Bestandsbeschreibung

Bestandsvielfalt – Bestandsreichtum – über 10 Millionen Titel

Aufgrund ihrer Stellung und Tradition verfügt die Bayerische Staatsbibliothek als zentrale Landes- und Archivbibliothek, eine der führenden internationalen Forschungsbibliotheken, zweitgrößte Bibliothek Deutschlands über umfangreiche, wissenschaftlich bedeutsame Bestände in nahezu allen Disziplinen und Fächern, Sprachen und Zeiten. Vor allem im Hinblick auf ausländische Literatur und historische Bestände versteht sie sich als Teil einer virtuellen Nationalbibliothek. Als moderne Bibliothek bietet sie neben Mikroformsammlungen, Nicht-Buch-Materialien verschiedener Art, auch elektronischen Zugriff auf lizenzierte Dokumente und E-Books. Allein der numerische Überblick lässt erkennen, welche Vielfalt an Sammlungen hier vorhanden ist.

Kataloge für die thematische Suche

OPACplus/BSB-Katalog

Alter Schlagwortkatalog 1501 – 1856
Register
Realkatalog 1501 – 1952
(Katalog nur vor Ort über die Information im Erdgeschoss einsehbar)
Register
Schlagwortkatalog 1911 – 1981
(Als Mikrofichekatalog im Allgemeinen Lesesaal einsehbar)

Kataloge – Zugriff auf Sammlungen

Einblick in den Gesamtumfang der Sammlung bieten verschiedene, möglichst umfassende Nachweisinstrumente, die in ihren Recherchemöglichkeiten stets optimiert werden (in jüngster Zeit zum Beispiel durch Möglichkeiten der Bildähnlichkeits- und Volltextsuchen, die Einbindung von Inhaltsverzeichnissen und der Aufsatzerschließung), aber auch differenzierte, materialspezifische Sonderkataloge bzw. die Einbindung der eigenen Sammlung in größere, nationale und internationale Kontexte.

Ersten Zugang zu dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek bietet der Online-Katalog mit seinen vielfältigen Suchmöglichkeiten. Für einen thematischen Zugriff ist vor allem auch die sachliche Suche mit Schlagwörtern wichtig.

Jedoch sind die älteren Bestände (16. Jahrhundert – 1981) im Online-Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek zum Teil nicht sachlich erschlossen. Für eine thematische Suche können auch die alten Sachkataloge herangezogen werden.

Seit 1814 bis heute sind viele Titel über ihre Signaturen einem Fach bzw. einer Sammlung zugeordnet. Diese Signaturen sind in der Publikation „Die Repertorien der Bayerischen Staatsbibliothek“ von Klaus Haller in 4. aktualisierter Auflage 2011 zusammengestellt.
Digitale Version

Kulturkosmos – Sammlungen ohne Ende

Die Zahl der „Sammlungen“, die sich unter verschiedenen Gesichtspunkten, in verschiedener Tiefe, je nach Interessen des Suchenden definieren lassen, ist schier unbegrenzt. Dabei profitieren die einzelnen Sammlungen stets von der Integration in den größeren Zusammenhang, die gesamte Sammlung. So kann eine inspirierende Forschungsumgebung geboten werden, die vielfältige Kontextualisierung erlaubt. Durch kontinuierlichen Bestandsaufbau, große Lizenzierungen, umfangreiche Digitalisierungsaktivitäten, bemerkenswerte Ankäufe auch im musealen und historischen Bestand, von hervorragenden Einzelstücken und großen Nachlässen, bleibt dieser bereits 1558 gegründete „Kulturkosmos“ lebendig. Einige, die Individualität der Bibliothek besonders prägende Sammlungen – von Altertumswissenschaften bis Zeitungen – werden auf der Website detailliert präsentiert.

Diese Seite beschreibt eine Auswahl weiterer, besonders wichtiger Sammlungen. Sie werden unter den Aspekten Neuerwerbungsprofil, bibliothekspolitische Aufgaben und Förderungen, Geschichte der Bibliothek und Provenienzen sowie Standorte zusammengefasst.

1. Schwerpunkte im Neuerwerbungsprofil

Die Bayerische Staatsbibliothek erwirbt laufend Monographien, Zeitschriften, Zeitungen und elektronische Medien nach einem detailliert ausgearbeiteten und ständig gepflegten Erwerbungsprofil, um die aktuelle und qualifizierte Literaturversorgung von Forschung und Wissenschaft zu gewährleisten und ihre Rolle als Last Resort im kooperativen Leistungsverbund der bayerischen staatlichen Bibliotheken zu erfüllen. Dabei werden in Abstufung alle Fächer (mit Ausnahme der angewandten Technik und der Land- und Forstwirtschaft) und grundsätzlich Veröffentlichungen in allen westlichen Sprachen berücksichtigt.

