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Musikabteilung
0 Aktuelle Informationen aus der Musikabteilung
Die Musikabteilung zählt hinsichtlich des Umfangs und der Qualität ihrer historischen Bestände sowie des traditionell breiten Erwerbungsprofils zu den international führenden Musikbibliotheken. In ihren Magazinen befinden sich gegenwärtig rund 388.000 Notendrucke, 40.000 Musikhandschriften, 330 Nachlässe, 92.000 Musik-Tonträger und 164.000 Musikbücher und Musikzeitschriften
 
Im weiteren Verlauf dieser Webseite finden Sie Informationen zu unseren aktuellen Projekten.
 
Bei den folgenden Tagungen sind Vorträge von Mitarbeitern der BSB-Musikabteilung geplant
 
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0 Fachinformationsdienst Musikwissenschaft
Im Februar 2014 startete in der Bayerischen Staatsbibliothek das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte und zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt “Fachinformationsdienst (FID) Musikwissenschaft”. Das neue DFG-Förderprogramm “Fachinformationsdienste für die Wissenschaft” löst die bisher von der DFG geförderten Sondersammelgebiete ab. Nähere Informationen zum FID Musikwissenschaft sind im  ViFaMusik-Blog zu finden.
 
 
 
 
0 Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft
 ViFaMusik, das zentrale Informationsportal für Musik und Musikwissenschaft, bietet Ihnen einen weitreichenden und schnellen Zugang zu wissenschaftlicher Recherche sowie zu einem reichhaltigen Angebot an Fachinformationen und Internetressourcen. Mit einer einzigen Suchanfrage recherchieren Sie gleichzeitig in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten und Datenbanken, die neben bibliographischen Daten auch Volltexte sowie Angaben zu Wissenschaftlern umfassen.
Aktuelle Informationen zur ViFaMusik erhalten Sie im  ViFaMusik-Blog und im  ViFaMusik-Twitteraccount.
 
 
0 Musikbestände in den Digitalen Sammlungen
Das digitale Angebot von  urheberrechtsfreien Musikhandschriften, Notendrucken, Libretti und Literatur über Musik wird, ergänzend zu den jeweiligen Spezialprojekten, einerseits durch aktuelle Bestellungen, andererseits durch konservatorisch begründete Digitalisierungen der Bayerischen Staatsbibliothek laufend erweitert.
 
 
 
 
 
0 Sammlung Deutscher Drucke
Im Rahmen der  Sammlung Deutscher Drucke erwirbt die Bayerische Staatsbibliothek schwerpunktmäßig im deutschen Sprachbereich erschienene Drucke von 1450 bis 1600 und Notendrucke bis 1800. Die Bayerische Staatsbibliothek trägt damit die Verantwortung für den frühesten, längsten und kostspieligsten Zeitraum innerhalb des Projekts.
 
 
 
 
0 Internationales Quellenlexikon der Musik (RISM)
Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek, der Staatsbibliothek zu Berlin - PK und dem RISM wurde an der BSB der  RISM-OPAC entwickelt, der einen kostenfreien Zugriff auf ca. 900.000 Datensätze ermöglicht. Sie finden dort vor allem historische handschriftliche Noten (die Mehrzahl entstanden vor 1800). Diese Originale können Sie in den angegebenen Bibliotheken, Musikarchiven oder Privatsammlungen einsehen, oft auch Reproduktionen herstellen lassen.
Die Beschreibung der Quellen wird von verschiedenen nationalen und internationalen Stellen vorgenommen und finanziert. Nähere Informationen finden Sie auf der  Website des RISM.
 
