Arabisch

Koran des Père Lachaise. Ägypten, 14. Jahrhundert | © BSB/Cod.arab. 6
Koran des Père Lachaise. Ägypten, 14. Jahrhundert | © BSB/Cod.arab. 6

Im Überblick

Die arabische Sammlung zählt ca. 92 000 gedruckte Bände originalschriftlicher Literatur und 3 100 Handschriften. Jährlich kommen ca. 1 200 arabische Monographien hinzu. Der Fond wurde über die Jahrhunderte nach wissenschaftlichen Kriterien systematisch aufgebaut und stellt national und international bedeutende Ressourcen für Wissenschaft und Forschung dar.

Geographischer Fokus

Geographisch ist die Erwerbung von Monographien und Zeitschriften auf Nordafrika (Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Sudan), den Vorderen Orient (Irak, Jordanien, Libanon, Syrien) und die Arabische Halbinsel (Abu Dhabi, Dubai, Bahrain, Jemen, Kuwait, Qatar und Saudi-Arabien) fokussiert.

Inhaltliche Schwerpunkte

Inhaltliche Sammlungsschwerpunkte der originalsprachigen Erwerbungen sind die geisteswissenschaftlichen Fächer Philosophie, Religion (Islam, Christlicher Orient), Geschichte, Archäologie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Volkskunde, Architektur und Kunst sowie klassische Texteditionen. Die Sekundärliteratur zur Orientalistik, Arabistik und Islamwissenschaft in westeuropäischen Sprachen wird breit gefächert gesammelt.

Handschriften

Die Orient- und Asienabteilung betreut die arabischen Handschriften fachlich (Ankauf, Fachinformation, Führungen, Ausstellungen), während die Abteilung Handschriften und Alte Drucke diese verwaltet und für ihre Benutzung zuständig ist. Die orientalischen Handschriften sind im Lesesaal Handschriften und Alte Drucke zu benutzen.

In der Gegenwart sind die bestimmenden Faktoren der Erwerbungspolitik für arabische Handschriften die wissenschaftliche Relevanz von Texten und der ästhetisch-museale Aspekt.

Handschriftenkataloge

Ab Erwerbungsjahr 2009 sind Neuerwerbungen unter der Signatur Cod.arab. im OPACplus/BSB-Katalog zu finden. Digitalisate arabischer Handschriften können über den OPACplus/BSB-Katalog oder die Digitalen Sammlungen recherchiert werden.

OPACplus/BSB-Katalog  

Digitale Sammlungen

Literatur zu einzelnen Handschriften finden Sie in der „Forschungsdokumentation Handschriften“.

Forschungsdokumentation Handschriften

Seltene arabische Drucke

In arabischer Sprache ist der Erstdruck „Kitāb ṣalāt as-sawā’ī“, Fano 1514 (Rar. 1348), sowie eine signifikante Anzahl von Frühdrucken, Rariora und Unikaten nachweisbar.
Kitāb ṣalāt as-sawā’ī. Fano, 1514  (Rar. 1348)

Auch das zweite Buch mit einem arabischen Text, der mehrsprachige „Psalter Psalterium Hebreum, Graecum, Arabicum, Chaldaicum“, Genua 1516 (ESlg/B.plygl. 3 m), ist vorhanden.

Die arabischen Drucke der Typographia Medicea in Rom sind nahezu vollständig im Bestand.
Avicenna: Libri V. canonis medicinae Abu Ali principis filii Sinae, alias corrupt. Avicennae ... Roma, 1593.
Zanǧānī, ‚Abd-al-Wahhāb Ibn-Ibrāhīm: Liber tasriphi. Roma, 1610.
Idrīsī, Muḥammad Ibn-Muḥammad: Fī ǧuġrafīya ‘l-kullīya Geographie (De geographia mundi). Roma, 1592.
Ibn-Āǧurrūm: Kitāb al- Āǧurrūmīya fi ‘-naḥw (Grammatica Arabica). Roma, 1592.
Nāṣir-ad-Dīn Ṭūsī: Taḥrīr uṣūl li-Ūqlīdis (Die Elemente des Euclid). Roma, 1594.
Ibn-al-Ḥāǧib, ‘Uṯmān Ibn-‘Umar: Kāfiya. Roma, 1592.

