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Pressestimmen zur Kooperation der Bayerischen Staatsbibliothek mit Google

1.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.3.2007
Mit Hybridantrieb
Alternativlos: Google und die Bayerische Staatsbibliothek
… Aus der Sicht der Staatsbibliothek ist der Google-Handel eine Bestätigung jener Rolle, in der sie sich ohnehin gern und nicht ohne Recht sieht – als eine der wichtigsten Forschungsbibliotheken der Welt…
…Rückwirkungen auf den Wissenschaftsstandort Bayern, der in München gleich zwei Exzellenz-Universitäten betreibt, sind erwünscht und werden unbedingt erwartet…
… Die Münchner Verlobung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur sogenannten Hybridbibliothek: Analoger Papierbestand plus integrierten Digitalangebots, so muss heute eine Bibliothek beschaffen sein, wenn sie ihrem ursprünglichen Ziel – Wissen allgemein zugänglich zu machen – nachkommen will…
 
2.
Süddeutsche Zeitung, 7.3.2007
Staubfreie Lektüre
Die Bayerische Staatsbibliothek steigt bei Google ein
… Die Bayerische Staatsbibliothek steigt in das Digitalisierungsprojekt von Google ein. Die vielfressende Suchmaschine wird sämtliche Bestände der nach Berlin zweitgrößten deutschen Bibliothek für seine Online-Buchrecherche einscannen, sofern diese Bücher nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen. Die Kosten trägt die Firma Google…
… Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU), der den Vertrag mit Google für den Freistaat Bayern mit unterzeichnete, freute sich verständlicherweise, dass seine Staatsbibliothek – die bislang schon mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft recht eifrig ihre wertvolleren Schätze zu digitalisieren begonnen hat – zum „Vorreiter“ wird…
 
3.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.3.2007
Der Untergang des Leihzettels
Die Kooperation zwischen Google und der Bayerischen Staatsbibliothek widerlegt die Behauptung, es gehe um „kulturelle Hegemonie“ durch Digitalisierung
… Die Teilnahme der Bayerischen Staatsbibliothek an „Google Print“ ist insofern hilfreich, um den Einwand kultureller Hegemonie zu entkräften, der auch ohne sie haltlos wäre. Das teilt er mit dem zweiten Einwand …, Google sei ein kommerzielles Unternehmen, die Kultur und ihre Standards bedürfen aber des Schutzes durch den Staat. Wie groß dieser Schutz ist, dürfte inzwischen jede öffentliche Bibliothek erfahren haben. Mittel zu einer eigenen Digitalisierung der Bestände öffentlicher Bibliotheken sind jedenfalls bislang in vielen Bereichen so langsam geflossen, dass der Wunsch nach einer großen staatlichen europäischen Antwort auf Google wohlfeil bleibt…
 
4.
Bayerische Staatszeitung, 9.3.2007
Durch die Staatsbibliothek googeln
… Jetzt ist die BSB in die Riege der bislang 14 Partner aufgenommen worden – die erste Bibliothek in Deutschland, die vierte Europas (nach Madrid, Barcelona und Oxford). Rund 1 Million Bücher aus den Magazinen Bayerns prominenter Forschungsbibliothek sollen dereinst online über Google abrufbar sein – natürlich bekommt die BSB Kopien und kann auf ihrer eigenen Homepage die Digitalisate von Goethe, Kant & Co. selbst zum Anklicken und Herunterladen anbieten…
 
5.
Welt kompakt, 7.3.2007
Google scannt die Staatsbibliothek
Suchmaschine will eine Million Bände digitalisieren und in seiner Buchsuche integrieren
... „Für unser Haus ist dieser Tag ein historischer Meilenstein“, sagte Rolf Griebel, Generaldirektor der BSB, gestern bei der Vorstellung der Kooperation. Die Zusammenarbeit mit der Internet-Suchmaschine ermöglicht es seinem Haus nämlich nicht nur, einen großen Teil des Bestands ohne Kostenaufwand zu digitalisieren und damit dem Nutzer weltweit zur Verfügung zu stellen. Die elektronische Sicherung dient auch dem Erhalt bedrohter Bestände…
 
6.
Tagesspiegel, 8.3.2007
Ab ins Netz
Google scannt die Bayerische Staatsbibliothek
… Die Nachricht schlug ein. Zwar hat Google bereits die Universitätsbibliotheken von Harvard oder Oxford für sich gewonnen. Auch ist die Verbindung mit der Bayerischen Staatsbibliothek nicht die erste Allianz auf dem europäischen Festland. Aber sie ist wohl die bislang wichtigste. Immerhin ist die Bayerische Staatsbibliothek die zweitgrößte Bibliothek in Deutschland und verfügt über rare Altbestände…
 
7.
Berliner Morgenpost.de, 6.3.2007
Eine Million Münchner Bücher für Google
… Zu den Beständen zählen übrigens auch seltene Drucke in osteuropäischen und asiatischen Sprachen, vor allem aber natürlich solche in Deutsch – einer in der Google Buchsuche bislang sträflich unterrepräsentierten Sprache. Den Bayern also sei Dank. Wenn wir den „Faust“ schon online lesen müssen, dann doch bitte nicht in einer englischen Übersetzung des Londoner Verlagshauses Ollivier von 1847.
 
8.
Die Welt, 7.3.2007
Google & München
… München ist bereits die … Bibliothek, die sich dem Projekt anschließt, jedoch die erste aus dem deutschsprachigen Raum. Nachdem gleich beide Münchner Universitäten zu Elite-Universitäten erhoben worden waren, ist das der nächste Ritterschlag für den Wissenschaftsstandort Bayern. Dank der Google-Kooperation lässt sich München nun einmal mehr in einem Atemzug mit Harvard, Oxford oder Stanford nennen…