Fotoarchive

STERN-Fotoarchiv

Porträt- und Ansichtensammlung

Die Porträt- und Ansichtensammlung ist der Kernbestand des Bildarchivs der Bayerischen Staatsbibliothek. Es umfasst mehr als 28 000 Einzelblätter in originalgrafischen Techniken (Holzschnitte, Kupfer-, Stahl- und Holzstiche, Lithografien etc.), Fotografien sowie Medaillen und Totenmasken. Hier finden Sie Abbildungen zu:

  • Personen aus Wissenschaft, Musik und Literatur
  • Regenten Europas – und teilweise darüber hinaus
  • Künstlern, insbesondere Schauspielern des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Darstellungen aus dem Bereich der Ethnographie

Zur Sammlung gehören auch Ansichten von Städten und Gebäuden, insbesondere in Bayern, in den verschiedensten Techniken.

Die Blätter sind nach Formaten (Portr.A bis Port.G) aufgestellt.

Die Sammlung wird laufend erweitert.

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Fotoarchiv Heinrich Hoffmann

Das Archiv des „Reichsbildberichterstatters“ Heinrich Hoffmann (1885 – 1957) umfasst 66 000 Motive. Der persönliche Fotograf Adolf Hitlers baute bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs eine Firma mit zehn Filialen in verschiedenen europäischen Städten auf. Das zentrale Bildarchiv des Unternehmens wurde nach Kriegsende von der US-amerikanischen Militärregierung beschlagnahmt. Bedeutende Anteile des Archivs befinden sich heute in den National Archives in Maryland. Sie sind dort begrenzt zugänglich.

1993 und 2002 konnte die Bayerische Staatsbibliothek mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft den in Europa verbliebenen Teil des Fotoarchivs erwerben. Er umfasst:

  • Bayern zur Zeit der Räterepublik und in der Weimarer Republik
  • Die Geschichte der NSDAP in der Weimarer Republik
  • Das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg
  • Erste Jahre der Nachkriegszeit

Das Fotoarchiv von Heinrich Hoffmann ist vollständig erschlossen und digitalisiert.

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Literatur:
Horn, Reinhard: Heinrich Hoffmann – Reichsbildberichterstatter. In: Bibliotheksforum Bayern 22 (1994), S. 87-95.
Herz, Rudolf: Hoffmann & Hitler: Fotografie als Medium des Führer-Mythos. München, 1994.

 

Fotoarchiv Felicitas Timpe

Die Münchner Fotografin Felicitas Timpe (1923 – 2006) hielt das wissenschaftliche, kulturelle und öffentliche Leben der Stadt München im Bild fest. Das Archiv umfasst Schwarzweiß- und Farbaufnahmen aus den Jahren 1950 bis 2002. Es enthält Bilder zu den Themen:

  • Klassische Musik
  • Unterhaltungs-, Jazz- und Rockmusik
  • Schriftsteller, Wissenschaftler, bildende Künstler, Schauspieler und Regisseure
  • Kabarett, Oper, Theater und Fernsehen (Studios von ARD und ZDF in München)

Mit mehr als 1,3 Millionen Einheiten stellt das Fotoarchiv Timpe den größten Einzelfonds des Bildarchivs der Bayerischen Staatsbibliothek dar. Die Katalogisierung und Digitalisierung steht am Anfang.

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Falls Ihre Recherche nicht zum Ziel führt, richten Sie Ihre Anfrage bitte an: bildarchiv@bsb-muenchen.de

Literatur:
Horn, Reinhard (Bearb.): Von Armstrong bis Zappa: in Bildern von Foto Felicitas Timpe: Ausstellung München 28.1.1997 – 31.1.1998. Starnberg, 1997.

Fotoarchiv Bernhard Johannes und Nachfolger

Der Fotograf Bernhard Johannes (1848 – 1899) lebte in Partenkirchen und dokumentierte Landschaften, Orte, Gebäude, Menschen und Brauchtum im Werdenfelser Land und im angrenzenden Tirol. Nach seiner Umsiedlung nach Meran führten seine Nachfolger Max Beckert (1860 – 1919), August Beckert (1893 – 1961) und Franz Kölbl (1922 – 2004) das „Photo-Haus B. Johannes“ fort. Das Archiv enthält Bilder aus der Zeit von 1870 bis ca. 1990.

