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Virtuelle Ausstellung: Konstruierte Sprachen (13)
Esperanto-Wörterbücher
Mit seinem Lehrbuch von 1887 hat L. Zamenhof ein Verzeichnis mit knapp 1.000 Wortwurzeln vorgelegt. Sein Leitprinzip war ein Maximum an Internationalität des Wortschatzes, z.B. ĝardeno, profesoro. Anhand dieses Grundvokabulars können durch Anwendung der elastischen Wortbildungsregeln Tausende weitere Wörter erzeugt werden.

Wie für andere Sprachen auch gibt es für Esperanto ein-, zwei- und mehrsprachige (Bild)-Wörterbücher.

Das wichtigste einsprachige Definitionswörterbuch ist La Nova Plena Ilustrita Vortaro de Esperanto [Neues umfassendes und illustriertes Wörterbuch des Esperanto], das von der Sennacieca Asocio Tutmonda [Weltweite Vereinigung der Nationslosen], einer 1921 gegründeten Organisation von Arbeiter-Esperantisten, herausgegeben wird. Die jüngste Neuausgabe erschien 2005 und ist seit April 2012 online verfügbar.

Mehr als tausend zweisprachige Wörterbücher sind mittlerweile publiziert, die meisten davon für Sprachen europäischer Herkunft; es gibt aber auch Wörterbücher zu nichtindoeuropäischen Sprachen wie z.B. Swahili, Madagassisch und Nepali. Das Große Wörterbuch Deutsch-Esperanto enthält rund 160.000 Wortstellen (Stichwörter, Wortverbindungen, Wendungen) und ist damit das bisher umfassendste zweisprachige Esperanto-Wörterbuch.

Den Wortschatz für über 90 Fachgebiete verzeichnen 300 meist kleinere Wörterbücher.

Ein historisches Wörterbuch, das den Wortschatz chronologisch erfasst, liegt für die Jahre 1887 und 1888 vor.

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