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Virtuelle Ausstellung: Konstruierte Sprachen (2)
Schriftsprachen für weltweite Kommunikation
Der Kurfürst und Erzbischof von Mainz, Johann Philipp von Schönborn (1605-1673), versprach seinem Leibarzt und wirtschaftlichen Berater, Johann Joachim Becher (1635-1682), 100 Dukaten für den Entwurf eines Sprachcodes für den internationalen schriftlichen Einsatz. 1661 überreichte Becher ihm seine Publikation Character, Pro Notitia Linguarum Universali [Universal-Zeichen zur Darstellung von Sprachen].
Bechers Ansatz entwickelte Kaspar Schott (1606-1666) im siebten Buch seines Werks Technica curiosa [Kuriositäten aus der Welt der Technik] (1664) mit dem Titel Mirabilia graphica [Wundersame Schreibweisen] weiter.


Johann Philipp von Schönborn (1605-1673)
Bayerische Staatsbibliothek München / Bildarchiv



Johann Joachim Becher (1635-1682)
Bayerische Staatsbibliothek München / Bildarchiv

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