Vorwiegend in Europa gedruckte arabische Werke und einige von Christen im Nahen Osten initiierte seltene arabische Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts spiegeln die schrittweise Ausbreitung des Buchdrucks in arabischen Lettern wider.
Nachweisbar sind auch die frühen in Europa angefertigten Koranausgaben, darunter die äußerst seltene Edition von Sure 1 – 2, 66 des Johann Andreas Danz von 1692 (4 L.as. 32) sowie der St. Petersburger Koran von 1790 (ESlg/2 A.or. 39), der Kazaner Korandruck von 1803 (A.or. 554-1/6) und der Lütticher Koran von 1829 (2 A.or. 41); außerdem Korandrucke des 19. Jahrhunderts aus dem Orient, darunter auch Steindrucke wie zum Beispiel eine Lithographie aus Teheran von 1897/98, deren 30 Teile (ǧuz‘) jeweils auf eine Doppelseite eng geschrieben sind (Res/2 A.or. 2001.6).
Seltene Edition von Sure 1 – 2, 66 des Johann Andreas Danz von 1692  (4 L.as. 32)
Kazaner Korandruck von 1803  (A.or. 554-1/6)
Lütticher Koran von 1829  (2 A.or. 41)

Zahlreiche Druckerzeugnisse der Bulaq-Druckerei in Kairo, der American Press in Beirut und der English Press in Malta sowie arabische Steindrucke iranischer Provenienz aus dem 19. Jahrhundert, als der Buchdruck im Orient allgemeine Akzeptanz fand, sind in breitem Umfang repräsentiert.
2015 wurden zwei arabische Blockdrucke, die zu den größten bibliographischen Raritäten zählen, erworben.
Res/A.or. 88.2022
Res/A.or. 88.2023

Recherche nach arabischen Drucken

Die arabischen Drucke sind im OPACplus/BSB-Katalog recherchierbar. Seit einigen Jahren wird auch die Originalschrift implementiert. Auch die digitalen Versionen der arabischen Drucke können über den OPACplus/BSB-Katalog ermittelt werden.

OPACplus/BSB-Katalog

Geschichte der arabischen Sammlung

Anfänge im 16. Jahrhundert

Andalusischer Koran. Sevilla, 1226 | © BSB/Cod.arab. 1
Andalusischer Koran. Sevilla, 1226 | © BSB/Cod.arab. 1
Maghrebinischer Herrscherkoran. Fes?, 1306 | © BSB/Cod.arab. 2
Maghrebinischer Herrscherkoran. Fes?, 1306 | © BSB/Cod.arab. 2
Kitāb al-asābi‘ li-Ibrūqrāṭ, šarḥ Ǧālīnūs. Maghreb oder Spanien, 1079 | © BSB/Cod.arab. 802
Kitāb al-asābi‘ li-Ibrūqrāṭ, šarḥ Ǧālīnūs. Maghreb oder Spanien, 1079 | © BSB/Cod.arab. 802
Arabisches Horologium. Fano, 1514 | © BSB/Rar. 1348
Arabisches Horologium. Fano, 1514 | © BSB/Rar. 1348

Ankauf der Privatbibliothek des Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter

Die Anfänge der arabischen Sammlung gehen auf die Gründung der Münchner Hofbibliothek im Jahr 1558 durch Herzog Albrecht V. zurück. Den Gründungsakt der Münchner Hofbibliothek bildete der Ankauf der Privatbibliothek des vielseitig gebildeten und polyglotten Diplomaten und Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter (1506 – 1557), der als einer der Pioniere der Orientalistik gilt und im 16. Jahrhundert einer der wenigen Kenner des Arabischen war. Vor mehr als 450 Jahren gelangte die für die damalige Zeit beachtliche Anzahl von ca. 50 arabischen Handschriften, darunter herausragend illuminierte Korane aus dem islamischen Spanien und aus Marokko und sehr seltene arabische Frühdrucke, in die Hofbibliothek.

Bedeutende Werke aus dem Gründungsbestand

Andalusischer Koran. Sevilla, 1226  (Cod.arab. 1)
Zwei maghrebinische Herrscherkorane. Fes?, 1306  (Cod.arab. 2 und Cod.arab. 3)
Kitāb al-asābi‘ li-Ibrūqrāṭ, šarḥ Ǧālīnūs. Ḥunain Ibn-Isḥāq (Übersetzer). Maghreb oder Spanien, 1079  (Cod.arab. 802)
Kitāb ṣalāt as-sawā’ī (Arabisches Horologium). Fano, 1514  (Rar. 1348)

17. und 18. Jahrhundert

Aus der Sammlungsgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert ist bekannt, dass auch Arabica in diesem Zeitraum in die Bibliothek gelangten, darunter nicht wenige Beutestücke aus den Türkenkriegen, die teilweise auf Umwegen in den Bestand kamen sowie wichtige Frühdrucke. Auch von der Auflösung des Jesuitenordens 1773 profitierte der orientalische Fond der Bibliothek.