  • Monographien

    Die Sammelintensität wird durch die wissenschaftliche Disziplin, hier vor allem Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch Naturwissenschaften und Medizin, die Sprache der Publikation und den thematischen Bezug zum Publikationsraum bestimmt.
    Die Bayerische Staatsbibliothek geht ihrem kulturgeographischen Standort entsprechend in ihren Erwerbungsentscheidungen von einer Sprachhierarchie aus, bei der auf das Deutsche und das Englische als Wissenschaftssprache Französisch, Italienisch sowie die übrigen west- und osteuropäischen Sprachen und in einigem Abstand die Sprachen des Orients und Ostasiens folgen. In allen von ihr gepflegten Sammelgebieten legt die Bibliothek besonderen Wert auf umfassendes Quellenmaterial. Dies gilt für moderne Editionen ebenso wie für historische Texte. Beschafft werden demnach wissenschaftliche und literarische Erstausgaben, zeitgenössische Berichte, Amtliche Publikationen und Gesetzestexte.
    Aus dem Erwerbungsspektrum der Bayerischen Staatsbibliothek ausgeschlossen sind grundsätzlich praxisbezogene Publikationen wie Leitfäden, Anleitungen oder Testmaterialien. Materialien, die für das Grundstudium benötigt werden, stehen allenfalls aus dem deutschsprachigen Bereich zur Verfügung.
    Einen fachlichen Überblick über den historischen Gesamtbestand bietet die von Martin Schrettinger eingeführte und bis heute in ausgewählten Bereichen fortgeführte Fachgruppenaufstellung der Bestände.
    Eine Sucheinschränkung nach Sprachen ist im Online-Katalog möglich.
Erwerbungsprofil für Monographien | © BSB

Erläuterungen zu den Sammelintensitätsstufen für Monographien

  • Stufe 1 (rot) – Größtmögliche Vollständigkeit
    Beschafft wird wissenschaftliche (auch hochspezielle) Literatur möglichst umfassend, Primärquellen in sehr breiter Auswahl und populärwissenschaftliche Literatur in repräsentativer Auswahl. Dieser Sammelstufe sind insbesondere die Publikationen zu den Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft und die Bavarica zuzuordnen.
  • Stufe 2 (blau) – Forschungsstufe
    Die Literaturauswahl auf dieser Stufe erfolgt in breiter Auswahl. Vollständigkeit im Bereich hochspezieller wissenschaftlicher Literatur wird nicht angestrebt.
  • Stufe 3 (grün) – Studienstufe
    In den Fächern dieser Stufe wird wissenschaftliche Literatur in einer sehr engen Auswahl vorrangig in den Sprachen Deutsch, Englisch und in sehr begrenztem Umfang Französisch erworben. Dabei werden vornehmlich aktuelle oder übergreifende Gesichtspunkte berücksichtigt.
  • Stufe 4 (gelb) – Informationsstufe
    Hier werden nur allgemeine Nachschlagewerke und zusammenfassende Darstellungen sowie in sehr strenger Auswahl Schriften zu internationalen Kongressen und Symposien in den Sprachen Deutsch und Englisch beschafft.
© naftizin – fotolia.com
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  • Zeitschriften

    Eine hohe Priorität misst die Bayerische Staatsbibliothek der Pflege und dem weiteren Ausbau ihres Zeitschriftenbestandes bei. Nach den Grundsätzen des Konzepts einer regional abgestimmten Zeitschriftenerwerbung versucht sie in ihrer Funktion als zentrale Landesbibliothek und Last Resort gerade im Bereich des wissenschaftlichen Spitzenbedarfs zunehmend die wachsenden Defizite im universitären Bereich zumindest partiell auszugleichen. Sie ist nach der British Library die Bibliothek in Europa mit dem größten laufenden Zeitschriftenbestand.
    Die Zeitschriftendatenbank ist die weltweit größte Datenbank für Titel- und Besitznachweise fortlaufender Sammelwerke, also von Zeitschriften, Zeitungen usw. Hier ist auch der gesamte Zeitschriftenbestand der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesen.

