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Printzeitschriften
Printzeitschriften
Mit derzeit knapp 40.000 laufenden Printzeitschriften hält die Bayerische Staatsbibliothek einen Bestand bereit, der in Europa nur von der British Library übertroffen wird.

Bei der Zeitschriftenauswahl sind die behandelten Wissenschaftsbereiche, aber auch die Nachfragesituation entscheidende Kriterien. Größtmögliche Vollständigkeit wird in den  Sondersammelgebieten der DFG und bei den Bavarica angestrebt. Es folgen die Geistes-, Sozial-, Wirtschafts-, Rechts- und Erziehungswissenschaften, in denen systematisch und umfassend auch spezielle Zeitschriften in weniger geläufigen Sprachen gesammelt werden, wenn entsprechende Nachfrage besteht. Weitgehend bedarfsorientiert erfolgt die Auswahl wissenschaftlicher Periodika in der Medizin und den Biowissenschaften, einem weiteren Sammelschwerpunkt im Bereich der Periodika.

Anhaltend hohe Preise und Inflationsraten haben zu einer nicht unerheblichen Bindung von Haushaltsmitteln durch die Zeitschriftenerwerbung geführt. Vor diesem Hintergrund war die Bibliothek in den vergangenen Jahren immer wieder gezwungen, Zeitschriften mit sehr geringer Nutzungsfrequenz abzubestellen.
Ein in Europa einmaliges Angebot stellt die Auslage der neuesten Hefte von rund 18.500 Periodika in allen westlichen Sprachen im Zeitschriftenlesesaal dar.

Im Referat ZEM ist darüber hinaus die bayernweite Verbundredaktion für die Zeitschriftenerschließung in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) angesiedelt.