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„Schatzkammer der bayerischen Geschichte und Kultur“ – Staatssekretär Bernd Sibler stellt neueste Entwicklungen des Portals zur Kunst, Kultur und Landeskunde Bayerns bavarikon vor

Als „Schatzkammer der bayerischen Geschichte und Kultur“ bezeichnete Wissenschafts- und Kunststaatssekretär Bernd Sibler die digitale Plattform zur Kunst, Kultur und Landeskunde Bayerns bavarikon diese Woche bei der Präsentation neuer Inhalte in Amberg. „Diese Schatzkammer hat für die Öffentlichkeit einen unschätzbaren Wert, denn sie öffnet sich kostenfrei, unabhängig von Ort und Zeit und über mehrere Kanäle.“

Präsentation neuer Inhalte in bavarikon am 22. Januar 2018 in Amberg | © Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Oskar Schindlers Spruchkammermeldebogen | © Staatsarchiv Amberg/bavarikon

„Ob am PC, über eine App, am Handy oder in einem virtuellen Klassenzimmer: bavarikon ermöglicht den Zugriff auf die reichen Kultur- und Wissensschätze Bayerns – teilweise sogar in beeindruckenden 3D-Ansichten – und liefert dazu noch weiterführende Informationen. So stelle ich mir Recherche im 21. Jahrhundert vor!“, zeigte sich Bernd Sibler von den Möglichkeiten des Portals begeistert.

Oskar Schindlers Spruchkammermeldebogen im Original und digital

Oskar Schindlers Spruchkammermeldebogen im Original, digital in bavarikon und schließlich digital im Klassenzimmer: Anhand der originalen Dokumente aus dem Entnazifizierungsprozess des Unternehmers wurde gezeigt, wie die Objekte aus Archiven, Bibliotheken und Museen Bayerns über bavarikon und die Schnittstellen mit weiteren Plattformen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dazu gehört auch das bayerische Bildungsportal mebis, in dem die virtuellen Klassenräume der bayerischen Schulen angesiedelt sind. „Lehrkräfte können digitalisierte Exponate direkt in ihr virtuelles Klassenzimmer einbinden und sich so aus einer Fülle von über 230 000 Objekten bedienen. Damit können die Schülerinnen und Schüler einen ganz anderen Zugang zu historischen Quellen gewinnen“, betonte Staatssekretär Sibler. „Mit diesen neuen Vernetzungsmöglichkeiten gewinnt das Portal bavarikon weiter an Bedeutung!“

Über 230 000 Objekte aus der bayerischen Geschichte und Kultur

Bayerns Königskrone, Dürers Selbstporträt im Pelzrock, die Märchenschlösser Ludwigs II., die Gutenberg-Bibel: Insgesamt werden derzeit 230 275 Objekte in bavarikon präsentiert. Im Rahmen der laufenden Digitalisierungskampagne konnte das Angebot im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet werden. Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, erklärte: „Allein im Jahr 2017 sind rund 17 000 neue digitale Objekte in bavarikon online gegangen. Gerade durch die Vernetzung von Exponaten aus Archiven, Bibliotheken, Museen und zahlreichen weiteren Kultureinrichtungen eröffnet bavarikon einen neuen Blick auf Bayerns überreiche Kulturlandschaft – und ist damit das mit Abstand lebendigste und umfassendste Angebot unter allen deutschen Regionalportalen.“

Bücher, Handschriften, Gemälde, Fotografien, Kupferstiche, Baudenkmäler und Weiteres von derzeit 53 Einrichtungen sind in bavarikon eingestellt. Alle Objekte sind hochauflösend, zoombar und aus nächster Nähe zu betrachten. Das Angebot wird laufend um neue Inhalte erweitert.

bavarikon ist über www.bavarikon.de und über die bavarikon-3D-App einsehbar.

Weitere Informationen:
bavarikon
mebis

Kathrin Gallitz
Stellvertretende Pressesprecherin
Telefon  +49 89 2186-2057

Quelle:
Pressemitteilung Nr. 025 vom 22. Januar 2018
Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

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