    Biowissenschaften, Medizin, Life sciences

    Die Bayerische Staatsbibliothek verfügt über einen im nationalen und internationalen Vergleich herausragenden Bestand forschungsrelevanter biowissenschaftlicher und medizinischer Zeitschriftenliteratur. Dieser Zeitschriftenbestand, der seit den 1970er Jahren systematisch und nachfrageorientiert aufgebaut wurde, umfasst aktuell circa 7 500 laufende Titel. Die biowissenschaftliche Spezialsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek zeichnet sich insbesondere durch ihren interdisziplinären Charakter aus und ist nach der Zentralbibliothek für Medizin der zweitgrößte in Deutschland. In der fachlichen Abdeckung erstreckt sich die Sammlung insbesondere auf die Fächer Human- und Veterinärmedizin, Pharmakologie/Pharmazie, Biologie, Biochemie, Biophysik, biowissenschaftlich relevante Aspekte der Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie Ökologie und Umweltforschung.
Elektronische Medien | © ArchMen – fotolia.com
Elektronische Medien | © ArchMen – fotolia.com
  • Elektronische Medien

    Für die aktuelle Literaturversorgung haben die elektronischen Medien in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen, zunächst als Offlineversion auf CD-ROM, heute als Netzpublikation im Online-Direktzugriff. Vor diesem Hintergrund ist auch diese Medienform mittlerweile fester Bestandteil der laufenden Erwerbungen der Bayerischen Staatsbibliothek.
    Elektronische Medien können gegenüber der gedruckten Ausgabe eines Werkes entscheidende Vorteile bieten, was insbesondere für umfangreiche Nachschlagewerke und Datenbanken gilt. Onlineversionen werden Datenträgern vorgezogen, vor allem wenn die Frage der Archivierung positiv geklärt werden konnte. Die Erwerbungskriterien für gedruckte Werke finden nur dann uneingeschränkt auf elektronische Medien Anwendung, wenn das Werk nicht oder nicht mehr gedruckt, sondern nur (noch) elektronisch zur Verfügung steht. Bei Parallelausgaben wird möglichst immer, außer bei Nachschlagewerken, die Printausgabe zum Zweck der Langzeitarchivierung erworben. Erworben werden Datenbanken aus den Sammelschwerpunkten der Bayerischen Staatsbibliothek, einschlägige und für das jeweilige Fach zentrale Datenbanken aus allen von der Bayerischen Staatsbibliothek gepflegten Fachgebieten sowie weniger bedeutende Datenbanken auf Datenträgern aus allen Fachgebieten in sehr enger Auswahl. Neben der eigenen lokalen Erwerbung spielt die Bildung regionaler Konsortien und die Erwerbung von National- und Allianzlizenzen mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Rolle. Die Bayerische Staatsbibliothek beteiligt sich in der Regel an Zeitschriftenkonsortien, die über das Bayern-Konsortium verhandelt werden.
© kwarner – fotolia.com
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  • Mikroformen

    Seit den1970er Jahren sind Mikroformen integraler Bestandteil des Erwerbungsspektrums. Teils dienen sie als Ersatz für nicht mehr erhältliche oder nicht mehr benutzbare Originale, teils bieten sie Zugang zu nur in dieser Form vorliegenden, einzigartigen Archivmaterialien. Heute tritt diese Form der Erwerbung gegenüber elektronischen Medien deutlich zurück.

    • Das „Verzeichnis der Mikroformen zur Geschichte in der Bayerischen Staatsbibliothek“ (VMG-BSB) führt alle in der Bayerischen Staatsbibliothek vorhandenen Bestände an (kommerziell) mikroverfilmten und ansonsten unveröffentlichten Materialien auf. Es handelt sich dabei insbesondere um amerikanische, britische, russische und ukrainische Archivalien zur Geschichte der deutschsprachigen Länder, Frankreichs, Italiens und Osteuropas sowie zur Geschichte der beiden Weltkriege. Zeitlicher Schwerpunkt sind das 19. und 20. Jahrhundert, thematisch reicht das Spektrum von Diplomatie und Politik über Wirtschaft und Militär bis zu Gesellschaft und Kultur. Darüber hinaus enthält das Verzeichnis auch (oft seltene) Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und Flugschriften, die nicht einzeln, sondern in Sammlungen verfilmt wurden und die für Forschungen im Bereich Geschichte und Politik nützlich erscheinen.
      Speziell zur Geschichte Russlands, der Ukraine und der Sowjetunion verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über eine der umfangreichsten und thematisch breitesten Sammlungen von mikroverfilmten Dokumenten weltweit, die ein einzigartiges Angebot für die wissenschaftliche Forschung und Lehre darstellen.
    • Das „Verzeichnis der Mikroformen zur Musikwissenschaft in der Bayerischen Staatsbibliothek“ (VMM-BSB) führt alle einschlägigen kommerziellen Mikroverfilmungen aus der Mikroformsammlung der Musikabteilung auf. Ausgenommen sind Einzelverfilmungen gedruckter Werke und Dissertationen sowie die im Rahmen der Großprojekte „Early English Books" und „Eighteenth Century Collections“ verfilmten Werke. Besonders gut vertreten sind beispielsweise Musikhandschriften aus englischen und portugiesischen Bibliotheken sowie frühe Notendrucke aus niederländischen und belgischen Bibliotheken, daneben aber auch Opernlibretti und amerikanische Musikzeitschriften der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
    • Das „Verzeichnis der Mikroformen in der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek“ führt alle in der Handbibliothek der Abteilung Handschriften und Alte Drucke vorhandenen kommerziell erstellten Sammelverfilmungen von Handschriften, Inkunabeln und entsprechenden Hilfsmitteln auf. Es handelt sich insbesondere um britische und irische Bestände (u. a. vieler Collegebibliotheken in Cambridge und Oxford sowie einiger Londoner Bibliotheken). Auch die mittelalterlichen Handschriften der Anhaltischen Landesbücherei Dessau und der Universitätsbibliothek München sind als Mikroformen verfügbar. Das Verzeichnis enthält die Grundsignaturen der Handbibliothek, gefolgt von den laufenden Nummern der jeweiligen Mikrofilme. Im OPACplus/BSB-Katalog sind die Sammlungen (nicht die einzelnen Handschriften) ebenfalls nachgewiesen. Die Bestellung der einzelnen Filme ist mit gelbem Leihschein über die Theke des Lesesaals Handschriften und Alte Drucke (in der Regel mit Sofortbedienung) möglich.

