Osteuropa-Dokumente online (OstDok)

FörderungDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektdauer01.03.2009 – 31.12.2016
ProjektpartnerBayerische Staatsbibliothek München
Collegium Carolinum München
Herder-Institut Marburg
Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg
Kontaktadresseostdok@bsb-muenchen.de

In den Geisteswissenschaften herrschen gegenüber der Nutzung und dem Publizieren elektronischer Veröffentlichungen vielfach noch immer große Vorbehalte, die teils allgemeiner, teils disziplinspezifischer Natur sind. Sie reichen etwa von der pauschalen Skepsis gegenüber der Qualität von E-Ressourcen über Probleme bei der Recherche nach den im Internet weit gestreuten Publikationen bis hin zu Fragen der dauerhaften Erhaltung.

An derlei Kritikpunkten setzt das Projekt „OstDok“ („Osteuropa-Dokumente online“) bezogen auf den interdisziplinären Bereich der Osteuropastudien an. Ziel sind Auf- und Ausbau des Fachrepositoriums „OstDok“ als zentrale Bereitstellungs- und Publikationsplattform im Internet für einschlägige, im Text durchsuchbare E-Publikationen („Volltexte“), darunter Monographien, Quellen, Hochschulschriften, Schriftenreihen etc. Dabei handelt es sich sowohl um gemeinfreie, als auch um urheberrechtlich geschützte Publikationen des 20. und 21. Jahrhunderts, die zur privaten oder wissenschaftlichen Nutzung allesamt frei zugänglich (im „Open Access“) sind. Leser können sie recherchieren und weiterverarbeiten, Bibliothekare und Datenanbieter erschließen und verwalten, Autoren und Institutionen können dagegen eigene Publikationen zur elektronischen Veröffentlichung vorschlagen.

Die OstDok-Plattform ist am 1. März 2011 mit zahlreichen Service-Funktionen online gegangen. 2016 umfasst sie bereits über 46 000 teils hochaktuelle, wissenschaftsrelevante Titel. Der Datenbestand wird kontinuierlich ausgebaut.

Mehr Wissenswertes zum Projekt:
https://www.ostdok.de

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