Das Archiv ist in seinen wichtigsten Teilen erschlossen.

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Fotoarchiv Josef Beierl

Das circa 800 Aufnahmen umfassende Archiv von Josef Beierl (1905 – vermisst 1943) dokumentiert das Berchtesgadener Land, seine Umgebung und das Leben der Familie des Fotografen in den 1920er und 1930er Jahren. Der gelernte Elektriker und Schäffler war ein leidenschaftlicher Fotograf, der seine Ausflüge bevorzugt mit dem Selbstauslöser dokumentierte. Das Archiv wurde 2018/2019 als Schenkung aus dem Besitz der Nachkommen übernommen.

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Fotoarchiv Georg Fruhstorfer

Im Archiv des Journalisten und Fotografen Georg Fruhstorfer (1915 – 2003) finden Sie Bilder zu:

  • München nach dem Zweiten Weltkrieg, zum Wiederaufbau und zum Alltagsleben
  • Reportagen über das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in München
  • Homestories über Prominente

Das Archiv umfasst ca. 19 000 Schwarzweiß- und Farbaufnahmen. Die Katalogisierung und Digitalisierung sind beinahe abgeschlossen.

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Fotoarchiv Max Prugger

Der Fotograf und Buchhalter Max Prugger (1918 – 2003) dokumentierte seit circa 1940 die Bau- und Landesentwicklungsgeschichte Münchens, Bayerns und teilweise Österreichs durch Turm- und Luftbildaufnahmen. Die circa 80 000 Bilder stellen ein einzigartiges Bavarikum dar. Neben Fotografien aus der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit befinden sich in der Sammlung auch Panorama-Aufnahmen der Alpen, Auftragsarbeiten von Firmen und vor allem umfangreiche dokumentarische Aufnahmen der Bauarbeiten zur Olympiade 1972.

Die Sammlung wurde 2019 durch die Bayerische Staatsbibliothek erworben. Ihre Erschließung und Digitalisierung stehen noch bevor.

Fotoarchiv Helmut Silchmüller

Das Archiv von Helmut Silchmüller (1906 – 1980) umfasst ca. 2 000 Aufnahmen. Diese zeigen München vor und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie Reisen und Bergtouren in Deutschland, Österreich und Italien zwischen 1950 und 1960.

Das Archiv ist komplett erschlossen.

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Fotoarchiv Tino Walz

Der Architekt Tino Walz (1913 – 2008) war bei der Staatlichen Verwaltung der bayerischen Schlösser, Seen und Gärten tätig. Seine Bilder dokumentierten die Zerstörung der Münchner Residenz während des Zweiten Weltkriegs und deren Wiederaufbau.

Die Sammlung umfasst ca. 1 000 Einheiten. Sie ist komplett erschlossen und digitalisiert.

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Literatur:
Liebherr, Hermann: Untergang und Neubeginn: der fotografische Nachlass von Tino Walz (1913 – 2008) im Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksmagazin (2010) 2, S. 8-12.

Fotoarchiv Gerhard E. Habermann

Der Journalist Gerhard E. Habermann (1911 – 1982) fotografierte zwischen 1955 und 1976 kulturelle Ereignisse in München. Darüber hinaus sammelte er Bildmaterial zu historischen Ereignissen, nicht zuletzt aus Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek.

Umfang: ca. 20 000 Motive. Das Archiv ist erst in kleinen Teilen erschlossen.

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Fotoarchiv Dieter Lorenz

Die Sammlung des Meteorologen und Publizisten Dieter Lorenz (1931 – 2013) zum Thema Fotografie, insbesondere zur dreidimensionalen Fotografie umfasst:

  • 3 000 Monographien und Zeitschriften seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts
  • Mehr als 58 000 Stereobilder, Dias, Fotografien, Postkarten und Negative
  • Dreidimensionale Objekte wie Stereobildbetrachter und Stereofotoapparate
  • Biografische Unterlagen, Korrespondenzen und Materialsammlungen

Die Monographien und Zeitschriften sind im OPACplus/BSB-Katalog nachgewiesen.

