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Hausordnung

Die Benutzung der Bayerischen Staatsbibliothek richtet sich grundsätzlich nach der  Allgemeinen Benützungsordnung der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken (ABOB) in der Fassung vom 18. August 1993 (GVBl S. 635).
Der Generaldirektor übt das Hausrecht aus (§ 6 Abs. 3 ABOB). Er kann andere Bibliotheksbedienstete mit der Wahrnehmung des Hausrechts beauftragen. Die nachfolgende Hausordnung regelt einige Verhaltensweisen im Gebäude und in den Außenanlagen der Bibliothek. Den Anweisungen des Bibliothekspersonals ist Folge zu leisten. Wer dagegen oder gegen die Benutzungsordnung schwerwiegend oder wiederholt verstößt, kann befristet oder auf Dauer von der Benutzung ausgeschlossen werden. Die Nichtbeachtung von Weisungen bzw. Verstöße gegen die Hausordung können ein Hausverbot zur Folge haben.

1. Aufenthalt in der Bibliothek
Der Aufenthalt ist nur während der regulären Öffnungszeiten gestattet.

2. Verhalten in der Bibliothek
Die Benutzerinnen und Benutzer haben sich so zu verhalten, dass niemand in seinen berechtigten Ansprüchen beeinträchtigt wird, andere nicht behindert oder gefährdet werden und der Bibliotheksbetrieb nicht gestört wird.
 
Bücher und andere Medien sowie die Einrichtungen und Gebäude der Bibliothek dürfen nicht beschädigt oder verschmutzt werden.
 
Benutzerinnen und Benutzer haften für die von ihnen verursachten Schäden.

3. Garderobe und Schließfächer
Überbekleidung, Taschen (auch Laptoptaschen), Rucksäcke etc. sind vor Betreten der Lesesäle und der Buchbereitstellung in der Ausleihe in Schließfächern unterzubringen. Für die Verwahrung von Gegenständen stehen Tages- und (in begrenzter Anzahl) Dauerschließfächer zur Verfügung. Die Bibliothek haftet nicht für die von Benutzerinnen oder Benutzern mitgebrachten Sachen oder deren Garderobe.

4. Speisen, Getränke, Rauchen
Essen und Trinken sind ausschließlich in der Cafeteria und der benachbarten Lounge gestattet.
Erlaubt ist zudem die Mitnahme von Wasser in handelsüblichen, durchsichtigen, verschließbaren Plastikflaschen in den Allgemeinen Lesesaal und in den Zeitschriftenlesesaal.
 
Im Gebäude und auf dem Gelände der Bibliothek besteht Rauchverbot.

5. Verwendung von Laptops und Mobiltelefonen in den Lesesälen
Laptops dürfen nur an den dafür vorgesehenen Arbeitsplätzen benutzt werden. Im Interesse einer möglichst störungsfreien Arbeitsatmosphäre dürfen Mobiltelefone nur in einem lautlosen Betriebszustand (ohne Klingelgeräusche) genutzt werden. Telefonieren ist ausschließlich in den hierfür ausgewiesenen Bereichen außerhalb der Lesesäle gestattet. Die Mitnahme sonstiger technischer Geräte muss durch die Bibliothek besonders genehmigt werden.

6. Filmen und Fotografieren
Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen bedürfen einer besonderen Genehmigung.

7. Verhalten in den Lesesälen
In den Lesesälen muss im allseitigen Interesse größtmögliche Ruhe gewahrt werden. Insbesondere sind lautes Sprechen und jegliches Lärm verursachende Verhalten zu unterlassen (z.B. keine Gruppenarbeit möglich, Abspielen von Audio-Dateien nur mit Kopfhörern und in nicht störender Lautstärke).
 
Die Reservierung von Arbeitsplätzen in den Lesesälen ist nicht gestattet.
Arbeitsplätze, die mit Büchern und/oder persönlichen Gegenständen belegt sind und eine Stunde nicht genutzt werden, können vom Personal anderen Benutzern zugewiesen werden. Die Gegenstände verbleiben aber auf dem Tisch, werden jedoch zur Seite geschoben. Die Bibliothek übernimmt für Beschädigungen und Verluste keinerlei Haftung.
 
Führungen und Lehrveranstaltungen durch Dritte sind nur nach Genehmigung durch die zuständige Abteilung erlaubt.

8. Informationsmaterialien Dritter
Informationsmaterialien dürfen nur mit Zustimmung der Direktion und nur an den dafür vorgesehenen Stellen angebracht bzw. ausgelegt werden.

9. Fundsachen
Fundsachen sind an der Pforte abzugeben. Nicht abgeholte Fundsachen und alle aus nicht fristgerecht geräumten Schließfächern entnommenen Gegenstände werden gemäß BGB (§ 978 ff) vorläufig verwahrt und ggf. versteigert.

10. Kontrollen, Ausweispflicht
Die Bibliothek ist berechtigt, Kontrolleinrichtungen zu installieren und Kontrollen durch das Bibliothekspersonal durchzuführen; dies gilt insbesondere für mitgeführte Gegenstände. Auf Aufforderung durch das Bibliothekspersonal haben sich die Benutzer mit Hilfe gültiger Dokumente auszuweisen.

11. Mitbringen von Tieren
Das Mitbringen von Tieren ist mit Ausnahme von Blinden- und Führhunden nicht gestattet.

12. Gefahren- und Brandfall, Erste Hilfe
Notarzt und Rettungsdienst können jederzeit über die Pforte in der Eingangshalle (Tel. 2220) alarmiert werden; sie ist rund um die Uhr besetzt.
Die Treppen im Haus und die Haupteingangstreppe müssen stets als Fluchtweg freigehalten werden.

13. Parken von Fahrzeugen und Fahrrädern
Das Abstellen von Fahrzeugen ist nur an den gekennzeichneten Parkplätzen gestattet. Fahrzeuge, die in einer Feuerwehreinfahrt parken, werden kostenpflichtig entfernt. Fahrräder, die an Fluchtwegen abgestellt werden, werden kostenpflichtig entfernt.


Diese Hausordnung tritt mit Wirkung vom 01.11.2012 in Kraft. Gleichzeitig wird die Hausordnung vom Februar 2009 außer Kraft gesetzt.
 
München, im Oktober 2012
 
Dr. Rolf Griebel
Generaldirektor