Archiv der Meldungen

Blog „Kunst zwischen Deckeln” | © BSB/Lilian Landes

Künstlerbücher sind in erster Linie Kunstwerke. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen internationaler Künstlerbücher und schafft mit der Gründung eines Gemeinschaftsblogs ein internationales Kommunikationsinstrument für sammelnde Institutionen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Privatsammlerinnen und Privatsammler.

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© Gnomon Bibliographische Datenbank

Die Gnomon Bibliographische Datenbank ist mit über 600 000 Einträgen eines der umfassendsten und renommiertesten Datenbanksysteme für Fachliteratur in den gesamten Altertumswissenschaften einschließlich der fachspezifischen Wissenschaftsgeschichte. Am 6. Mai 2019 ging die neue Suchoberfläche der Datenbank online.

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Vermesser am Messtisch und Vogelschaubild der Landschaft. Holzschnitt um 1598 von Paul Pfinzing | © BSB/Bildarchiv

8. April – 15. November 2019
Kabinettpräsentation der Kartensammlung
Der von dem Nürnberger Händler, Mathematiker und Kartografen Paul Pfinzing (1554 – 1599) erstellte Pfinzing-Atlas zählt zu den wichtigsten Werken der Nürnberger Kartografie des 16. Jahrhunderts. Er enthält handgezeichnete und handkolorierte Karten der Reichsstadt Nürnberg und ihres Territoriums sowie verschiedene territoriale Darstellungen aus dem privaten Umfeld der Familie Pfinzing.

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D-Bhm, RH 0268, Engelbert Humperdinck – Die Fischerin (Titelseite) | © Universität der Künste Berlin, Universitätsbibliothek

Zum 165sten Geburtstag des Komponisten Engelbert Humperdinck (01.09.1854 – 27.09.1921) gelang ein Sensationsfund. Bei der Katalogisierung durch das an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelte Akademieprojekt „Repertoire Internationale des Sources Musicales (RISM)” wurde ein Autograph von Engelbert Humperdinck im Bestand der Rarakammer der Universität der Künste Berlin wiederentdeckt: die bisher nur in Bruchstücken bekannte Dramatische Kantate für drei Solostimmen und Orchester „Die Fischerin” nach einem Text von Johann Wolfgang von Goethe.

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Bamberger Fasching im Vormärz. Farblithographie auf Papier (Blatt 7, Ausschnitt). Bamberg: Johann Baptist Lachmüller, 1837 | © BSB – Bamberg, Staatsbibliothek, MvO.Bamb.f.15

15. April 2019 – 7. Juli 2019
Von „Krieg und Frieden, Freud und Leid” erzählt der dritte Teil der Ausstellung „Gott, die Welt und Bayern”, der ab 15. April in den Schatzkammern der Bayerischen Staatsbibliothek zu sehen ist. Die Exponate stammen aus den Sammlungen der zehn regionalen Staatlichen Bibliotheken Bayerns, darunter ein filigraner Silbereinband eines Augsburger Goldschmieds, eine Karikatur E. T. A. Hofmanns aus seiner Bamberger Zeit, ein handgeschriebener Brief Bertolt Brechts an seine Jugendliebe sowie ein Regensburger Kriegskochbüchlein von 1915.

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Logbuch von Sir Francis Drakes letzter Reise (1595/96) mit Transkription lesbar im Bild eingeblendet | © BSB/Cod.angl. 2

Am Beispiel der englischsprachigen Handschrift Cod.angl. 2 demonstriert die Bayerische Staatsbibliothek in einem Pilot-Projekt die innovativen Möglichkeiten der Technologie des International Image Interoperability Framework (IIIF, gesprochen „Triple-Ai-Eff”): Im digitalisierten Bild wird der Text der handschriftlichen Logbucheinträge aus dem 16. Jahrhundert zeilengenau und in moderner Schrift (Transkription) lesbar im Bild eingeblendet.