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Das Bildmaterial und die schriftlichen Dokumente sind noch nicht erschlossen.
Weitere Informationen unter:  Nachlässe

Fotoarchiv Ernst Liesching

Das Fotoarchiv Liesching enthält Fotografien vom Einsatz des Diplomingenieurs Ernst Liesching als Funker im 1. Weltkrieg. Aus Gelsenkirchen stammend, wurde er von September 1915 bis Februar 1916 an die Ostfront abkommandiert. Zwei Alben mit 209 bzw. 158 eingeklebten Fotografien dokumentieren den Vormarsch und Aufenthalt der „Schweren Funkenstation No. 37” in mehreren osteuropäischen Ländern.
Serbien zwischen September 1915 und Februar 1916  (digitalisiertes Fotoalbum)
Serbien und Macedonien zwischen September 1915 und Februar 1916  (digitalisiertes Fotoalbum)

Rund 290 weitere Motive zeugen neben einigen privaten Aufnahmen vom Einsatz der „Kaiserlich deutschen Funkerabteilung 151” an der Mesopotamienfront, einem Nebenkriegsschauplatz im 1. Weltkrieg. Liesching gehörte von Ende 1916 bis September 1918 dieser Abteilung, die der 6. Türkischen Armee zugeteilt war, an. Die Aufnahmen zeigen die Errichtung einer Funkstation im Irak durch deutsche und türkische Soldaten, Offiziere in ihrer Freizeit sowie die einheimische Bevölkerung. Auch Gebäude und Straßenszenen im damaligen Konstantinopel sind dokumentiert. Das Archiv wurde im Jahr 2006 aus Familienbesitz übernommen.

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Weitere Fotoarchive und Fotoalben

Darüber hinaus ergänzen weitere kleinere Fotoarchive die Sammlung. Erwähnt seien die Archive von Adi Blumenthal (Werdenfelser Land), Ursula Mandel und Kurt Marr (Reisefotografie 20. Jahrhundert), Christoph Wolf (Bayerischer Rundfunk) und Joachim Kankel (Bayern, insbesondere München 1960 – 1984).

Zur Sammlung gehören auch mehr als 100 Fotoalben, die im Online-Katalog des Bildarchivs und nach und nach im OPACplus/BSB-Katalog nachgewiesen sind. Sie sind unter der Signatur „Portr.T“ gesondert aufgestellt und recherchierbar.

Darüber hinaus finden sich viele Fotoalben in den Nachlässen der Bibliothek. Einzelne, bereits digitalisierte Alben können Sie in den Digitalen Sammlungen einsehen.

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Recherche im   OPACplus/BSB-Katalog

Fotoalben aus dem Nachlass der Prinzessin Therese von Bayern (1850 – 1925)  (in den Digitalen Sammlungen)
Fotoalben des Majors Julius von Bernuth (1861 – 1957)  (auf historicum.net)

Bücher mit Signatur „BA“

Bücher mit Standortsignatur „BA“ (= Bildarchiv) können nur im Lesesaal Musik/Karten/Bilder unter besonderen Benutzungsbedingungen eingesehen werden. Hierbei handelt es sich um Bände mit Originalfotografien oder Abbildungen in aufwendigen Drucktechniken. Zu dieser Sammlung zählen auch einige illustrierte Zeitschriften aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Insgesamt handelt es sich um ca. 4 000 Einheiten. Alle Bände sind im OPACplus/BSB-Katalog nachgewiesen.

Recherche im   OPACplus/BSB-Katalog

Bibliotheksarchiv/Bibliotheksdokumentation

Das Archiv der Bayerischen Staatsbibliothek besteht aus verschiedenen Registraturen und aus der Dokumentation (BSB-Dok.). Die Akten der alten Registraturen A, B und C, die den Zeitraum von ca. 1800 bis 1971 umfassen, wurden an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben. Sie sind dort zugänglich.

Die Dokumentation (BSB-Dok.) ist Bestandteil des Bildarchivs. Sie enthält neben grafischen Blättern vor allem Fotografien, die die Geschichte und Entwicklung der Bayerischen Staatsbibliothek dokumentieren: Abbildungen des Gebäudes, Bilder von Ereignissen, aber auch Ausstellungsplakate, Pläne, Filme und Modelle. Dieses Material ist im Online-Katalog des Bildarchivs nachgewiesen.

Hauptstaatsarchiv, Hof- und Staatsbibliothek, Bestand: Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken:
Bestände des  Hauptstaatsarchivs

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