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Hinweise zur Nutzung von Online-Datenbanken im Pay-per-Use-Verfahren

Um eine überregionale Informationsversorgung auch für all diejenigen Nutzer gewährleisten zu können, die bisher über keinen Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken verfügen, bietet die Bayerische Staatsbibliothek ein Pay-per-Use-Verfahren an, das eine kostenpflichtige Nutzung von Datenbanken ermöglicht. Dies geschieht im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten modellhaften Projekts.
Zur Verfügung stehen Fachdatenbanken aus den Bereichen Geschichtswissenschaft, Musikwissenschaft und Osteuropa-Studien. Dieses Angebot soll im Laufe der Zeit sukzessive um weitere Datenbanken auch aus anderen Fachbereichen ergänzt werden.

Mit Hilfe dieses Verfahrens wird individuellen Nutzern für einen bestimmten Zeitraum die Recherche in diesen Datenbanken ermöglicht und anschließend ein Entgelt in Rechnung gestellt. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass die Pay-per-Use-Dienste nur innerhalb Deutschlands angeboten werden können.
Interessenten dieser Datenbank-Nutzung im Pay-per-Use-Verfahren müssen sich zunächst online  registrieren und erhalten dann auf dem Postweg Zugangskennung und Passwort.

Der Zugang zu Pay-per-Use-Datenbanken erfolgt zum einen über das  Datenbank-Infosystem. Diese sind dort durch ein eigenes Symbol gekennzeichnet.
Eine zweite Zugangsmöglichkeit besteht über die Fachportale ( Sammelschwerpunkte) der Bayerischen Staatsbibliothek und die darunter angebotenen Fachdatenbanken.
In beiden Fällen werden nähere Informationen zu den Inhalten der Datenbanken, zu den Zugriffsbedingungen und den jeweils anfallenden Preisen gegeben.

Folgt man dem Link zum Start der Recherche in der gewünschten Datenbank, so werden zunächst Kennung und Passwort abgefragt. Im nächsten Schritt erscheint eine Seite mit Überblicksinformationen. Erst durch die Betätigung des Start-Links auf dieser Seite erfolgt der eigentliche Einstieg in die Datenbank mit allen zur Verfügung stehenden Funktionalitäten.

Innerhalb des Zeitintervalls, das mit dem ersten Aufruf der Datenbank beginnt, können Recherchen zu dem genannten Preis durchgeführt werden. Das Zeitintervall läuft unabhängig von der tatsächlichen Nutzung ab. Eine Recherche, die nach Ablauf des Zeitintervalls ausgeführt wird, löst eine weitere Zahlungsverpflichtung aus.

Das Pay-per-Use-System der Bayerischen Staatsbibliothek protokolliert alle Nutzungsvorgänge und errechnet die anfallenden Kosten. Jeweils zum Monatsanfang wird jedem Nutzer eine Rechnung über die im vergangenen Monat protokollierten Nutzungsvorgänge zugesandt.