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Alte und Seltene Drucke
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Die meisten Alten und Seltenen Drucke (einschließlich von Inkunabeln und Blockbüchern) sind im  allgemeinen BSB-Katalog verzeichnet. Zusätzlich werden definierte Bestandteile in speziellen Datenbanken erschlossen, die eine tiefere, auch inhaltliche Erschließung und zum Teil auch Digitalisate der Objekte bieten, nämlich dem  Katalog der Inkunabeln (Drucke von 1450 bis 1500), dem  Inkunabel-Census für Deutschland (ISTC), der  Einblattdruckdatenbank, dem  VD 16 und dem  VD 17.
 
Im Programm der Sammlung Deutscher Drucke ist die Bayerische Staatsbibliothek für den gezielten Ausbau des Bestandes aus dem Zeitraum 1450-1600 (für Notendrucke bis 1800), verantwortlich. Sie sichert damit den Nachweis von Werken aus dem frühesten und längsten Zeitraum innerhalb des Projekts. Die Neuerwerbungen der Sammlung Deutscher Drucke 1450-1600 werden stets an die einschlägigen Verzeichnisse gemeldet und so einem weiten Publikum bekannt gemacht.
 
Die Bayerische Staatsbibliothek ist Gründungsmitglied des  Consortium of European Research Libraries (CERL). Die von ihm aufgebaute Hand Press Book Database umfasst derzeit etwa 3 Millionen Titel von 1450-1830. Der  CERL-Thesaurus enthält altbestandsspezifische Normdaten für Druckorte, Drucker, Verleger, Personennamen und Körperschaften.