Digital Humanities

Digital Humanities | © BSB/L. Landes
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Die vielfältigen digitalen Angebote der Bayerischen Staatsbibliothek stehen im Prinzip ohne Weiteres für die Nutzung durch Forschende aus allen Wissenschaftsbereichen zur Verfügung. Angesichts der traditionellen Sammelschwerpunkte ist der größte Teil der retrodigitalisierten Bestände jedoch vor allem für die Geistes- und Kulturwissenschaften von Interesse, und hier in besonderer Weise für die Auswertung mit Hilfe von computergestützten Verfahren aus dem Methodeninstrumentarium der Digital Humanities. Neben der Retrodigitalisierung ihrer gedruckten oder handschriftlichen Sammlungen, die vom Münchener Digitalisierungszentrum übernommen wird, ist die Bayerische Staatsbibliothek auch im Bereich des genuin digitalen Publizierens aktiv und bietet der Wissenschaft ihre Unterstützung bei der Realisierung entsprechender Vorhaben an. Schwerpunkte bilden dabei die folgenden Bereiche:

  • Entwicklung von Verfahren für das dynamische Publizieren von kontinuierlich änder- und erweiterbaren Veröffentlichungen
  • Erschließung und Vernetzung digitaler Publikationen zur stärkeren Nutzung der Vorteile des semantischen Web
  • Erprobung und Einsatz von virtuellen Forschungsumgebungen und digitalen Arbeitswerkzeugen
  • Entwicklung von Angeboten für die Speicherung und Vernetzung von Forschungsdaten

Über das Zentrum für Elektronisches Publizieren ist die Bayerische Staatsbibliothek im Netzwerk „dhmuc. Digital Humanities in München“ vertreten und beteiligt sich an den Informations- und Schulungsangeboten des Netzwerks. Darüberhinaus bestehen Kooperationsbeziehungen zu verschiedenen Digital-Humanities-Zentren und zu Digital-Humanities-Infrastrukturen wie CLARIN-D oder DARIAH-DE.

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