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Kurzporträt

Als Schatzhaus des kulturellen Erbes, multimedialer Informationsdienstleister für die Wissenschaft und innovative Kraft im Bereich digitaler Dienste ist die Bayerische Staatsbibliothek national und international eine der ersten Adressen für Forschende, Studierende und Informationssuchende allgemein. Und dadurch für die Herausforderungen der modernen Wissensgesellschaft bestens aufgestellt.
 
Die Bayerische Staatsbibliothek ist eine der bedeutendsten europäischen Universalbibliotheken und genießt als internationale Forschungsbibliothek Weltrang. Gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin und der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt und Leipzig bildet sie die virtuelle Nationalbibliothek Deutschlands. Sie ist die zentrale Landes- und Archivbibliothek des Freistaates Bayern. Mit knapp 10 Millionen Bänden, rund 55.000 laufenden Zeitschriften in gedruckter und elektronischer Form und über 93.000 Handschriften gehört die Bayerische Staatsbibliothek zu den bedeutendsten Wissenszentren der Welt. Jahr für Jahr kommen circa 150.000 Bände hinzu, die systematisch nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt und erschlossen werden.
 
Kostbarste Handschriften, seltene Drucke und umfassend ausgebaute Sondersammlungen aus einem jahrtausendealten kulturellen Erbe charakterisieren das einzigartige Bestandsprofil der Bibliothek. Gleichzeitig stellt sich die Bibliothek den Herausforderungen der Zukunft: Sie baut ihre digitalen und internetbasierten Angebote und Dienste konsequent aus, beispielsweise im Bereich elektronischer Zeitschriften, der Massendigitalisierung ihrer Bestände und der Entwicklung zukunftweisender Digitalisierungstechnologien.
 
In 2008 feierte die Bayerische Staatsbibliothek ihr 450-jähriges Jubiläum mit einem umfangreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm. Ihre Rolle als "Schatzkammer des Wissens" wurde dabei ebenso präsentiert wie ihre Funktion als modernes, innovatives Dienstleistungszentrum für Wissenschaft, Forschung und Kultur.