Der Auftrag, die herausragenden Kulturgüter besonders zu schützen und künftigen Generationen zu erhalten, bestimmt die Benutzung in der Gegenwart. Deshalb können die in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke verwalteten Bestände nur im Lesesaal der Abteilung benutzt werden (Präsenzbestand).
Der Lesesaal bietet 70 speziell für die Benutzung von Altbeständen ausgestattete Arbeitsplätze und eine Handbibliothek mit etwa 46.000 Bänden. Den Zugriff auf Online-Kataloge,
Datenbanken und elektronische Zeitschriften ermöglichen 4 PCs mit Internetzugang. Zur Benutzung der im Lesesaal verfügbaren
CD-ROMs und DVDs steht ein PC mit Disketten- und CD-ROM-Laufwerk zur Verfügung. Außerdem gibt es 5 Lesegeräte für Mikrofiches und Mikrofilme.
Handschriften und Drucke, die in der Handschriftenabteilung verwahrt werden, müssen mit gelbem Leihschein bestellt werden; dabei ist auf eine korrekte
Schreibweise der Signaturen zu achten. Die Bereitstellungsfrist beträgt in der Regel einen halben Tag. Besondere Objekte wie z. B. Tresorhandschriften, die wertvollsten Drucke und Stücke in bedenklichem Erhaltungszustand sind in der Regel nur über fotografische Wiedergaben zu benutzen. Bei Nachlässen können Sperrfristen sowie der Erhaltungszustand der Materialien eine Einschränkung der Benutzbarkeit verursachen. Im gesamten Bereich des Lesesaals darf nur mit Bleistiften geschrieben werden.
Bücher aus den allgemeinen Magazinen können über das OPAC-Ausleihsystem in den Handschriftenlesesaal bestellt werden.
Der Lesesaal ist videoüberwacht.