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© naftizin – fotolia.com

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 29. März 2019 die Förderung eines nationalen Konsortiums mit der Cambridge University Press beschlossen. Damit kann jede deutsche Wissenschaftlerin und jeder deutsche Wissenschaftler von einer der Lizenz beitretenden Einrichtungen in Zeitschriften des Verlags im Open Access publizieren. Der Vertrag wurde von der Bayerischen Staatsbibliothek verhandelt, die auch die Umsetzung des Vertrags organisiert.

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Travel Writing, Spectacle and World History (Abbildung aus der Flyerinformation zur Datenbank) | © Adam Matthew Digital

In einer Kooperation mit der Universitätsbibliothek Konstanz bietet der Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft ab sofort Interessierten die beiden Datenbanken „Slavery, Abolition and Social Justice” und „Travel Writing, Spectacle and World History” des Anbieters Adam Matthew Digital an.

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Titelblatt des ersten Bands des Romans „Die unsichtbare Loge” (1793) von Jean Paul | © BSB/Res/P.o.germ. 1163-1

Wissenschaft, Heimatdichtung und eine literarische Spurensuche – das Literaturportal Bayern präsentiert wieder neue Inhalte in seinem Themen-Modul zu interessanten geschichtlichen und biographischen Aspekten in der bayerischen Literatur.

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Foreign Broadcast Information Service (FBIS) Daily Reports, 1941 – 1996 | © Readex

Testzugang bis 31. Mai 2019
Die Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft und Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa der Bayerischen Staatsbibliothek beteiligen sich am Testzugang der Staatsbibliothek zu Berlin (Fachinformationsdienst Asien) für die Datenbank „Foreign Broadcast Information Service (FBIS) Daily Reports, 1941 – 1996”.

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LMUcard | © Zentrale Universitätsverwaltung der LMU München

Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ludwig-Maximilians-Universität München erhalten ihren Benutzerausweis künftig in Verbindung mit der LMUcard. Bis Ende September 2019 sollen bisher gültige Benutzerausweise, ausgestellt von der Universitätsbibliothek, entsprechend ausgetauscht werden.

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Cambridge Core | © Cambridge University Press

Die Bayerische Staatsbibliothek bietet für ein weiteres Jahr – bis Ende Januar 2020 – Zugriff auf die E-Books der Full Collection von Cambridge University Press mit mehr als 37 000 Titeln. Von der fachlichen Abdeckung sind rund zwei Drittel der Titel dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich und etwa ein Drittel dem Bereich Naturwissenschaften, Technik und Medizin zuzuordnen.

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© ArchMen – fotolia.com

Der Verlag Peter Lang ist spezialisiert auf Literatur mit fachlichen Schwerpunkten in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Seit kurzem sind im Rahmen der Lizenz der Bayerischen Staatsbibliothek circa 6 900 deutschsprachige E-Books für registrierte Nutzerinnen und Nutzer zugänglich.

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Bibliotheksforum Bayern, Coverausschnitt | © BSB/Bibliotheksforum Bayern

„Die erste Ausgabe des Bibliotheksforums Bayerns in 2019 zeigt uns in unglaublicher Dichte die beeindruckende Tiefe und Breite der Präsenz all unserer Bibliothekssparten – die sich bei aller Verschiedenheit ihrer Zielrichtungen in einem verbindenden Merkmal finden: Antworten zu finden auf die drängenden Fragen unserer zunehmend digitaler, komplexer und heterogener werdenden Welt.”

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Titelseite der sowjetischen Satirezeitschrift Krokodil, Ausgabe Nr. 1 aus dem Jahr 1960 | © East View Information Services

Der Fachinformationsdienst Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa hat einen kostenfreien Zugang zum „Krokodil Digital Archive” mit den Digitalisaten aller Krokodil-Ausgaben lizenziert. „Krokodil” war ein sowjetisches Satiremagazin, das von 1922 bis 2008 erschienen ist und in seinen Karikaturen und satirischen Texten Themen wie Religion, Alkoholismus, die sowjetische Bürokratie oder Politik und Gesellschaft im „Westen” aufs Korn nahm.

