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Bestandserhaltung
Bestandssicherung und Bestandserhaltung
Der Bereich der Bestandssicherung und –erhaltung an der Bayerischen Staatsbibliothek wird derzeit reorganisiert.
 
Das Referat Bestandserhaltung hat den Auftrag, den Bestand der Bibliothek insbesondere ab Mitte des 19. Jahrhunderts vor Beschädigung und Verfall zu schützen und eine Erhaltung der Originale für künftige Generationen sicherzustellen.
 
In der Bayerischen Staatsbibliothek sind beispielsweise etwa 4 Millionen Druckwerke aufgrund ihrer Papierzusammensetzung bedroht. Rund die Hälfte dieser Bände ist mehr oder weniger stark vergilbt, aber noch nicht brüchig. Diese Bände können durch Verfahren der maschinellen Entsäuerung im Original erhalten werden. Weitere rund 0,5 Millionen Bände des Zeitraums ab Mitte des 19. Jahrhunderts weisen teilweise erhebliche Einbandschäden auf.
 
Arbeitsbereiche Einbandstelle und Wiederbindungen
Zum Referat Bestandserhaltung gehören die Arbeitsbereiche Einbandstelle und Wiederbindungen, die sich um die (Neu-)Bindung und Reparatur von Werken ab 1801 sowie um deren Aufbewahrung in alterungsbeständigen Schutzverpackungen kümmern. Einfachere Binde- und Reparaturmaßnahmen sowie die Aufbewahrung von Bibliotheksgut in alterungsbeständigen Schutzverpackungen werden im Haus durchgeführt. Für das Binden von Neuerwerbungen, aufwändigere Wiederbindungen und umfangreiche Reparaturen arbeitet die Bayerische Staatsbibliothek mit externen Buchbinderfirmen zusammen.
 
Fragen zur Restaurierung von Handschriften und wertvollen Drucke werden vom  Institut für Buch- und Handschriftenrestaurierung (IBR) der Bayerischen Staatsbibliothek beantwortet.
 
Leitung
Tobias Beinert
Tel.: ++49 89 28638-2850
Fax: ++49 89 28638-2672