19. Jahrhundert

Säkularisation

Der Anfang des 19. Jahrhunderts markierte einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte der Sammlung. Durch die Säkularisation der bayerischen Klöster 1803 erhielt die damalige Königliche Hof- und Staatsbibliothek einen immensen Zuwachs an wertvollen Handschriften und Drucken, unter denen sich auch kostbare arabische Handschriften befanden. Die bekannteste arabische Handschrift aus der Säkularisation ist der Koran des Père Lachaise, des Beichtvaters Ludwigs XIV., aus dem 14. Jahrhundert (Cod.arab. 6). Aus dem Kloster Benediktbeuren stammen fünf Koranhandschriften, darunter ein Koran des 16. Jahrhunderts aus Persien (Cod.arab. 12).

Mannheimer Hofbibliothek

Fast zeitgleich wurde 1803/04 aus dem Erbe des Kurfürsten Karl Theodor (1742 – 1799) die Mannheimer Hofbibliothek nach München überführt und mit dem Bestand der Münchner Hofbibliothek vereinigt. Auch aus der Mannheimer Hofbibliothek kamen Arabica in die Münchner Hofbibliothek, so eine Arabisch-Malaische Genesis (Cod.arab. 233).

Erwerbungspolitik seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts

Waren alle bisher genannten Erwerbungen von arabischen Handschriften und Drucken eher zufällig, so änderte sich die Erwerbungspolitik seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts völlig: Als an den Universitäten die orientalistischen Lehrstühle entstanden, die die für Forschung und Lehre einschlägige Literatur benötigten, wurde an der Münchner Hofbibliothek gezielt und nach einem bestimmten Sammlungsprofil für die entsprechenden Fächer erworben und das Bibliothekspersonal wurde diesbezüglich fachlich und philologisch ausgebildet.

Bücher- und Handschriftensammlung des französischen Orientalisten Etienne-Marc Quatremère

Genau 300 Jahre nach dem Ankauf der Widmanstetter’schen Bibliothek erfolgte 1858 die spektakulärste Erwerbung im orientalischen Bereich, die entscheidend für Rang und Wachstum der Sammlung und ihre Strahlkraft ist: der Ankauf der berühmten Bücher- und Handschriftensammlung des französischen Orientalisten Etienne-Marc Quatremère (1782 – 1857). Diese gigantische Erwerbung war keineswegs unumstritten, denn zur Finanzierung der Sammlung veräußerte der damalige Bibliotheksdirektor Karl Halm (1809 – 1882) teilweise äußerst wertvolle Dubletten, darunter eine Gutenbergbibel, die nach heutiger Betrachtungsweise keinesfalls als solche bewertet würden. Quatremères Büchersammlung umfasste ursprünglich ca. 50 000 Bände und 1 250 orientalische Handschriften, darunter 685 arabische Manuskripte, neben 250 abendländischen Manuskripten. Nach der Aussonderung von 20 000 dubletten Titeln noch in Paris erfolgte die Einreihung der Handschriften und noch verbliebenen 30 000 Drucke, darunter zahlreiche, zum Teil sehr seltene arabische Drucke in die Münchner Bestände.

Mit der Bibliothek Quatremères gelangten vier arabische illustrierte Handschriften nach München, hierunter die berühmte Handschrift der Kosmographie Muḥammed Ibn-Zakarīyā al-Qazwīnīs: ‘Aǧā’ib al-maḫlūqāt wa-ġarā’ib al-mauǧūdāt (Die Wunder der Schöpfung. Wasit, 1280) (Cod.arab. 464) und eine spätere Version aus dem 18. Jahrhundert (Cod.arab. 463) sowie die bekannte Handschrift von Kalīla wa-Dimna (Ägypten oder Syrien, 1310 – 1350) (Cod.arab. 616) und eine spätere Version aus dem 16./17. Jahrhundert (Cod.arab. 615).