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Titelblatt der Biblij Cžeská von Melantrich z Aventina, Jirí, d. 1511 – 1580 und Netolické, Bartolomej, d. 1552, 1549 in Prag gedruckt | © Brill

Im Rahmen des Fachinformationsdienstes Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa wurde unlängst die digitale Kollektion „Slavonic Bibles Online” deutschlandweit und an deutschen Auslandsinstituten kostenfrei zugänglich gemacht. Die digitale Kollektion enthält insgesamt 100 Werke in verschiedenen slawischen Sprachen, insbesondere auf Kirchenslawisch, die an rund 30 osteuropäischen Orten, aber auch in Berlin oder Venedig entstanden sind.

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© vege – fotolia.com

Die Bayerische Staatsbibliothek ist in der Förderlinie „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit drei Fortsetzungsanträgen erfolgreich. Für die Jahre 2019 bis 2021 erhält die Bibliothek Fördermittel in Höhe von 7,4 Millionen Euro. Sie dienen dem weiteren Ausbau der drei seit 2014 aufgebauten Fachinformationsdienste Altertumswissenschaften, Geschichtswissenschaft und Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa.

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Ermanno Wolf-Ferrari (1876 – 1948) | © BSB/Bildarchiv

Mit Beginn des Jahres 2019 wurden die Werke des deutsch-italienischen Komponisten Ermanno Wolf-Ferrari (1876 – 1948) urheberrechtlich frei. Wolf-Ferrari, der viele Jahre in München lebte und wirkte, wurde vor allem als Opernkomponist bekannt, schuf aber auch zahlreiche kammermusikalische Werke. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt eine einzigartige Sammlung seiner Musikhandschriften, die ab sofort allen Interessierten nahezu vollständig online zur Verfügung steht.

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Bleilettern der Futura halbfett auf einem mit Futura halbfett ausgeführten Druck im Hintergrund | © BSB/Ana A I.

Zusammen mit Studierenden des Instituts für Deutsche Philologie unter Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm und Laura Mokrohs sowie der Universitätsbibliothek der LMU München hat das Nachlassreferat (Dr. Rahel Bacher und Dr. Maximilian Schreiber) eine umfangreiche Ausstellung zu Paul Renner konzipiert und umgesetzt.

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Stern, Logo

Der Verlag Gruner + Jahr übergibt das analoge Fotoarchiv des STERN der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) in München, um dessen langfristige Existenz zu sichern und es für die Öffentlichkeit und die Forschung zugänglich zu machen. Die Schenkung umfasst mehr als 15 Millionen Fotos aus den Jahren 1948 bis 1997 in Form von Abzügen, Negativen und Dias. Das Archiv stellt eine der größten Fotosammlungen im deutschsprachigen Bereich dar. Es gilt als visuelles Gedächtnis der Bundesrepublik und als eines der international bedeutendsten Dokumente des Fotojournalismus.

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Erdglobus von Gerhard Mercator. Kupferstich auf Pappe mit Gipskreidegrund. Leuven, 1541 | © BSB – Amberg, Provinzialbibliothek, EG-Mercator

Ab 21. Januar 2019 zeigt die Bayerische Staatsbibliothek im zweiten Teil ihrer Ausstellung „Gott die Welt und Bayern“ Bücher, Karten und Globen des 16. und 17. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Aus Orient und Okzident“ sind unter anderem Glanzstücke wie zwei Globen von Gerhard Mercator, der Himmelsatlas von Andreas Cellarius, „De Revolutionibus“ des Nikolaus Kopernikus sowie ein Wappen von Lucas Cranach d. Ä. zu sehen.

