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Neu im Kulturportal bavarikon: 400 der bedeutendsten Handschriften und Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek online

Die Bayerische Staatsbibliothek bewahrt einen umfangreichen Bestand kostbarster Handschriften und Drucke. Eine Auswahl von 400 bedeutenden Werken, die zum einzigartigen schriftlichen Kulturerbe Bayerns gehören, ist nun im Kulturportal bavarikon online gegangen. Der Zugang zu den Kulturschätzen ist für Laien besonders benutzerfreundlich gestaltet und eröffnet ihnen die Sammlung ohne Vorkenntnisse. Ein Großteil der Handschriften und Drucke verfügt zudem über ausführliche Beschreibungen in Deutsch und Englisch.

bavarikon, Logo | © BSB/bavarikon
Gebetbuch Kaiser Maximilians I. mit Zeichnungen Albrecht Dürers. Oratio ad suu[m] proprium angelu[m]. 1513 | © BSB/L.impr.membr. 64

Gebetbuch Kaiser Maximilians I. mit Zeichnungen Albrecht Dürers. 1513 | © BSB/L.impr.membr. 64

Psalter der Königin Isabella von England. 1303 – 1308 | © BSB/Cod.gall. 16

Psalter der Königin Isabella von England. 1303 – 1308 | © BSB/Cod.gall. 16

Das Gebetbuch Kaiser Maximilians (2 L.impr.membr. 64), die elsässische „Legenda aurea” (Cgm 6), aber auch Werke aus anderen Sprach- und Kulturkreisen wie der Koran von Sevilla (Cod. arab. 1) – alle in bavarikon befindlichen Handschriften und Drucke aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Handschriften und Alte Drucke inhaltlich strukturiert. Sie sind jetzt in bavarikon über drei verschiedene Wege zugänglich: über eine alphabetische Liste der Sammlungen, über Signaturgruppen oder nach Themen.

Besonders der thematische Einstieg bedeutet für Nutzer*innen eine ganz entscheidende Verbesserung: Beim Kennenlernen der Werke ist es nun möglich, sich ganz von den eigenen Interessen leiten zu lassen und Werke zu Themen wie „Wissenschaft und Technik”, „Botanik” oder „Höfisches Leben” zu erkunden. Vorkenntnisse wie für andere Recherchen, etwa die Frage nach Titel, Verfasser oder Signatur sind nicht nötig. Vielmehr geht es darum, das Entdecken einschlägiger Bestände so komfortabel und individuell wie möglich zu gestalten. Die bavarikon- Besucher*innen können die für die Werke wichtigen Signaturen kennenlernen, darüber eine noch gezieltere Auswahl treffen und sich beispielsweise nur Bilderhandschriften (Cod.icon.) oder Lithographien (Lithogr.) anzeigen lassen.

Optimiert wurde außerdem das Informationsangebot, das die einzelnen Werke begleitet: Zukünftig besitzen in bavarikon nicht nur alle Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek erklärende Beschreibungstexte in Deutsch und Englisch, sondern auch ein Großteil der einzelnen Handschriften und Drucke.

Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek: „Für Kultureinrichtungen wie die Bayerische Staatsbibliothek erfährt die digitale Präsentation ihrer Sammlungen nicht erst seit der Corona-Krise eine wachsende Bedeutung. Die umfangreiche Zusammenstellung im Kulturportal bavarikon bietet einem breiten Publikum einen leicht verständlichen Zugang zu unseren wertvollen und unikalen Beständen.”

Die Bayerische Staatsbibliothek präsentiert in bavarikon einschließlich der 400 Neuzugänge nun insgesamt mehr als 2 700 ihrer Handschriften und Drucke in über 60 Sammlungen. Der Einstieg erfolgt über das Institutionenporträt der Bayerischen Staatsbibliothek:
https://www.bavarikon.de/bayerische-staatsbibliothek

Pressemitteilung zum Download  (PDF, 681 KB)

Ansprechpartner

Peter Schnitzlein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon  +49 89 28638-2429
presse@bsb-muenchen.de

Martin Jäger
bavarikon Geschäftsstelle
Telefon  +49 89 28638-2139
geschaeftsstelle@bavarikon.de

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