0 RIdIM Deutschland
Das "Répertoire International d'Iconographie Musicale" (RIdIM) ist ein internationaler Verbund zur Verzeichnung und Erschließung von Musik- und Tanzdarstellungen im Bereich der bildenden Kunst und des Kunsthandwerks. Die deutsche RIdIM-Arbeitsstelle wurde 1979 an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelt. Die Arbeit wird von Bund und Ländern über die   Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften mit Sitz in Mainz finanziert.
Katalogisiert werden v.a. Objekte aus größeren Museen, Sammlungen und Bibliotheken in Deutschland. Derzeit sind in der Münchner RIdIM Arbeitsstelle rund 17.000 Objekte in " RIdIM Deutschland: Datenbank zu Musik und Tanz in der Kunst" erschlossen. 
 
 
0 Libretto-Sammlung Her und weitere Libretti
Die Sammlung von ca. 5.700 Libretti, die 1860 durch die damalige Hof- und Staatsbibliothek vom Maler und Privatier Christian Her (1815 – 1892) erworben werden konnte, gehört zu den größten Libretto-Sammlungen weltweit. Sie bildet in ihrer Geschlossenheit eine einmalige Quellenbasis für die Geschichte der Oper, Literatur und der Kultur in den deutschsprachigen Ländern vom 17. – 19. Jahrhundert. Neben ca. 4.900 Operntextbüchern (darunter u.a. das Libretto der Uraufführung von Mozarts 'Idomeneo') umfasst die Sammlung auch mehr als 430 Oratorien- sowie rund 350 Ballettlibretti.

Von 2010 – 2013 wurde der Bestand nach nationalen und internationalen Richtlinien katalogisiert und komplett digitalisiert. Die Bereitstellung der Metadaten und Digitalisate erfolgt im Rahmen der Digitalen Sammlungen, des Online-Katalogs der Bayerischen Staatsbibliothek, des Online-Katalogs des Bayerischen Bibliotheksverbundes, der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft sowie eines eigenen speziellen Webauftritts unter  http://libretti.digitale-sammlungen.de , bei dem zusätzlich ca. 1.500 Libretti des Deutschen Historischen Instituts in Rom durchsuchbar sind.
 
 
0 Chorbücher und Handschriften in chorbuchartiger Notierung
Die Chorbücher der Bayerischen Staatsbibliothek, eine weltweit bedeutende Sammlung von 165 Handschriften mit mehrstimmiger Musik vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert, werden seit Dezember 2012 in einem von der DFG geförderten Projekt über drei Jahre online katalogisiert, digitalisiert und  im Internet bereitgestellt.
 
 
 
 
0 Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik
Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt mit ca. 2.200 Notendrucken des 16. und 17. Jahrhunderts, die mehrstimmige vokale oder instrumentale Musik enthalten, einen der größten Bestände aus der Frühzeit des Notendrucks. Er fußt auf dem Gründungsbestand der Hofbibliothek der Bayerischen Herzöge im 16. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit kontinuierlich erweitert. Die Notendrucke sind in der internationalen Quellenbibliographie Répertoire International des Sources Musicales (RISM) nachgewiesen.

Seit Februar 2012 werden sie innerhalb des DFG-Projektes 'Die Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB: Digitalisierung und Online-Bereitstellung' einschließlich der Bindematerialien hochauflösend farbig digitalisiert und  online frei zur Verfügung gestellt.
 
 
0 Musik-Nachlässe
Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt insgesamt fast 355 Nachlässe und personenbezogene Sammlungen ganz verschiedenen Umfangs aus dem Musikbereich.
Die Erschließung und Benutzung dieser Bestände erfolgen in zwei getrennten Abteilungen: Für die Musikhandschriften, Notendrucke und Tonträger ist die Musikabteilung zuständig, für alle weiteren Nachlassinhalte wie Korrespondenz, Schriften, Dokumente, Bildmaterial usw. das   Referat Nachlässe und Autographen der Abteilung Handschriften und Alte Drucke.
Ca. 303 der  Musikernachlässe werden ganz oder teilweise in der Musikabteilung aufbewahrt. Die   alphabetische Übersicht bietet knappe Informationen zur Person des Nachlassers sowie zur Erschließung.