Bedeutende Beispiele der Erwerbungen des 19. Jahrhunderts

Koran des Père Lachaise  (Cod.arab. 6)
Koran des 16. Jahrhunderts aus Persien  (Cod.arab. 12)
Arabisch-Malaische Genesis  (Cod.arab. 233)
Kosmographie Muḥammed Ibn-Zakarīyā al-Qazwīnīs. Wasit, 1280  (Cod.arab. 464)
Kosmographie Muḥammed Ibn-Zakarīyā al-Qazwīnīs. Version aus dem 18. Jahrhundert  (Cod.arab. 463)
Handschrift von Kalīla wa-Dimna. Ägypten oder Syrien, 1310 – 1350  (Cod.arab. 616)
Handschrift von Kalīla wa-Dimna. Version aus dem 16./17. Jahrhundert  (Cod.arab. 615)

20. und 21. Jahrhundert

Sammlung Glaser

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdient der Ankauf eines Konvoluts von 157 jemenitischen Handschriften aus der Sammlung Glaser, das der italienische Forschungsreisende Giuseppe Caprotti († 1919) im Jemen angelegt hatte, besondere Würdigung. Teile davon sind in das Portal der Freien Universität Berlin „The Digital Bab al-Yemen: The Glaser Collections“ implementiert.
The Glaser Collections: Bringing Together the Islamic Heritage of Yemen

Zweiter Weltkrieg

Die orientalische Sammlung war von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nur wenig betroffen, zumal es durch rechtzeitige Verlagerung gelungen war, die Handschriften zu retten. Dennoch fiel das Fach „Biblia“, das auch Bibeldrucke in orientalischen Sprachen enthielt, einem Bombenangriff zum Opfer.

Letztes Drittel des 20. Jahrhunderts

Eine neue, äußerst fruchtbare Periode für den Ausbau der Handschriften und Drucke in den orientalischen Fächern begann seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, als die Sammlung durch bedeutende Erwerbungen, insbesondere prachtvolle Koranhandschriften, ergänzt werden konnte. So hat sich seit 1972 alleine die Anzahl der arabischen Handschriften von 1 340 auf heute mehr als 3 100 mehr als verdoppelt. Alleine 1973 wurden fast 650 arabische Handschriften erworben.

Sammlung des Islamwissenschaftlers Richard Gramlich SJ

2003 erhielt die Bayerische Staatsbibliothek eine einzigartige Bibliothek als Dauerleihgabe: die Sammlung des renommierten Islamwissenschaftlers Richard Gramlich SJ, die überwiegend seltene Schriften zum Sufitum enthält, vor allem wertvolle Steindrucke in arabischer Sprache.

Nachlass des Orientalisten Theodor Menzel

Als ausgesprochener Glücksfall erwies sich 2011 die Schenkung von 175 islamischen Kodizes, darunter circa 20 arabische aus dem Nachlass des Orientalisten Theodor Menzel (1878 – 1939).

Im 21. Jahrhundert

Trotz sinkender Budgets konnte die Sammlung arabischer Handschriften in den letzten Jahren weiter ausgebaut und ergänzt werden – nicht zuletzt dank der Unterstützung großzügiger Sponsoren. 2013 gelang es, neun Blätter eines Kufi-Korans aus dem 9. Jahrhundert zu ersteigern (Cod.arab. 2814).

Wichtige Erwerbungen seit 1965

Kufikoran mit 200 Blättern. 9. Jahrhundert  (Cod.arab. 2569)
Goldkoran. Irak, um 1200  (Cod.arab. 1112)
Koran in Östlichem Kufi. Iran, spätes 11. Jahrhundert  (Cod.arab. 2603)
 ♦   Ilchanischer Koran in Goldschrift. Irak oder Iran, 14. Jahrhundert  (Cod.arab. 2676)
 ♦   Timuridischer Fürstenkoran. Herat, ca. 1430  (Cod.arab. 2621)
Koran des osmanischen Prinzen Murad. Iran, 16. Jahrhundert  (Cod.arab. 2640)
Spätsafawidischer Koran. Iran, Herat?, 1714  (Cod.arab. 1118)

Literatur

Reismüller, Georg: Hundert Jahre Bayerische Staatsbibliothek im Dienste der Wissenschaft vom Orient. In: Die Bayerische Staatsbibliothek in den letzten hundert Jahren. München, 1932. S. 25-30.

Striedl, Hans: Die Bücherei des Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter. In: Kissling, Hans J. (Hrsg.): Serta Monacensia: Festschrift Franz Babinger. Leiden: Brill, 1952. S. 200-244.

Bojer, Hermann: Einiges über die arabische Druckschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Franke, Herbert (Hrsg.): Orientalisches aus Münchener Bibliotheken und Sammlungen. Wiesbaden: Steiner, 1957. S. 77-87.

Grönbold, Günter: Die orientalischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern 9 (1981), S. 68-84.

Hanebutt-Benz, Eva; Glass, Dagmar; Roper, Geoffrey (Hrsg.): Middle Eastern languages and the print revolution = Sprachen des Nahen Ostens und die Druckrevolution: a cross-cultural encounter: a catalogue and companion to the exhibition: Gutenberg Museum Mainz. Westhofen: WVA-Verlag Skulima, 2002.