2. Bibliothekspolitische Aufgaben und Förderungen

Die Erwerbungsausgaben werden mehrheitlich aus dem Haushalt des Freistaates Bayern finanziert, der durch Abonnements bereits über die Hälfte fest verplant ist. Prägend sind jedoch auch die aufgrund der Aufgaben im unberechneten Zugang einlaufenden Bestände und die durch Drittmittelförderung ausgebauten Sammlungen.

  • Pflichtablieferung

    Die Bayerische Staatsbibliothek erhält im unberechneten Zugang die Pflichtablieferung bayerischer Verlage. Dieses bereits 1663 eingeführte Recht wird zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf die neu hinzugekommenen Gebiete in Schwaben und Franken ausgeweitet. Über die Pflichtablieferung kommen auch Bücher in den Bestand, die sonst nicht in das Sammelprofil gehören, zum Beispiel Kinderbücher, Ratgeber- und Erbauungsliteratur, Kalender, Schulbücher.      
  • Amtliche Publikationen

    Die Bayerische Staatsbibliothek sammelt amtliche Veröffentlichungen aus ganz Deutschland aufgrund entsprechender Erlasse auf Länder- und Bundesebene. Als amtliche Veröffentlichungen gelten die von Behörden, Dienststellen und Einrichtungen der Länder und des Bundes herausgegebenen oder in ihrem Auftrag einmalig oder laufend erscheinenden Veröffentlichungen. Gesammelt werden zunehmend auch digitale Werke, insbesondere Netzpublikationen. Für bayerische amtliche Veröffentlichungen erfolgt die Abgabe aufgrund des Erlasses der bayerischen Staatsregierung in der Fassung vom 2. Dezember 2008: Abgabe amtlicher Veröffentlichungen an Bibliotheken (Abgabe Bibliotheken – Abg-Bibl). Der Zugang an amtlichen Veröffentlichungen beträgt jährlich circa 7 000 Einheiten. Einzelne amtliche Netzpublikationen können nach Anmeldung über das webbasierte Verfahren „Deposit“ der Bayerischen Staatsbibliothek abgegeben werden. Mittlerweile erscheinen viele amtliche Publikationen auch als Netzpublikationen.
  • Publikationen der Europäischen Union

    Die Bayerische Staatsbibliothek sammelt als Depositarbibliothek seit 1960 Publikationen der Europäischen Union in Auswahl. Weitere EU-Depositarbibliotheken sind die Staatsbibliothek zu Berlin und die Bibliothek des Deutschen Bundestags. Vollständig werden die EU-Publikationen von den Europäischen Dokumentationszentren gesammelt.
  • Veröffentlichungen der Vereinten Nationen

    Die Bayerische Staatsbibliothek sammelt als Teildepotbibliothek seit 1965 Dokumente und Veröffentlichungen der Vereinten Nationen in Auswahl.
  • Depotbibliothek der Akademie der Wissenschaften

    Die Bayerische Staatsbibliothek unterhält rege Tauschbeziehungen zu überwiegend ausländischen Partnern, zumeist Bibliotheken und wissenschaftlichen Institutionen. Den größten Anteil bilden die Gegengaben, die sie in ihrer Funktion als Depotbibliothek der Bayerischen Akademie der Wissenschaften erhält.

