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Sanierung abgeschlossen: Wiedereröffnung des von Sep Ruf gestalteten Ostlesesaals mit neuem Nutzungskonzept

Die Bayerische Staatsbibliothek hat jüngst die Renovierung ihres Ostlesesaals abgeschlossen. Der von dem bekannten Architekten Sep Ruf gestaltete Lesesaal bietet jetzt rund 50 moderne barrierefreie Arbeitsplätze inklusive leistungsstarkem W-LAN und eine bequeme Leseecke. Der Umbau geht zudem mit einem erweiterten Nutzungskonzept einher. Für die Öffentlichkeit öffnet der Ostlesesaal wieder am 15. Juli.

Ostlesesaal | © BSB/H.-R. Schulz

Ostlesesaal | © BSB/H.-R. Schulz

Ostlesesaal | © BSB/H.-R. Schulz

Ostlesesaal | © BSB/H.-R. Schulz

Der Umbau umfasste die energetische Sanierung der Fenster und des Daches sowie die komplette Neugestaltung des Nutzungsbereichs. Hierbei wurde besonders die Erhaltung der von Sep Ruf (1908 – 1982) konzipierten Elemente wie Fenster, Treppengeländer und Wandregale berücksichtigt. Der Münchner Stararchitekt hatte im Rahmen des Wiederaufbaus der Bibliothek nach dem 2. Weltkrieg den Ostlesesaal im 3. Obergeschoss der Bibliothek entworfen.

Der Lesesaal steht wissenschaftlichem Fachpublikum wie Slawisten, Ost- und Südosteuropahistorikern, Sinologen, Arabisten und Indologen sowie anderweitig an den Regionen Interessierten zur Verfügung. Der umfangreiche Handapparat mit mehr als 40 000 Bänden und der Zugang zu digitalen Recherchemedien und Datenbanken bieten eine optimale Arbeitsumgebung. Das neue Nutzungskonzept umfasst neben erweiterten Öffnungszeiten die verbesserte technische Ausstattung der Arbeitsplätze sowie eine Leseecke und Mietschränke für Leser, die ihre Arbeitsmaterialien in der Bibliothek lassen möchten. Des Weiteren sind neue Veranstaltungsformate wie beispielsweise sogenannte „Coffee Lectures” geplant, kurze Vorträge rund um das wissenschaftliche Arbeiten und die Bibliothek – bei einer Tasse Kaffee.

Die Sanierung des Ost-Lesesaals ist Teil der fortlaufenden baulichen Serviceverbesserungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Bereits im Herbst 2018 öffnete die neue 400 qm große „PLAZA” im Erdgeschoss mit 130 Arbeitsplätzen.

Dr. Dorothea Sommer, stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsbibliothek: „Unsere Nutzerinnen und Nutzer sollen in der Bayerischen Staatsbibliothek ein modernes, zeitgemäßes Arbeitsumfeld vorfinden. Die kontinuierlich durchgeführten baulichen Verbesserungen steigern die Attraktivität der Bayerischen Staatsbibliothek als Lernort und Serviceeinrichtung für die Wissenschaft maßgeblich.“

Pressemitteilung zum Download  (PDF, 184 KB)

Ansprechpartner

Dr. Gudrun Wirtz
Osteuropa-Abteilung
Telefon:  +49 89 28638-2992
gudrun.wirtz@bsb.muenchen.de

Ulrike Rehusch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon:  +49 89 28638-2057
presse@bsb-muenchen.de

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