thiengen, sind heute im Bestand vertreten. Außerhalb Europas sind im Bestand Drucke des 19. Jahrhunderts aus Jerusalem, aus Bombay und Shanghai und viele andere vertreten.

Literatur aus Israel

Zum kontinuierlichen Ausbau der Hebraica-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek gehört selbstverständlich die Erwerbung von aktuellen Publikationen aus Israel. Nach den Vorgaben ihres Sammlungsprofils erwirbt die Orient- und Asienabteilung Bücher und Zeitschriften in hebräischer Sprache aus Israel schwerpunktmäßig aus Bereichen wie Religion, Landeskunde und Archäologie, Schoah, Politik und Belletristik von namhaften Autoren. Auch Sekundärliteratur in westeuropäischen Sprachen wird breit gefächert gesammelt.

Sammlung jüdischer Erzählungen. Süddeutschland, 1580 – 1600 | © BSB/Cod.hebr. 100
Sammlung jüdischer Erzählungen. Süddeutschland, 1580 – 1600 | © BSB/Cod.hebr. 100

Jiddisch

Europäische Sprachen in hebräischer Schrift sind in der Hebraica-Sammlung vertreten, wie Italienisch, Deutsch und natürlich Jiddisch. Mit über 5 000 Bänden stellt die Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek eine der größten und bedeutendsten überhaupt dar. Der Bestandsaufbau reicht auch hier, zusammen mit den hebräischen Handschriften und Drucken, in die Gründerzeit Mitte des 16. Jahrhunderts zurück und wurde seitdem weiter betrieben.

Eine Sammelhandschrift mit belehrenden und unterhaltsamen Erzählungen aus dem späten 16. Jahrhundert ist für die frühe Sprach-, Literatur- und Textgeschichte der jiddischen Sprache, in der sie abgefasst sind, von hoher Bedeutung (Cod.hebr. 100). Für die Bayerische Staatsbibliothek, ihre Sammlungsgeschichte und -schwerpunkte ist von großer Bedeutung, dass drei der bedeutendsten Druckorte des deutschen Sprachraums vom 17. bis zum 19. Jahrhundert für hebräische und jiddische Bücher innerhalb der heutigen Grenzen Bayerns liegen, nämlich Sulzbach (heute Sulzbach-Rosenberg, Oberpfalz), Wilhermsdorf (Mittelfranken) und Fürth. Der Großteil dieser Druckerzeugnisse gelangte daher schon früh in die entsprechenden Sammlungen an den Höfen Bayerns und der Pfalz. Für die Erwerbung bleiben hier heute nur noch Lücken zu schließen.

Sammelhandschrift mit belehrenden und unterhaltsamen Erzählungen  (Cod.hebr. 100)

Später erlebte die literarische Produktion gerade auch in jiddischer Sprache noch einmal auf dem Gebiet Bayerns eine extraordinäre Blüte, nämlich in den Lagern für jüdische „Displaced Persons“ („DPs“), die in der Nachkriegszeit mehrheitlich in der Amerikanischen Zone eingerichtet waren. Zahlreiche Hilfsorganisationen für jüdische DPs hatten ihren Sitz in München mit einem Schwerpunkt im Stadtteil Bogenhausen. Dort blühte in den Jahren der Übergangszeit, d. h. von 1945 bis Anfang der 50er Jahre, das kulturelle wie das religiöse Leben in eindrucksvoller Weise auf. Eine bemerkenswert vitale Publikationstätigkeit ging damit einher. Dem Umstand, dass die Umgangssprache in den Lagern weit überwiegend Jiddisch war, trägt ein erheblicher Teil der DP-Publikationen Rechnung. Unter den Bedingungen der Nachkriegszeit war an eine konsequente Pflichtabgabe der Publikationen selbstverständlich nicht zu denken. Die Erwerbung setzte hier erst später ein und bildet aktuell einen wichtigen Schwerpunkt. Inzwischen darf die entsprechende Sammlung von Publikationen aus der „DP“-Zeit zu den bedeutendsten überhaupt gezählt werden.

Katalog

Die jiddischen Drucke werden in einem deutsch- und englischsprachigen Katalog in Transkription erschlossen, ergänzt mit einem Verfasserregister in hebräischer Schrift:

Die jiddischen Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek: alphabetischer Katalog mit einem Verfasserregister in hebräischer Schrift. The Yiddish printed books in the Bayerische Staatsbibliothek: alphabetical catalogue with an index of names in Hebrew script. München: Saur, 2004.

Literatur

Rabbinovicz, Raphael Nathan: ספר דקדוקי סופרים כולל נוסחאות וגירסאות הנמצאות בתלמוד כתב יד משנת ק"ג לאלף הששי המונח בעיר מינכען בעקד הספרים אשר לממלכת בייערן השונות מנוסחאות התלמוד המצוי בידינו בדפוס = Variae lectiones in Mischnam et in Talmud Babylonicum quum ex aliis libris antiquissimis et scriptis et impressis tum e Codice Monacensi praestantissimo collectae annotationibus instructae. 15 Bände. München: Roesl, 1867 – 1886.

Steinschneider, Moritz: Die hebräischen Handschriften der K. Hof- und Staatsbibliothek in München: ein Beitrag zur Geschichte dieser Bibliothek. In: Sitzungsberichte der Philosophisch-Philologischen und Historischen Classe der K. B. Akademie der Wissenschaften zu München 5,2 (1875), S. 169-206.

