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Prachttreppenhaus | © BSB/H.-R. Schulz

Newsletter der Bayerischen Staatsbibliothek, Nr. 138 (2018/05)

Vom 8. Mai 2018

Der Newsletter erscheint einmal im Monat – ab jetzt in einem neuen Layout als HTML-Version – und hält Sie über unser aktuelles Service-Angebot, über Öffnungszeiten, Schulungen, Ausstellungen und interessante Veranstaltungen ebenso wie über Fachinformationsdienste, neue Datenbanken, E-Journals und E-Books immer auf dem Laufenden.

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen mit "NatHosting – Nationales Hosting elektronischer Ressourcen unabhängig von Verlagsplattformen" und der "Digitalisierung von Wasserzeichen in Musikhandschriften durch den Einsatz von Thermografietechnik" unter anderem zwei spannende neue Projekte an der Bayerischen Staatsbibliothek vor, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden.

© FIZ Karlsruhe 2014© FIZ Karlsruhe 2014

DFG-gefördertes Projekt
Nationales Hosting elektronischer Ressourcen – 2. Phase des Kooperationsprojekts „NatHosting“ gestartet

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „NatHosting II“ stellt im Rahmen einer bundesweit abgestimmten Lösung den dauerhaften und störungsfreien Zugriff auf lizenzierte, digitale Publikationen sicher – unabhängig von Verlagsplattformen. Die erworbenen elektronischen Ressourcen aller teilnehmenden Bibliotheken sollen nach dem Ende einer Subskription ebenso abrufbar bleiben wie bei temporären Ausfällen von Verlagsservern oder dem kompletten Ausscheiden eines Verlags aus dem Markt. Über einen doppelten Boden („Hosting“) springt „NatHosting“ in diesen Fällen für die Verlagsplattform ein und ermöglicht den störungsfreien Zugriff auf die lizenzierten Inhalte.

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© BSB/Sammlung Herwart, D-Mbs Mus.ms. 266© BSB/Sammlung Herwart, D-Mbs Mus.ms. 266

DFG-gefördertes Projekt
Erschließung und Digitalisierung der Wasserzeichen in den Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek bis zum Ende des 17. Jahrhunderts

Die Musikbestände der Bayerischen Staatsbibliothek umfassen ein breites Spektrum an handschriftlichen Quellen bis zurück in die Zeit des Spätmittelalters. In einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt werden die Wasserzeichen der ältesten Schicht der Musikhandschriften durch den Einsatz von Thermografietechnik digitalisiert und über die Online-Angebote der Bayerischen Staatsbibliothek kostenfrei bereitgestellt. Zwei historische Bestandssegmente mit mehrstimmiger Musik werden dabei erfasst. Zum einen sind dies die 170 Chorbücher und Handschriften in chorbuchartiger Notierung, deren Großteil auf das Aufführungsmaterial der Münchner Hofkapelle des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Zum anderen werden 70 handschriftliche Tabulaturen und Stimmbücher bearbeitet.

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Lizenz CC BY-SA 2.0, Carole Radato, Quelle: https://www.flickr.com/photos/carolemage/24076831650/Lizenz CC BY-SA 2.0, Carole Radato
Quelle: https://www.flickr.com/photos/carolemage/24076831650/

Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften
Byzantinische Bibliographie jetzt auch online verfügbar

Als einzige existierende Fachbibliographie für alle Disziplinen der Byzantinistik ist die Byzantinische Bibliographie ein unabdingbares und konkurrenzloses Hilfsmittel für Byzantinisten, Historiker, Mediävisten, Theologen sowie Gräzisten. Der Datenbestand ist nun erstmals auch online verfügbar. Die Byzantinische Bibliographie Online enthält die bibliographische Abteilung der Byzantinischen Zeitschrift von Band 98 (2005) bis heute. Sie umfasst insgesamt circa 30 000 Einträge. Etwa 4 000 Einträge kommen jährlich neu hinzu.

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Lizenz CC-BY-NC-SA, Universitätsbibliothek GreifswaldLizenz CC-BY-NC-SA, Universitätsbibliothek Greifswald

Historische Drucke
Das VD 17 feiert den 300.000sten Titel

Seit 1996 arbeiten Bibliotheken aus Deutschland und Österreich gemeinsam an der Erfassung der deutschen Buchproduktion des 17. Jahrhunderts. Und noch immer entdecken sie dabei „Nova“ – Werke, die so noch nicht im „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts“ enthalten sind und die Zahl der unterschiedlichen Ausgaben und Titel immer weiter in die Höhe schnellen lassen. 17 000 neue Titel kamen in den letzten fünf Jahren hinzu, seit Jahresbeginn sind es schon wieder über 500 neu verzeichnete Ausgaben. Kürzlich war es nun soweit, der 300.000ste Titel konnte verzeichnet werden: Der Tod des Greifswalder Mädchens Martha Maria im Mai 1629 veranlasste Freunde ihres Vaters, des Juristen Christoph Herold, Trauer- und Trostgedichte zu verfassen und diese bei den Erben des ebenfalls gerade verstorbenen Universitätsbuchdruckers Hans Witte drucken zu lassen.