  • Deutschlandweit koordinierte Sammlungen

    Zwei im föderalen Deutschland kulturpolitisch prominente, überregional koordinierte Programme des wissenschaftlichen Bibliothekswesens tragen den Begriff des Sammelns im Namen: die Sondersammelgebiete der Deutschen Forschungsgemeinschaft bis 2012 und die 1989 von der Volkswagenstiftung initiierte „Sammlung Deutscher Drucke“.

    • Sondersammelgebiete der Deutschen Forschungsgemeinschaft bis 2012

      Ein Aushängeschild des aktuellen bibliothekarischen Sammelns waren bis 2012 die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nach dem Zweiten Weltkrieg definierten und in bewundernswerter Kontinuität geförderten, in ihrem fachlich-thematischen Zuschnitt stets aktualisierten Sondersammelgebiete. Die Bayerische Staatsbibliothek sammelt hier in den Gebieten Geschichte, Osteuropa, Musikwissenschaft, Vor- und Frühgeschichte, Altertumswissenschaft, Byzanz, Neuzeitliches Griechenland, zeitweise auch Buch- und Informationswissenschaft. Hier ging es um den gezielten, am Spitzenbedarf der Forschung orientierten Ausbau physischer Sammlungen an je einer Bibliothek, darum, Bücher, Zeitschriften, vor allem auch aus dem Ausland, zu erwerben, für die überregionale Literaturversorgung über Fernleihe bereitzustellen und unabhängig vom aktuellen Bedarf im Hinblick auf prospektive Nutzung zu bewahren. Die kontrovers diskutierte Umstellung auf das System der „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ ab 2013 hat sicher den bibliothekarischen Diskurs zum Wert der Sammlungen befördert.
    • Sammlung Deutscher Drucke seit 1989

      Das zweite deutschlandweit koordinierte Programm ist die Sammlung Deutscher Drucke, die 2014 mit der Ausstellung „Sammelleidenschaft“ in der Bayerischen Staatsbibliothek ihr fünfundzwanzigjähriges Jubiläum feierte. In den zehn Anfangsjahren von der Volkswagenstiftung finanziert, jetzt im freiwilligen Zusammenschluss von fünf beziehungsweise sechs Bibliotheken, der Bayerischen Staatsbibliothek, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main (1801 – 1870) und der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (1871 – 1912) fortgeführt, ist sie nicht nur vom Namen her, sondern auch inhaltlich ein typisches Beispiel zielgerichteten bibliothekarischen Sammelns.
      Die Sammlung Deutscher Drucke kompensiert das in Deutschland von anderen europäischen Ländern unterscheidende Fehlen eines umfassenden historischen Bestands in einer Nationalbibliothek. Ausgehend von einem großen, bereits vor Ort vorhandenen, einschlägigen Bestand an deutschen (das heißt im deutschen Sprachbereich erschienenen) Drucken des 15., 16., 17., 18., 19. Jahrhunderts – ja bis heute – wird diese chronologisch verteilte patrimoniale Sammlung mit klarer Profildefinition und doch Freiheit in der Auswahl als Infrastruktur geisteswissenschaftlicher Forschung ausgebaut. Dabei geht es heute weniger um Vollständigkeit aller Drucke eines Zeitraums an einem Ort, an den die Forscherinnen und Forscher reisen können. Es geht mehr um die Signifikanz, das Vorhandensein mindestens eines Exemplars jedes historischen Drucks in Deutschland. Entlegeneres und ephemeres Schrifttum, wie es gewöhnlich in wissenschaftlichen Bibliotheken nicht gesammelt wurde, rückt dabei in den Vordergrund. Ganz wichtig sind die institutionenübergreifende Verzeichnung in den retrospektiven Nationalbibliographien und die Digitalisierung, die eindeutigen Nachweis und ortsunabhängige Nutzung erlauben. Der Zusammenschluss der Bibliotheken verleiht diesem Handeln eine kohärente Darstellbarkeit und damit Wahrnehmbarkeit, wie sie für Sammlungen eben wichtig sind. Auch die Deutsche Nationalbibliothek hat sich der Sammlung Deutscher Drucke angeschlossen, obliegt ihr doch seit 1913, also in einer Kontinuität von über 100 Jahren, das Sammeln aller in Deutschland und in deutscher Sprache erschienenen Drucke.
      Die Bayerische Staatsbibliothek ist zuständig für Drucke bis 1600, also auch Inkunabeln und Blockdrucke, sowie Musikdrucke bis 1800. Sie betreut den deutschen ISTC und das VD 16 und im Bereich der Notendrucke RISM. Sie wirkt an VD 17 und VD 18 mit.

