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Bibliotheksdienstleistungen für die musikwissenschaftliche Spitzenforschung mit 1,5 Millionen Euro gefördert

Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) starten die zweite Phase „Fachinformationsdienst Musikwissenschaft“ (FID Musikwissenschaft), ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit ca. 1,5 Millionen Euro gefördertes dreijähriges Projekt. Ziel ist die professionelle Bereitstellung relevanter Informationsangebote für die musikwissenschaftliche Spitzenforschung in Deutschland.

Beginn der Fantaisie op. 35 von Louis Spohr, 2 Mus.pr. 5207 | © BSB/Sanu Pulimootil

In den kommenden drei Jahren bauen die BSB und die SLUB gemeinsam die schon vorhandenen Angebote des FID Musikwissenschaft weiter aus und fügen neue, innovative Services hinzu. Gemeinsam werden die beiden Bibliotheken das Internationale Quellenlexikon der Musik (RISM) weiterentwickeln, in dem zukünftig neben Musikhandschriften auch Musikdrucke detailliert beschrieben werden sollen. Die BSB wird das Informationsportal „Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft“ (www.vifamusik.de) weiter ausbauen, musikwissenschaftlich relevante Webseiten langzeitarchivieren und sich mit den Herausforderungen der Optical Music Recognition (OMR) beschäftigen. Auch der umfassende Bestandsaufbau für das Fach Musikwissenschaft bei konventionellen und elektronischen Medien wird von der BSB in bewährter Form geleistet. An der SLUB wird eine Datenbank zur Erfassung von Aufführungsdokumenten wie Konzertprogrammen, Plakaten etc. entstehen, die neue Perspektiven für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem deutschen und internationalen Konzertwesen bieten wird. Zum neuen Serviceangebot gehört auch ein Fachrepositorium, in dem musikwissenschaftliche Fachliteratur open access zur Verfügung gestellt wird.

Um den Austausch mit der Fachcommunity kümmert sich ein Beirat, dem 13 Personen aus einschlägigen Institutionen und Verbänden angehören. Um die neuen Angebote des FID Musikwissenschaft bei den potentiellen Nutzern bekannt zu machen, sind neben Tagungsvorträgen und Zeitschriftenbeiträgen auch Roadshows geplant, bei denen die Projektpartner in musikwissenschaftlichen Instituten über die FID-Angebote berichten.

Vollständige Pressemitteilung  (PDF, 75 KB)

Ansprechpartner:

Jürgen Diet
Bayerische Staatsbibliothek
Musikabteilung
Ludwigstr. 16, 80539 München
Telefon:  +49 89 28638-2768
juergen.diet@bsb-muenchen.de

Dr. Barbara Wiermann
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Musikabteilung
Zellescher Weg 18, 01069 Dresden
Telefon: +49 351 4677-561
barbara.wiermann@slub-dresden.de

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