Strack, Hermann L. (Hrsg.): Talmud babylonicum codicis hebraici monacensis 95 fautore Johanne Schnorr von Carolsfeld = תלמוד בבלי המנצא בכתב-יד משנת הק"ג לפ"ג בבית עקד הספרים במינכען הבירה בממלכת בייערן ... = Der Babylonische Talmud nach der einzigen vollständigen Handschrift München Codex Hebraicus 95. 2 Bände. Leiden: Lijthoff, 1912.

Prys, Josef: Hebräische Buchdruckereien im Gebiete des heutigen Bayern. In: Bayerische israelitische Gemeindezeitung 6 (1925), S. 1-93.

Prys, Josef: Hebräische Büchereien im Gebiete des heutigen Bayern I. In: Bayerische israelitische Gemeindezeitung 5 (1927), S. 1-139.

Prys, Josef: Hebräische Büchereien im Gebiete des heutigen Bayern II. In: Bayerische israelitische Gemeindezeitung 11 (1927), S. 326-333.

Gratzl, Emil: Die Hebraica in der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bayerische israelitische Gemeindezeitung 20 (1932), S. 305-310.

Striedl, Hans: Geschichte der Hebraica-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Franke, Herbert (Hrsg.): Orientalisches aus Münchener Bibliotheken und Sammlungen. Wiesbaden: Steiner, 1957. S. 1-3.

Prijs, Leo: Münchens Hebraica-Schätze und ihre Bearbeiter. In: Bulletin des Leo-Baeck-Instituts 6 (1963), S. 67-80.

Grönbold, Günter: Die orientalischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern 9 (1981), S. 68-84.

Dannhauer, Paul Gerhard: The Hebraica collection of the Bayerische Staatsbibliothek. In: Rowland Smith, Diana (Hrsg.): Hebrew studies: papers presented at a colloquium on resources for Hebraica in Europe held at the School of Oriental and African Studies, University of London, 11 – 13 September 1989/11 – 13 Elul 5749. London, 1994. S. 62-64.

Timm, Erika: Zur Frühgeschichte der jiddischen Erzählprosa. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 117 (1995), S. 243-280.

Dannhauer, Paul Gerhard: Die Hebraica-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern 25 (1997), S. 36-45.

Dannhauer, Paul Gerhard; Horstkemper, Gregor: Die Münchner Handschrift des babylonischen Talmuds im Internet. In: Bibliotheksforum Bayern 31 (2003), S. 201-213.

Dannhauer, Paul Gerhard: Die Hebraica-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 53 (2006), S. 161-164.

Rebhan, Helga: Ausstellungen orientalischer und asiatischer Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Griebel, Rolf; Ceynowa, Klaus (Hrsg.): Information, Innovation, Inspiration: 450 Jahre Bayerische Staatsbibliothek. München: Saur, 2008. S. 639-665.

Rebhan, Helga: Die Bibliothek Johann Albrecht Widmanstetters. In: Schmid, Alois (Hrsg.): Die Anfänge der Münchener Hofbibliothek unter Albrecht V. München: Beck, 2009. S. 112-131.

Kellner, Stephan; Wanninger, Susanne: Forschung nach NS-Raubgut in der Bayerischen Staatsbibliothek: einem „schlechten Geschäft“ auf der Spur. In: Dehnel, Regine (Hrsg.): NS-Raubgut in Museen, Bibliotheken und Archiven: Viertes Hannoversches Symposium. Frankfurt am Main: Klostermann, 2012. S. 63-70.

Schorsch, Ismar: Kataloge und kritische Forschung: die Münchner Judaica-Schätze im Kontext jüdischer Sammlungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts. In: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur 5 (2011), S. 9-23.

Tamari, Ittai Joseph: Das Volk der Bücher: eine Bücherreise durch sechs Jahrhunderte jüdischen Lebens. München: Oldenbourg, 2012. Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern. 8.

Wimmer, Stefan Jakob: München und der Orient. Lindenberg im Allgäu: Fink, 2012. S. 44-55.

Wimmer, Stefan Jakob: „Unser welt“: eine jiddische Stimme aus dem München der Nachkriegszeit: Neuerwerbung einer jüdischen DP-Wochenzeitung an der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksmagazin (2012) 2, S. 9-13.

Wimmer, Stefan Jakob: Hebraica Monacensia: Alltag und Highlights mit den hebräischen Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Blätter Abrahams: Beiträge zum interreligiösen Dialog 13 (2013), S. 69-88.

Wimmer, Stefan Jakob: Die wertvollste Münchner Talmud-Handschrift im digitalen Portal der Israelischen Nationalbibliothek. In: Bibliotheksmagazin (2013) 1, S. 82-83.

Rebhan, Helga: Orientalische und asiatische Handschriften und seltene Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Ceynowa, Klaus; Hermann, Martin (Hrsg.): Bibliotheken: Innovation aus Tradition: Rolf Griebel zum 65. Geburtstag. Berlin: De Gruyter Saur, 2014. S. 322-333. Verfügbar unter: http://dx.doi.org/10.1515/9783110310511 [Zugriff am 21.03.2016].

Wimmer, Stefan Jakob: Publikationen aus jüdischen DP-Camps an der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Henkel, Anne-Katrin; Rahe, Thomas (Hrsg.): Publizistik in jüdischen Displaced-Persons-Camps im Nachkriegsdeutschland: Charakteristika, Medientypen und bibliothekarische Überlieferung. Frankfurt am Main: Klostermann, 2014. S. 169-183.

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