  • Weitere Förderer und Mäzene

    • Carl Friedrich von Siemens Stiftung

      Die Stiftung unterstützt die Bayerische Staatsbibliothek von 2013 bis 2016 in der Erwerbung antiquarischer Drucke. Von 2017 bis 2019 wird sie den Aufbau eines deutschlandweiten Sammelschwerpunktes Philosophie finanzieren. Die Erwerbung des Schott-Archivs im Jahr 2014 war nur dank ihrer erheblichen Beteiligung möglich.
    • Ernst von Siemens Kunststiftung

      Die Stiftung unterstützt regelmäßig bei der Erwerbung aber auch Restaurierung hervorragender Einzelstücke im Bereich Handschriften und Alte Drucke.
    • Förderer und Freunde

      Hier werden regelmäßig Mittel für die Unterstützung bei hervorragenden Einzelkäufen vor allem im Bereich Handschriften, Nachlässe, Alte und Seltene Drucke, Musik, Orient und Asien bereitgestellt.
    • Geschenke

      Der Zugang an Geschenken beträgt jährlich circa 10 000 Einheiten. Der größte Anteil entfällt auf deutsche Dissertationen (30 %). Aufgrund des umfangreichen Bestands werden Geschenke nur in Ausnahmefällen und vor allem für Alt- und Sonderbestände angenommen.

  • Remota

    Zu den politischen Aspekten der Sammlungen gehören auch die Remota. Der poetische Begriff des „Giftschranks“ überlagert diesen Aspekt schnell. In der Bayerischen Staatsbibliothek gibt es fünf Remota-Fächer, die nach 1924 angelegt wurden. Sie enthalten von der Polizei beschlagnahmte Bücher, meist Pornographie und aus rechtlichen Gründen benutzungsbeschränkte Bücher, zum Beispiel Fahndungsbücher. Die im Dritten Reich verbotenen Bücher (Remota III) und die bereits 1858 erworbene erotische Bibliothek von Franz von Krenner sind als historische Sammlungen erhalten geblieben und gehören heute zum Bestand der Abteilung Handschriften und Alte Drucke.

3. Geschichte der Bibliothek als Geschichte ihrer Sammlungen – Provenienzen, Personen

Etienne Marc Quatremère (1782 – 1857) | © BSB/Bildarchiv
Etienne Marc Quatremère (1782 – 1857) | © BSB/Bildarchiv

Die Geschichte einer traditionsreichen Bibliothek lässt sich als Geschichte ihrer Sammlungen verstehen. Diese Betrachtungsweise, die sich in Berichten über die Bibliotheken seit Jahrhunderten nachweisen lässt, hat in jüngster Zeit durch die Provenienzforschung, auch Fragen der Arisierung, wieder an Aktualität gewonnen. Sie öffnet den Blick auf genuine, das heißt von einem Sammler (oder einer historischen Institution) zusammengestellte Sammlungen, genauer noch: Bibliotheken, verschiedener historischer Schichten.

In der Bayerischen Staatsbibliothek gehören zum Gründungsbestand, dem 2008 zum 450. Jubiläum eine große, erstmals diese Zeit zusammenfassend würdigende Ausstellung gewidmet war, die Bibliotheken von Johann Albrecht Widmanstetter, Johann Jakob Fugger und in diese bereits integriert die Sammlung von Hartmann Schedel, die noch 2014 anlässlich seines 500. Todestags in einer Ausstellung umfassend dargestellt wurde.

Umfassend analysiert ist ebenfalls das Säkularisationsgeschehen. Die Klosterprovenienzen der Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek wurden schon nach der Säkularisation als Aufstellungsmerkmal gewürdigt, wie bei Handschriften generell – anders als bei den Drucken – die Provenienz schon immer eine wichtige Rolle spielte. Die Inkunabeln sind vollständig mit Provenienzinformationen erschlossen, die anderen alten Drucke wurden jedoch fachlich aufgestellt und sind daher zumeist nur über ihre Exlibris oder handschriftlichen Altsignaturen ihrer Ursprungsprovenienz zuzuordnen.

Dasselbe gilt zumeist für bedeutende Sammlungen seit der Säkularisation, darunter die Mannheimer Hofbibliothek und die Sammlung von Etienne-Marc Quatremère (1782 – 1857), Onorato Martucci (1774 – 1846), Graf Maximilian Montgelas (1759 – 1838), verschiedene königliche Sammlungen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mitunter wurden die Bestände aber auch unter dem Namen der Sammler aufgestellt. Heute werden Informationen zu den Provenienzen einzelner Exemplare im Katalog vermerkt und es gibt eine laufend zu aktualisierende Liste mit Namen von Privatleuten und Sammlern, deren Sammlungen die Bayerische Staatsbibliothek ganz oder teilweise besitzt oder erwirbt.

