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Institut für Buch- und Handschriftenrestaurierung

Das IBR entstand aus der bereits 1944 gegründeten Wiederinstandsetzungsstelle für im Kriege beschädigte Bücher. Es hat sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer international angesehenen Institution entwickelt, in der neue Techniken und Methoden erprobt und angewendet wurden. Das IBR ist für den materiellen Zustand des wertvollen historischen Sammelgutes verantwortlich. Hier werden daher vor allem Handschriften, alte Drucke, Karten, Autographen, doch auch verschiedenartige andere Objekte aus Pergament, Papier oder Leder, teilweise in Kombination mit Holz, Metall, Gewebe restauriert. Das Tätigkeitsfeld beschränkt sich nicht nur auf die Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek, sondern bezieht auch die anderer bayerischer staatlicher Bibliotheken mit ein.
 
Neben der reinen Restaurierungsarbeit hat das IBR auch die Einrichtung von Ausstellungen zu betreuen und praxisbezogene Forschung zu betreiben. Darüber hinaus ist es in größerem Umfang im In- und Ausland beratend und gutachterlich tätig. 
 
Mit dem IBR eng verbunden war die 1991 gegründete "Staatliche Fachakademie zur Ausbildung von Restauratoren". Sie wurde zum 31.07.2009 geschlossen. Die Bayerische Staatsbibliothek führt die Restauratorenausbildung mit Bachelor- und Masterabschluss ab dem WS 2009/2010 in einer Kooperation mit der Technischen Universität München fort.