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Aretin, Johann Christoph Freiherr von
Aretin, Johann Christoph Freiherr von (1772-1824)
Jurist, Historiker und Hofbibliothekar


Biographie

Johann Christoph Freiherr von Aretin (*2.12.1772 in Ingolstadt, †24.12.1824 in München) war nach seinem Studium in Heidelberg und Göttingen in der bayerischen Verwaltung tätig und erwarb sich durch sein publizistisches Werk darüber hinaus einen Namen in der zeitgenössischen Wissenschaft und Politik. So zählte er seit 1796 zu den Mitgliedern der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, deren Vize-Präsident er im Jahr 1801 wurde. Ab 1802 organisierte er an der Hof- und Staatsbibliothek federführend die Säkularisation der Klosterbibliotheken.  Im Zuge des sog. "Gelehrtenstreits" wurde er 1811 an das Oberappellationsgericht in Neuburg/Donau versetzt.

Eintrag in
Literatur von und über Johann Christoph von Aretin in der Bayerischen Staatsbibliothek

 Literatur von Johann Christoph von Aretin im Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek

Weitere Recherchemöglichkeiten:
 Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek,
 Aufsatzdatenbank des BVB (für registrierte Benutzer)


Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek

Signatur:  Aretiniana. Cgm 1808-1810. 3201.3255. 4005. 6329. 6840. 6957. L.impr.c.n.mss. 1.
Umfang: 1 große Schachtel, 19 Faszikel, 1/2 Meter Bände.
Aktenstücke und Drucke, Aretins Streit mit den norddeutschen Gelehrten betreffend, Aufsätze und wissenschaftliche Arbeiten, Sammlungen zur Druckgeschichte.


Autographen und Bilder

 Nachlasskatalog der Bayerischen Staatsbibliothek
 Kalliope