Lori, Johann Georg Freiherr von (1723 – 1787)

Johann Georg Freiherr von Lori (1723 – 1787) | © BSB/Bildarchiv
Johann Georg Freiherr von Lori (1723 – 1787) | © BSB/Bildarchiv

Staatsmann, Historiker

Biographie

Johann Georg Freiherr von Lori (* 17.07.1723 im Gasthof zum Gründel bei Steingaden, † 23.03.1787 in Neuburg/Donau) wurde nach dem Jurastudium in Dillingen und Würzburg 1748 an der Universität Ingolstadt promoviert und 1749 zum a. o. Professor des Kriminalrechts und der Rechtsgeschichte ernannt. Als Anhänger der Philosophie Christians Wolffs geriet er mit den Jesuiten in Konflikt, woraufhin er 1752 an das Münz- und Bergkollegium nach München versetzt wurde. Dort gelang es ihm, die Unterstützung des Gelehrtenkreises um Andreas Felix Oefele zu gewinnen und 1759 die Kurbayerische Akademie der Wissenschaften zu gründen. Als Leiter des Äußeren Archivs edierte Lori umfangreiche Quellensammlungen. Politisch war er an den Friedensverhandlungen mit Preußen von 1762/63 und später an der Verteilung des jesuitischen Ordensvermögens beteiligt. Bei Karl Theodor von der Pfalz fiel er in Ungnade und wurde schließlich 1779 nach Neuburg verbannt.

Eintrag in:
Deutsche Biographie
Wikipedia

Literatur von und über Johann Georg Freiherr von Lori in der Bayerischen Staatsbibliothek

Literatur von Johann Georg Freiherr von Lori  (im Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek)
Digitalisierte Werke von Johann Georg Freiherr von Lori  (im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek)
Ausgewählte Werke von Johann Georg von Lori  (in der Bayerischen Landesbibliothek Online)

Weitere Recherchemöglichkeiten:
Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek
Aufsatzdatenbank des BVB  (nur für registrierte Benutzer)

Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek

Signatur: Loriana. Cgm 2181. 5272. 7575. Cbm. Cat. 605
Umfang: 5 große Schachteln, 4 Faszikel
Manuskripte zur bayerischen Geschichte und Kirchengeschichte sowie zum bayerischen Münz- und Bergrecht, Katalog seiner Bibliothek
Nachlassrepertorium, Handschriftenkatalog

Autographen und Bilder

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