Besonders mit Namen verbunden sind Nachlässe und Fotoarchive. Aber auch bei den häufig mit Nachlässen angebotenen Gelehrten- und Privatbibliotheken ist zu prüfen, ob sie als gezieltes Produkt des Sammelns sinnvoll erhalten bleiben sollen. So wird jetzt etwa die Bibliothek des Verlegers Heinz Friedrich als typisches Beispiel umfassenden kulturellen Sammelns nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bayerischen Staatsbibliothek aufgestellt werden.

Dublettenverkäufe nach der Säkularisation

Im Jahr 1818 bezifferte man den Bestand auf 500 000 Drucke, davon die Hälfte Säkularisationsgut, und 18 600 Handschriften. Die Zahl der dubletten Drucke wurde auf 200 000 geschätzt, wobei keineswegs alle Dubletten im heutigen Sinn sind. Die Ausgabedifferenzierung bei Inkunabeln und Alten Drucken stand hinter der Textbedeutung zurück. Nicht selten wurden Sammelbände in ihre Einzeltexte zerlegt. Unter Karl Halm wurden in größerem Umfang Dubletten veräußert. Der Skandal kam 1858 vor den Bayerischen Landtag. Noch heute tauchen im Handel immer mal wieder solche Bücher mit Signaturen der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Vermerk „dupl.“ auf. Auch noch nicht bearbeitete Bestände im so genannten Dublettenkeller sind manchmal eine Bestandsbereicherung.

Der 2. Weltkrieg

Während des Krieges wurde die Bibliothek viermal von Bomben getroffen, die größten Verluste erlitt sie in der Nacht vom 9./10. März 1943, fast 400 000 Bände, darunter 120 000 Dissertationen wurden vernichtet. Weiteren Bestandsverlust erleidet sie am 2./3. Oktober 1943. Insgesamt sind 500 000 Bände von einem damals auf 2 Millionen bezifferten Bestand verloren. Die wertvollsten Bestände, Handschriften, Reserve etc. waren schon vorher an Auslagerungsorte verbracht worden, die Verlagerung des verbliebenen Bestands trug zu seiner Erhaltung bei, doch zog sich der Rücktransport bis 1955 hin. Die Verluste trafen verschiedene Fächer, darunter Artes, Biblia, Itinera. Im Rahmen eines intensiven Wiederbeschaffungsprogramms von 1950 bis 2003 erhielten die wiederbeschafften Werke ihre alten Signaturen. Noch heute sind einzelne Drucke vor 1840 zwar im Katalog verzeichnet, aber weiterhin als „Verlust“ markiert.

Arisierung, Displaced Persons

Im Rahmen ihrer Neuerwerbungen nach dem Krieg konnte die Bayerische Staatsbibliothek einen bedeutenden Bestand von Literatur von Displaced Persons erwerben. Die großen Lager, in denen die Überlebenden des Holocaust zusammengeführt wurden, befanden sich oft in Bayern, die intensive Sammlung hebräischer Literatur, die Sammlung auch moderner Handschriften konvergieren für den Ausbau dieses beeindruckenden Bestands.

Bedrohte Bestände

Viele Werke sind durch natürliche Alterung, intensive Benutzung oder alte Schäden durch Wasser und Schimmel oder Schädlingsbefall stark geschädigt. Die Restaurierung verlangt behutsames, äußerst sorgfältiges, dem jeweiligen Stück angepasstes Vorgehen und ist mit einem erheblichen finanziellen Aufwand für jedes einzelne Stück verbunden. Das international renommierte Institut für Bestandserhaltung und Restaurierung (IBR) der Bayerischen Staatsbibliothek sorgt mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung für die dauerhafte Erhaltung der wertvollen Sammlungen.
Weiterführende Informationen, Spenden und Buchpatenschaften

Exlibris Königliche Bibliothek München | © BSB
Exlibris Königliche Bibliothek München | © BSB

Exlibris und Erschließungsprojekte im Bereich Biographien

In enger Verbindung mit dem Thema Provenienz stehen Sammlungen wie die der Exlibris und große Erschließungsprojekte im Bereich der Biographien.

