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Inkunabelkatalog (BSB-Ink)
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Inkunabelkatalog der Bayerischen Staatsbibliothek


Die Inkunabeln teilen Herkunft und Geschichte mit den abendländischen Handschriften seit dem 15. Jahrhundert.
 
Mit 9.756 Druckausgaben in über 20.000 Exemplaren ist diese Sammlung nicht nur die größte Deutschlands; nach Zahl der Exemplare steht die Bayerische Staatsbibliothek an der Spitze aller Bibliotheken der Welt.
 
Werke deutscher und italienischer Druckereien überwiegen. Die volkssprachliche deutsche Literatur hat einen Anteil von fast einem Zehntel. Zu den prominentesten Werken zählen die Gutenbergbibel mit der nur in zwei Exemplaren überlieferten "Tabula rubricarum", die 36zeilige Bibel, der Türkenkalender - ein Unicum wie das Münchener Leiden Christi (Stöger-Passion) - , das Psalterium Benedictinum von 1459 sowie Hartmann Schedels illustriertes Handexemplar seiner Weltchronik, angereichert um Beigaben wie z.B. Etzlaubs Romweg-Karte.
 
In den Jahren 1971-2003 wurde der Inkunabelbestand mit Unterstützung der  Deutschen Forschungsgemeinschaft katalogisiert. Die siebenbändige Printausgabe des Inkunabelkatalogs erschien von 1988-2009 im  Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden. Ein Bildband mit kunsthistorischen Registern ist in Vorbereitung. Die Datenbank ermöglicht die Recherche im gesamten Datenbestand des gedruckten Inkunabelkatalogs. Die Konversion erfolgte mit Zustimmung des Verlags. Die Exemplarbeschreibungen sind mit Digitalisaten verlinkt, die in mehreren  Einzelprojekten mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft erstellt wurden.
 
Inkunabeln können nur im  Lesesaal der Abteilung Handschriften und Alte Drucke benützt werden (Präsenzbestand, siehe auch  Zulassung). Die Bestellung erfolgt auf gelben Leihscheinen. Die Bereitstellungsfrist beträgt in der Regel einen halben Tag.
 
Wenn Sie nähere Informationen zum Inhalt wünschen oder noch keine Erfahrung bei der Suche in dieser Datenbank haben, empfehlen wir Ihnen, zunächst die Erläuterungen  Über die Inkunabeldatenbank und die  Hinweise zur Recherche durchzulesen.
 
Inzwischen sind die meisten der im BSB-Ink verzeichneten Inkunabeln auch über den Bayerischen Verbundkatalog recherchierbar (vgl. hierzu die entsprechenden  Erfassungsrichtlinien). Eine Liste der Vorbesitzer (Provenienzen) finden Sie  hier.