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Schulungen | © VIGE.co – fotolia.com

Die Bayerische Staatsbibliothek bietet Ihnen ein breites Spektrum an Literatur und Recherchemöglichkeiten – ob für wissenschaftliche Arbeiten, berufliche oder private Weiterbildung. Mit unseren Schulungen möchten wir Ihnen den Weg durch den Informationsdschungel erleichtern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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© BSB

Abgeleitet von Hermann Linggs (1820 – 1905) Scherzgedicht „Das Krokodil zu Singapur“ gab sich der Münchner Dichterverein den Namen „Das Krokodil“ bzw. „Die Krokodile“, als er sich 1857 gründete. Dementsprechend war das Symbol des Vereins selbstverständlich ein Krokodil. In einer neuen virtuellen Ausstellung in bavarikon wird nun ein Porträt dieser Dichtergesellschaft präsentiert.

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© Sovfoto / Universal Images Group [Photograph]. Retrieved from Encyclopædia Britannica ImageQuest. https://quest-1eb-1com-10010b4eq0af9.emedia1.bsb-muenchen.de/search/300_273317/1/300_273317/cite

Im Rahmen des Fachinformationsdienstes Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa wurde unlängst die digitale Quellensammlung „The Chernobyl Files. Declassified Documents of the Ukrainian KGB“ mit ukrainischen und sowjetischen Regierungsdokumenten zur Nuklearkatastrophe von Tschernobyl deutschlandweit und an deutschen Auslandsinstituten kostenfrei zugänglich gemacht.

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Max von Pettenkofer (1818 – 1901) | © BSB/Bildarchiv

Am 3. Dezember 2018 feiert besonders die Stadt München den 200. Geburtstag von Max von Pettenkofer, denn sie verdankt dem ersten Hygieniker Deutschlands ihre moderne Kanalisation und die zentrale Trinkwasserversorgung, so dass München gegen Ende des 19. Jahrhunderts als eine der saubersten Städte der Welt galt.

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Heinrich Kaminski (1886 – 1946) und Hugo Distler (1908 – 1942) | © Heinrich Kaminski Gesellschaft e. V. und BSB/Bildarchiv

22. November 2018 – 29. März 2019
Kabinettpräsentation in der Reihe „Musikschätze“
Im Mittelpunkt einer Kabinettpräsentation vor dem Lesesaal Musik, Karten und Bilder stehen zwei zentrale deutsche Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, deren Nachlässe sich in der Bayerischen Staatsbibliothek befinden: Heinrich Kaminski (1886 – 1946) und Hugo Distler (1908 – 1942).

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Hermann Kaulbach an seine achtjährige Tochter Dorothea | © BSB

Im Herbst 2018 erwarb die Bayerische Staatsbibliothek eine bedeutende Ergänzung zum Nachlass (Ana 652) von Hermann Kaulbach (1846 – 1909). Der Sohn des „Malerfürsten” Wilhelm von Kaulbach (1805 – 1874) wurde vor allem als Genremaler bekannt. Zugleich stand er im Mittelpunkt der Münchner Gesellschaft. In seinem Haus gingen die angesehenen Persönlichkeiten der Zeit ein und aus.

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Visual History Archive | © ProQuest

Die Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft und Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa bieten seit November 2018 Zugang zu 55 000 digitalisierten Interviews, die in 62 Ländern und 41 Sprachen vor allem mit Überlebenden des Holocaust aufgezeichnet wurden.

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© BSB/A. Hofmann

Am 31. Oktober 2018 wurde der 300.000ste Titel in die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) aufgenommen. Die DHB wird im Rahmen von historicum.net – Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft aufgebaut.

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„Plaza“ – Lern- und Arbeitsbereich im Erdgeschoss | © BSB/S. Gottstein

400 Quadratmeter, 130 neue Arbeitsplätze, modernes Design und hohe Aufenthaltsqualität: Die Bayerische Staatsbibliothek eröffnet am 9. November 2018 um 11:00 Uhr ihre neue „Plaza“ im Erdgeschoss des Bibliotheksgebäudes an der Ludwigstraße. Das neue Angebot mit vielfältigen Arbeitsplatzszenarien ist der nächste Schritt zur weiteren Serviceverbesserung für Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek.

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