Fotoarchiv Ernst Liesching

Biogramm und Fotoarchiv

Ernst Liesching, 1918 | © BSB/Bildarchiv
Ernst Liesching, 1918 | © BSB/Bildarchiv

Der aus Gelsenkirchen stammende Diplomingenieur Ernst Liesching dokumentierte seinen Einsatz als Funker im 1. Weltkrieg fotografisch.

 

Von September 1915 bis Februar 1916 war Liesching an die Ostfront abkommandiert. Zwei Alben mit 209 bzw. 158 eingeklebten Fotografien dokumentieren den Vormarsch und Aufenthalt der „Schweren Funkenstation No. 37” in mehreren osteuropäischen Ländern.
Serbien zwischen September 1915 und Februar 1916  (digitalisiertes Fotoalbum)
Serbien und Macedonien zwischen September 1915 und Februar 1916  (digitalisiertes Fotoalbum)

 

Von Ende 1916 bis September 1918 gehörte Liesching der „Kaiserlich deutschen Funkerabteilung 151” an, die der 6. Türkischen Armee zugeteilt war. Rund 290 Motive zeugen neben einigen privaten Aufnahmen vom Einsatz der Funkerabteilung 151 an der Mesopotamienfront, einem Nebenkriegsschauplatz im 1. Weltkrieg. Die Aufnahmen zeigen die Errichtung einer Funkstation im Irak durch deutsche und türkische Soldaten, Offiziere in ihrer Freizeit sowie die einheimische Bevölkerung. Auch Gebäude und Straßenszenen im damaligen Konstantinopel sind dokumentiert.

 

Das Archiv wurde im Jahr 2006 aus Familienbesitz übernommen.

 

Die Katalogisierung und Digitalisierung sind abgeschlossen.

 

Recherche im  ► Bildarchiv

Bedingungen für die Nutzung des Bildarchivs der Bayerischen Staatsbibliothek

Bildauswahl

Top