Article

„Etlich Liedlein zu singen oder uff der Orgeln und Lauten zu schlagen“ – Tabulaturhandschriften in der Bayerischen Staatsbibliothek

23. November 2017 – 28. März 2018
Kabinettpräsentation in der Reihe „Musikschätze“
Der Sammelleidenschaft der Bayerischen Herzöge ist es zu danken, dass heute außer den monumentalen Renaissance-Chorbüchern rund 70 weitere Musikhandschriften der Epoche in Form von Tabulaturen und Stimmbüchern in der Bayerischen Staatsbibliothek erhalten sind. Die Kabinettpräsentation will anhand speziell angefertigter Reproduktionen den musikalischen Reichtum und die Vielschichtigkeit dieses kostbaren Bestandes zeigen.

Bildmotiv des Plakats zur Kabinettpräsentation | © BSB

Die schriftliche Aufzeichnung von Musik war im Laufe der europäischen Geschichte von einem ständigen Wandel geprägt. Im Übergang vom ausgehenden Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit wird dies besonders deutlich. In dieser Zeit etablierten sich neben der Mensuralnotation für die Vokalmusik verschiedene spezialisierte Notationsformen für die Instrumentalmusik – die Tabulaturen. Sie wurden vor allem im Laufe des 16. Jahrhunderts zu einem festen Bestandteil im Kanon der schriftlichen Musiküberlieferung.

Ansprechpartner

Bernhard Lutz
Musikabteilung
Telefon:  +49 89 28638-2045

Dr. Veronika Giglberger
Musikabteilung
Telefon:  +49 89 28638-2467

 

Ort Bayerische Staatsbibliothek, Flurbereich des Lesesaals Musik, Karten und Bilder, 1. OG
Öffnungszeiten 23. November 2017 – 28. März 2018
Montag – Freitag   9:00 – 17:00 Uhr  (an Feiertagen geschlossen)
Eintritt Der Eintritt ist frei.
Top