Weiterlesen im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin
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Schulungen
Schulungstermine im Mai 2018

  • Jeden Dienstag → 15:00 Uhr
    Neu hier? Kein Problem! – Die Bayerische Staatsbibliothek für Einsteiger
    In der Rubrik „Recherche kompakt“
  • 16. Mai → 15:30 Uhr
    Alles online?! – Elektronische Medien effizient nutzen
    In der Rubrik „Recherche kompakt“
Schulungskalender
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Öffentliche Veranstaltung
Post von Elias Levita – ein fränkisch-jüdisches Gelehrtenleben im Europa der Renaissance anhand neu entdeckter Briefe

15. Mai 2018 → 18:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Aus Neustadt an der Aisch stammt einer der berühmtesten jüdischen Humanisten, der den Großteil seines Lebens in Italien wirkte: Elijahu ha-Levi Aschkenasi (ca. 1470 – 1549), latinisiert Elias Levita, lebte in Rom im Haushalt des Kardinals Viterbo, wirkte in Venedig, einem Zentrum des hebräischen Buchdrucks, gründete in Isny im Allgäu mit dem Reformator Paul Fagius zusammen die erste hebräische Druckerei Deutschlands. Zwei Briefe aus seiner Hand sind jüngst in den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek identifiziert worden und geben Anlass, das Leben des Elias Levita und seine Zeit neu zu beleuchten.

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© BSB/Bildarchiv© BSB/Bildarchiv

Kabinettpräsentation der Kartensammlung
Fernweh – eine Weltreise in Stadtplänen

09. April – 29. Juni 2018

Die Schweizerin Cäcilie von Rodt (1855 – 1929), aus einer Berner Patrizierfamilie stammend, verkaufte nach dem Tod ihrer Eltern deren Landgut. Inspiriert von den Abenteuerautoren ihrer Jugend – wie James F. Cooper und Jules Verne – ging sie fortan auf Reisen. Nach ersten Touren im Mittelmeerraum begab sie sich im Mai 1901 allein auf ihre erste Weltreise, auf der sie den Globus einmal komplett von Ost nach West umrundete. Angeregt von Cäcilie von Rodts Route präsentiert das Referat Karten und Bilder eine Auswahl an zeitgenössischen Stadtplänen und Fotografien ihrer Reiseziele.

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© BSB/Bildarchiv© BSB/Bildarchiv

Virtuelle Ausstellung
Bilder, Bilder, Bilder – Die Fotoarchive der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Präsentation „Bilder, Bilder, Bilder“ zeigt eine kleine Auswahl aus den verschiedenen Fotoarchiven der Bayerischen Bibliothek. Der größte Teil sind Fotografien, aber auch Abbildungen in originalgraphischen Techniken wie Holzschnitte, Kupferstiche und Lithographien zählen zu dieser Sammlung, die heute mehr als 2 Millionen Aufnahmen umfasst. Sie enthält Porträts, Ansichten von Gebäuden, Orten und Landschaften, Aufnahmen von historischen Ereignissen sowie zur Ethnographie. Der Schwerpunkt liegt auf Bayern, geht jedoch in einzelnen Bereichen deutlich darüber hinaus. Dies gilt insbesondere für Fotografien aus der Weimarer Republik, dem Dritten Reich, dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Bei allen Abbildungen steht der dokumentarische Charakter der Bilder im Vordergrund.

Zur virtuellen Ausstellung auf Google Arts & Culture
© Bayerisches Nationalmuseum© Bayerisches Nationalmuseum

Virtuelle Ausstellung
Etlich Liedlein – Tabulaturhandschriften in der Bayerischen Staatsbibliothek

Der Sammelleidenschaft der Bayerischen Herzöge ist es zu danken, dass heute außer den monumentalen Renaissance-Chorbüchern rund 70 weitere Musikhandschriften der Epoche in Form von Tabulaturen und Stimmbüchern in der Bayerischen Staatsbibliothek erhalten sind. Die virtuelle Ausstellung zeigt einen Querschnitt aus dem Bestand und gibt einen Überblick über die Geschichte, die Funktion und den Gebrauch der Tabulaturen. Am Ende des Rundgangs präsentieren wir Ihnen zusätzlich einen Videomitschnitt mit Auszügen aus dem Werkstattkonzert „Etlich Liedlein zu singen oder uff der Orgeln und Lauten zu schlagen“ – Musik aus Renaissance-Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek sowie einen Film, der im Zuge der Vorbereitungen zum Werkstattkonzert entstand.

Zur virtuellen Ausstellung auf Google Arts & Culture
© Stillfx – fotolia.com© Stillfx – fotolia.com

Aktuelles aus der Benutzung
Öffnungszeiten im Mai

Im Mai 2018 ist die Bayerische Staatsbibliothek an folgenden gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

  • 10. Mai 2018:  Christi Himmelfahrt
  • 20. Mai 2018:  Pfingstsonntag
  • 21. Mai 2018:  Pfingstmontag
  • 31. Mai 2018:  Fronleichnam
Die Öffnungszeiten im Überblick
Impressum

Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstraße 16
80539 München

Gesetzlicher Vertreter: Generaldirektor Dr. Klaus Ceynowa
Tel.: +49 89 28638-0
Fax: +49 89 28638-2200
E-Mail: direktion@bsb-muenchen.de
URL: www.bsb-muenchen.de

Newsletter-Redaktion: Dr. Wilhelm Hilpert
E-Mail: newsletter@bsb-muenchen.de

Die Bayerische Staatsbibliothek ist eine dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst nachgeordnete Behörde der Mittelstufe mit dem Sitz in München.

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