  • Exlibris

    Der lateinische Begriff „Exlibris“ („aus den Büchern“) bezeichnet meist kleinformatige druckgraphische Blätter, die als Besitzkennzeichen in Bücher eingeklebt werden und den Namen, das Monogramm oder Wappen des Eigentümers oder eine auf ihn bezügliche bildliche Darstellung enthalten. Die ältesten Exlibris stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt die drittgrößte Exlibris-Sammlung in Deutschland. Sie umfasst neben Exlibris, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus Bibliotheksbeständen ausgelöst wurden, mehrere Privatsammlungen, die zu späterer Zeit in die Bibliothek gelangten.
    Weiterführende Informationen zur Exlibris-Sammlung
  • Biographie-Portal

    Im Biographie-Portal werden über 160 000 Biographien aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fast allen Epochen der deutschen, österreichischen, schweizerischen und slowenischen Geschichte erschlossen.
    Das „Biographie-Portal“ beruht auf einer Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz.
    Biographie-Portal

4. Orte für Sammlungen

Sammlungen werden am klarsten erkennbar, wenn sie an einem Ort aufgestellt sind. In der Bayerischen Staatsbibliothek sind diese Zusammenführungen meist nur im geschlossenen, den Nutzerinnen und Nutzern nicht zugänglichen Magazin erkennbar. Wichtige Orte für den Erstkontakt mit Sammlungen sind die Lesesäle mit ihrem dort aufgestellten Freihandbestand. Dabei ist stets zu betonen, dass es sich nur um eine kleine Auswahl aus den reichen Sammlungen handelt.

Allgemeiner Lesesaal
Zeitschriftenlesesaal
Aventinus-Lesesaal
Ostlesesaal (Osteuropa, Orient, Asien)
Lesesaal Musik, Karten und Bilder
Lesesaal Handschriften und Alte Drucke

Bunker

Besonderes Interesse der Öffentlichkeit ruft neben dem Giftschrank auch immer der Bunker oder Tresor der Bayerischen Staatsbibliothek hervor. Dabei handelt es sich einfach um einen Teil des Magazins, das in den ehemaligen Atombunker eingebaut wurde und daher als besonders sicher zu betrachten ist.  In diesem Bunker befinden sich besonders wertvolle Handschriften, aber auch Globen und Karten sowie eine Kühlkammer für Filmmaterial. Tresor 1 und 2 sind besonders gesichert und enthalten jene Zimelien, die nur über aufwendige Sonderverfahren eingesehen werden dürfen.

Reserve
Remota

5. Objekte als Sammlungen

Auch unter materiellen Aspekten wurden Sammlungen schon nach der Säkularisation gebildet und bis heute fortgeführt. Dazu gehören die:
Einbandsammlung (und Buchumschläge)
Plakate
Papyri, Keilschrifttafeln
Künstlerbücher
Faksimiles

Auch unter materiellen Aspekten wurden Sammlungen schon nach der Säkularisation gebildet und bis heute fortgeführt. Dazu gehören:

-          Die Einbandsammlung

-          Plakate

-          Buchumschläge

-          Papyri, Keilschrifttafeln

-          Künstlerbücher

-          Faksimiles

Wünsche oder Anfragen zu Sammlungen


Wenn Sie weitere Wünsche oder Anfragen zu Sammlungen haben, wenden Sie sich gerne an die Online-Auskunft – dann kann diese Übersicht ergänzt werden.

Online-Auskunft

Anregungen und Kontakt

Typisch für eine wissenschaftliche Universalbibliothek wie die Bayerische Staatsbibliothek ist, dass die Definitionen ihrer Sammlungen ganz unterschiedlich ausfallen, die Sammlungen untereinander vielfältig vernetzt sind beziehungsweise sich überschneiden, sie nur zum Teil über historische Gegebenheiten oder aktuelle organisatorische Anbindung, Aufstellung oder Erschließung fest dargestellt und wahrnehmbar sind. Die Betrachtungsweise als „Sammlung“ kann (und soll!) sogar auch eher Zufälliges oder Randständiges beschreiben und mithin legitimieren. All diese Sammlungen zusammen verbinden sich jedoch in der einen umfassenden, großen Sammlung, sie stützen und befruchten sich so gegenseitig.

Das Bewusstsein dafür, dass die großen, umfassenden elektronischen Kataloge wunderbare Quellen für eine Vielzahl von Sammlungen sind, die jeder sich nach eigenen Interessen selbst zusammenstellen kann, wächst. Andererseits scheitert die traditionelle bibliothekarische Einzelerschließung an manchen Sammlungen – vor allem im Nachlassbereich oder auch bei Fotoarchiven – aufgrund der schieren Mengen. Großes Augenmerk wird heute darauf gerichtet, auf jeden Fall die Sammlung als Ganzes auch in zentralen Nachweisinstrumenten so zu beschreiben, dass man sie finden, ihren Inhalt erahnen kann und neugierig wird.

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