Michael Beheim: Lieder
Cgm 291
Papier, 422 Blätter, Österreich 1458 – 1461
Von Michael Beheim, der 1420 bei Weinsberg geboren wurde und 1442 als Sänger und Soldat in den Dienst des Reichskämmerers Konrad von Weinsberg trat, sind 453 Lieder überliefert. Darin stehen theologische Themen im Vordergrund, aber auch aktuelle politische Gegebenheiten werden behandelt. Die Gedichte sind nach Tönen geordnet. Das erste Lied eines Tons ist dabei jeweils mit Melodie in Hufnagelnotation aufgezeichnet.
Die Handschrift wurde von dem Berufsschreiber Jörg von Klein in einer Bastarda geschrieben.
Blatt 182r zeigt ein Lied über den Streit zwischen Barmherzigkeit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden über die Erlösung des Menschen.
Fächer: Geschichte, Musik
Literatur:
- Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München: Cgm 201-350, neu beschrieben von Karin Schneider. Wiesbaden 1970;
- Zwölf Jahrhunderte Literatur in Bayern. Ausstellungskatalog der Bayerischen Staatsbibliothek. München 1975;
- Deutsche Literatur des Mittelalters. Ausstellungskatalog der Bayerischen Staatsbibliothek. München 2003



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