Rebhan, Helga: The Bavarian State Library in Munich. In: Gierlichs, Joachim; Hagedorn, Annette (Hrsg.): Islamic art in Germany. Mainz am Rhein: Zabern, 2004. S. 157-160.

Rebhan, Helga: Die Bayerische Staatsbibliothek in München (BSB). In: Gierlichs, Joachim; Hagedorn, Annette (Hrsg.): Islamische Kunst in Deutschland. Mainz am Rhein: Zabern, 2004. S. 157-160.

Rebhan, Helga: Ausstellungen orientalischer und asiatischer Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Griebel, Rolf; Ceynowa, Klaus (Hrsg.): Information, Innovation, Inspiration: 450 Jahre Bayerische Staatsbibliothek. München: Saur, 2008. S. 639-665.

Rebhan, Helga: Die Bibliothek Johann Albrecht Widmanstetters. In: Schmid, Alois (Hrsg.): Die Anfänge der Münchener Hofbibliothek unter Albrecht V. München: Beck, 2009. S. 112-131.

Ceynowa, Klaus; Rebhan, Helga; Tabery, Thomas: Orientalische Prachthandschriften auf iPad und iPhone: neue App der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern 5 (2011), S. 180-183.

Rebhan, Helga: Emil Gratzl als Orientalist. In: Haller, Klaus; Kempf, Klaus (Hrsg.): Sammeln und Erwerben an der Bayerischen Staatsbibliothek: In memoriam Emil Gratzl (1877 – 1957). Wiesbaden: Harrassowitz, 2011. S. 79-82.

Rebhan, Helga: Eine Erbschaft, eine Schenkung und Auktionen: Handschriften-Neuerwerbungen für die Orient- und Asienabteilung. In: Bibliotheksmagazin 1 (2013), S. 3-9.

Rebhan, Helga: Auktionszuschlag für Koranhandschriften: Neuerwerbungen der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksmagazin 2 (2014), S. 67-71.

Rebhan, Helga: 500 Jahre arabischer Buchdruck. In: Bibliotheksmagazin 3 (2014), S. 34-40.

Rebhan, Helga: Orientalische und asiatische Handschriften und seltene Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Ceynowa, Klaus; Hermann, Martin (Hrsg.): Bibliotheken: Innovation aus Tradition: Rolf Griebel zum 65. Geburtstag. Berlin: De Gruyter Saur, 2014. S. 322-333. Verfügbar unter: http://dx.doi.org/10.1515/9783110310511 [Zugriff am 21.03.2016].

Rebhan, Helga: Gegen reale und vermeintliche Gefahren: zwei arabische Blockdruckamulette. In: Bibliotheksmagazin 2 (2016)  [Erscheint im Juni 2016]

Ausstellungskataloge

Besonders wertvolle arabische Handschriften präsentieren die Ausstellungskataloge.

Gratzl, Emil: Katalog der Ausstellung von Handschriften aus dem Islamischen Kulturkreis im Fürstensaal der k. Hof- u. Staatsbibliothek. München, 1910.

Dachs, Karl (Hrsg.): Das Buch im Orient: Handschriften und kostbare Drucke aus zwei Jahrtausenden: Ausstellung, 16. November 1982 – 5. Februar 1983. Wiesbaden: Reichert, 1982.

Rebhan, Helga; Riesterer, Winfried: Prachtkorane aus tausend Jahren: Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek München: Ausstellung 7. Oktober – 28. November 1998. München: Bayerische Staatsbibliothek, 1998.

Rebhan, Helga (Hrsg.): Wertvolle orientalische Handschriften und seltene Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek = Precious Oriental manuscripts and rare printed books of the Bavarian State Library: 26th MELCOM International Conference, 24 – 26 May 2004: Ausstellung 24.05. – 18.06.2004. München: Bayerische Staatsbibliothek, 2004.

Fabian, Claudia (Hrsg.): Kulturkosmos der Renaissance: die Gründung der Bayerischen Staatsbibliothek: Katalog der Ausstellung zum 450-jährigen Jubiläum 7. März bis 1. Juni 2008 ... Wiesbaden: Harrassowitz, 2008.

Rebhan, Helga (Hrsg.): Die Wunder der Schöpfung = The wonders of creation: Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem islamischen Kulturkreis = Manuscripts oft the Bavarian State Library from the Islamic world: Ausstellung 16. September bis 5. Dezember 2010. Wiesbaden: Harrassowitz, 2010.

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